Zur Person
| Nachname: | Hewener | Vorname: | Vera |
| Pseudonym(e): | |||
| Straße, Hausnummer | In den Siefen 54 | ||
| Postleitzahl: | 66346 | Wohnort: | Püttlingen-Köllerbach |
| Telefon: | 06806-480405 | Fax: | 06806-480855 |
| E-Mail: | verahewener@aol.com | ||
| Web-Site: | http://www.vera-hewener.de | ||
| Geburtstag: | 23.2.55 | Geburtsort: | Saarwellingen |
| Genre: | Lyrik, Kurzprosa, Erzählungen | ||
| Zur Person: | Vera Hewener, geboren und aufgewachsen in Saarwellingen, Fachhochschulreife Wirtschaft, 1972-74 Studium der Betriebswirtschaft an der Saarländischen Fachhochschule, Fachwechsel zur Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Kath. Fachhochschule für soziale Arbeit Saarbrücken, Examen als Dipl.-Sozialarbeiterin 1978. Seither Berufstätigkeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst. 1991-1994 Fernstudium Fernuniversität Hagen, Hauptfach Neuere deutsche Literaturwissenschaften, Nebenfächer Psychologie und Sozialwissenschaften, kein Abschluss. Lebt mit der Familie seit 1988 in Püttlingen. Erste Veröffentlichungen 1986 in der Theaterzeitung des Saarländischen Staatstheaters und der Zeitschrift Saarheimat. Einladung zur 6. Literaturwerkstatt des Saarländischen Schriftstellerverbandes. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften für Kunst und Literatur in Deutschland, der Schweiz, Ungarn und Frankreich. Bundesweite Aufmerksamkeit erlangte sie im Jahr 2000 durch den 2. Preis des Internationalen Literaturwettbewerbs Lev Tolstoj der Associazione Culturale Avvenire d’Abruzzo in Luco dei Marsi für einen Text aus dem späteren Buch „Vermisstenanzeige“ über die Aussöhnung des Christentums mit dem Islam, den sie bereits drei Jahre vor den Anschlägen in New York geschrieben hatte. Das Buch „Vermisstenanzeige“ wurde 2001 vom Centro Europeo di Cultura in Rom mit dem Literaturpreis „Superpremio Cultura Lombarda“ ausgezeichnet. Seit 2006 Aufnahme von Gedichten in Unterrichtsmaterialien für den Deutschunterricht in Grundschulen des Verlags an der Ruhr, des Klettverlags Leipzig und Materialien für den Musikunterricht Sekundarstufe I im Schöningh Schulbuchverlag, Paderborn. Weitere Tätigkeiten: Gedichtwerkstätten, Juryarbeit |
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| Mitglied in literarischen bzw. Berufsorganisationen | Freier Deutscher Autorenverband, Landesverband Saarland e. V. (FDA) Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren e. V. (IGdA) |
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| Die wichtigsten Auszeichnungen |
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Werke
| Bücher: | Windblumen. Gedichte. 1985. Eigenverlag. Vergriffen. Novembrisches Bittersüß. Gedichte. 1986. Eigenverlag. Vergriffen. So leicht stirbt der Regen. Gegenwartslyrik. Edition Calamus. Sonderdruck 1999. Eigenverlag. Versteck der Bänke. Lyrisches Reisebrevier. Edition Calamus. Sonderdruck 1999. Eigenverlag. Im Buchhandel erhältlich: Vermisstenanzeige. Gewidmet den ermordeten Juden des Naziregmines. Lyrik und Prosa. Libri BoD. Norderstedt 2000. ISBN 3-8311-0748-3. Lichtflut. Reisenotizen in Lyrik und Prosa. Libri BoD. Norderstedt 2001. ISBN 3-8311-1493-5 Eine Neigung aus Blau. Gedichte. BOD GmbH. Norderstedt 2002. ISBN 3-8311-3334-4 Bist Himmel mir und tausend Feuerfunken. Gedichte. Mauer Verlag. Rottenburg 2003. ISBN 3-937008-46-2 Verwirbelungen der Zeit. Gedichte. WiKu Verlag Berlin/Paris 2005. ISBN 3-86553-203-9 Es kommen andere Ewigkeiten. Gedichte. WiKu Éditions Paris ISBN 2-84976-018-8 und WiKu Verlag Duisburg-Köln-Paris. ISBN 978-3-86553-189-6. Mai 2007. Himmelsstürme. Gedichte mit Fotografien. edition Wort Verlag Bitburg 2010. ISBN 978-3-936554-00-3 Auszugsweise im Internet: Schrei der Freiheit. Libretto für ein Musical. Musik: Christos Ktistakis. Schattenspiel. Einakter. Im Internet unter: http://www.vera-hewener.de |
| Beiträge: |
Beiträge in Anthologien u. a.
