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Heins Rüdiger

Zur Person







Nachname: Heins Vorname: Rüdiger
Pseudonym(e):  
Straße, Hausnummer Hospitalstr. 06
Postleitzahl: 66606 Wohnort: St. Wendel
Telefon:   Fax:  
E-Mail: info@inkas-id.de
Web-Site: www.ruedigerheins.de
Geburtstag: 15.01.1957 Geburtsort: Bingen
Genre: Lyrik, Prosa und Sachbücher
Zur Person: Rüdiger Heins arbeitet in der Erwachsenenbildung und ist freiberuflicher Schriftsteller. Studienfächer:Pädagogik, Publizistik und Kulturwissenschaften. Mit seinem Roman „Verbannt auf den Asphalt“ und den Sachbüchern „Obdachlosenreport“ und „Zuhause auf der Straße“ machte er die Öffentlichkeit auf Menschen am Rande unserer Gesellschaft aufmerksam. Er produziert Beiträge für Hörfunk, Fernsehen und Internet.
Rüdiger Heins ist Gründer und Studienleiter des INKAS Institut für Kreatives Schreiben in Bingen und Bad Kreuznach (www.inkas-id.de). Er ist Organisator von Literaturveranstaltungen und interdisziplinärer Künstlerprojekte; Koordinator der „Langen Nacht der Autoren“.
Verlagslektor, Herausgeber und Verleger.
Für seine literarische Arbeit erhielt der Autor Förderpreise
und Stipendien. Besipielsweise Auslandsstipendien für Indien, Israel und Malta. Zuletzt erhielt er den Mannheimer Literaturpreis und 2004 ein Auslandsstipendium der Gunnar Gunnarsson Stiftung in Island. Zur Zeit promoviert er an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt über das „Kreative Schreiben“. Im Herbst 2005 erschien sein Handbuch des Kreativen Schreibens im Schneider Verlag Hohengehren.
Mitglied in literarischen bzw. Berufsorganisationen VS Verband deutscher Schriftsteller
Die wichtigsten Auszeichnungen Mannheimer Literaturpreis 2002
Kulturstipendium der Gunnar Gunnarson Stiftung in Island 2004

Werke

Bücher: Sachbücher:
Obdachlosenreport. Düsseldorf, 1995
Zuhause auf der Straße ­ Verlorene Kinder in Deutschland. Göttingen (Lamuv), 1999.
Handbuch für Kreatives Schreiben (Schneider Verlag 2005).

Roman:
Von Berbern und Stadtratten. Göttingen (Lamuv), 1998

Lyrik:
Der Ketzer von Veduggio. Frankfurt (Edition Maya), 2000
maria auf dem halbmond. Frankfurt (Edition Maya), 2001
Voices Of The Big Bang: Urknalllyrik. Wiesenburg 2002
Beiträge:  
Übersetzungen:  
Herausgeber:  
Mitherausgeber:  
Tonträger:  
Stücke:  
Filme:
  • "Ich bin jetzt ein roher Stein" Rundfunk der DDR 1989
  • Straßenkinder in Deutschland WDR 1998
  • Leben und Leiden der Ranka Simonis WDR 1999
Videos:  
Rundfunkbeiträge: Flowers for Mum RTL 1999
Fernsehbeiträge:  
Hörspiele:  
Fremdsprachlich:  
Sonstiges:  

Aus dem literarischen Schaffen

Textprobe:

Ein Sohn kehrt zurück


augenblick des glücks
die zeit hält den atem an
ein sohn kehrt zurück

Da oben am Himmel haben sich die Wildgänse bereits für ihren langen Flug in den Süden formiert. Sanft gleiten sie über eine herbstliche Landschaft, während ihr Rufen nach Abschied klingt. In den Weinbergen sind die Winzer schon dabei, die letzten Trauben zu ernten.
Unten in dem Dorf unweit des Flusses, blickt ein Junge fasziniert in den Nebel. Er versucht herauszufinden, was dieses seltsame Gebilde da oben, am anderen Ende der Straße zu bedeuten hat. Als er sich aufmacht, diese unsichtbare Wand anzufassen, ist die Enttäuschung groß: da, wo vorher Nebel war, ist jetzt keiner mehr. Dafür liegt nun sein Elternhaus, von dem aus er aufgebrochen war, verborgen hinter einer unsichtbaren Wand. Die Luft ist gefüllt mit dem säuerlichen Duft des Herbstes, der nur wahrzunehmen ist, wenn sich das Laub an den Weinstöcken färbt und die Traubenleser mit ihrer Schere die saftige Frucht von der Rebe schneiden.
In der Küche spielt Großvater Mundharmonika. Es sind immer wieder dieselben Melodien, die er herausbringt, vielleicht ist das der Grund, weshalb er beim Spiel die Augen geschlossen hält. Benedikt zupft ihn leicht an seinem Arm:
„Was ist denn Benedikt, du siehst doch, dass ich gerade Mundharmonika spiele!“




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