Literarische Flugblätter
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| Übersetzungen: | Erklärende Sonette von Antonio Vivaldi zu den "Le quattro stagioni" - Frühling, Sommer, Herbst, Winter. In: "Verwirbelungen der Zeit" Gedichte zu den "Vier Jahreszeiten" von Peter Iljitsch Tschaikowsky Liedtexte zur Musik von Mikis Theodorakis: "To tréno févgi stis októ - Der Zug fährt ab um acht Uhr früh" Originaltext:: Manos Eleftheriou; "Méra Magioú - Maitag" Originaltext:: Yannis Ritsos; "Se pótisa rodóstamo - Gab Rosenwasser dir zum Trank" Originaltext:: Nikos Gatsos Liedtexte zur Musik von Stavros Xarhakos: "Varkarólla - Barkarole" Originaltext: Vangelis Goufas; "Áspri méra ke ya mas -Bessre Tage" Originaltext: Nikos Gatsos |
| Herausgeber: | |
| Mitherausgeber: | |
| Tonträger: | |
| Stücke: | |
| Filme: | |
| Videos: | Videodokumentation 'Mach 'nen Bogen um die Drogen' Ein Bericht über eine Präventionsveranstaltung am Max-Planck-Gymnasium Saarlouis. Ringfilm-Produktion Saarbrücken 1987. Bezug: Staatliches Gesundheitsamt Saarlouis oder Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln. |
| Rundfunkbeiträge: | Literatursendung Offener Kanal 1991 mit Gerhard Stebner, Gerhard Tänzer, Bernd Philippi, H.P. Liemanns, Helga Maas und Vera Hewener SR 3 Mundartcafé Holz 11/96 mit Georg Fox, Friedrich Ebert, Sabine Meyer und Vera Hewener SR 3 Saarlandwelle Buchvorstellung „Vermisstenanzeige“ und Gespräch mit Michael Lentes 5/01 SR 3 Saarlandwelle Funkkalender 20.3.02 Lesung des Gedichtes “Bois de Boulogne” SR 3 Saarlandwelle Funkkalender 13.08.02 Lesung des Gedichtes “Eine Neigung aus Blau” Stadtradio Göttingen. Sendung Sprachlabor vom 17.9.04. Lesung des Gedichtes „Wiederkehr“. WDR 3. Musikpassagen Sendung “Es ist Schnee gefallen - Winterliche Klänge vom 27.12.2007. Lesung der Gedichte Dezember und Januar zur Musik P. I. Tschaikowskys “Die vier Jahreszeiten - Dezember/Januar” und “Der Winter” zur Musik A. Vivaldis “Die vier Jahreszeiten - l’inverno”SR 2 Lesung des Gedichtes “Basilika St. Johann” aus “Lichtflut” im Rahmen des ökumenischen Gottesdienstes “Unsere Stadt soll Heimat werden” am 1.4.09 und Sendung des Gottesdienstes am 24.5.09 auf SR 2Radio Pegelturm. Lesung der Nachdichtungen “Die vier Jahreszeiten” von Antonio Vivaldi. 14.1.2010SR Fernsehen Kulturspiegel vom 05.06.2010 |
| Fernsehbeiträge: | |
| Hörspiele: | |
| Fremdsprachlich: | Ungarische Übersetzungen Béla Bayer: „Úrjelek“ – „Wegzeichen“ aus: Vermisstenanzeige. Lyrik und Prosa. „Fénybe hulló éjszaka“ – „Nacht fällt ins Licht“ aus: Vermisstenanzeige. Lyrik und Prosa. „A magány pillantásai“ – „Die Blicke der Einsamkeit“ aus: Eine Neigung aus Blau. Gedichte. „Kék nyomul a szobámba“ – „Blau drängt sich in meinem Zimmer“ aus: Eine Neigung aus Blau. Gedichte. "Varázsvesztés" - Entzauberung "Hiba a hajtómüben" - Fehler im Getriebe "A Mentöugrás" - Der rettende Sprung Französische Übersetzungen von Simone Gabriel „Elisabeth et la mort“ – „Elisabeth und der Tod“ aus: Bist Himmel mir und tausend Feuerfunken. Gedichte. “Terre fertile” - “Fruchtbares Feld” aus: Bist Himmel mir und tausend Feuerfunken. Gedichte. „Le Tango des mots“ – „Tango der Wörter“ aus: Schrei der Freiheit. Libretto. "Battue" - Treibjagd "Rue de l'enfance"- Straße der Kindheit "Crépuscule du coeur" - Herzdämm'rung "Le règne des rues pétrifiées" - Steinstraßenzeit "Grain de poussière" - Staubkorn und Steine" "Lettre aux gardiens du paradies" - Brief an die Wächter des Paradieses "Consensus mininal" - Minimalkonsens "Paroles des forets" - Die Worte der Wälder "L'étoile de Bethlehem" - Der Stern von Bethlehem "Cri de liberté" - Schrei der Freiheit „Parcours nocturne“ – Nachtfahrt „Migration“ – Vogelflug „La nuit IV“ – Die Nacht IV „Gravures du temps“ – Gravuren der Zeit „L’inconcevable“ - Das Unbegreifliche Französische Übersetzungen von Huguette Ballschmiede "Lettre d'Ophelie au bien-aimé" -Ophelias Brief an den Geliebten “D’autres éternités se font jour” - Es kommen andere Ewigkeiten “La famille des bébés - 1 La petite blanche – petite poupée de porcelaine - 7 Guignol - 8 La sorcière – poupée de chiffon” - Die Familie der Babys - Nr. 1- Kleine Weiße-Porzellanpüppchen - Nr. 7 - Kaspar - Nr. 8 - Die Hexe “Carnaval” - Karneval “Bain de boue” - Schlammbad |
| Sonstiges: |
Aus dem literarischen Schaffen
Textprobe:
Himmelsstürme
Als wenn ein dunkles Blau den Himmelsbogen
nach unten zieht, verhakt, vertäut und spannt
am Meeresgrund, der das schwere Band
nur halten kann, weil er es aufgesogen,
als fühlt er um das Nass sich halb betrogen,
saugt er es heftig aus der Wolkenwand,
bis alle Spuren in ihm eingebrannt
und alle Schwindel in ihm aufgeflogen:
Erstürmtes, von der rauen Welt Zerrissnes,
im Grund Verlornes, das niemand mehr vermisst.
Wer nie danach gefragt, wes Kind er ist,
hält später als Erinn’rung nur Verschlissnes
in der Hand, ein ungekanntes Meer,
ein nicht gewagtes Leben ohne Wehr.
Reibung
Wind peitscht gegen das Glas der Dämmerung zischt durch die Lichtung zieht scharfe Schnitte schneidet aus der Sonne Fetzen schon trübt sich das Gold fahles Gestotter der Nacht das über Baumkronen ausschüttet Schattengericht
am Boden hampelt die Marionette Dunkelheit baumelt an den Fäden der Notwendigkeit sterbender Stunden deine und meine die wir vergraben in den Schränken der Sehnsucht da wir nicht hier sind nur in Gedanken spielt die Nacht in uns die Wiederholung der Wünsche wir vergaßen
abgerissene Streifen die uns beschließen obere Winkel des Horizonts Wundmale bluten ihr Purpur ins Firn totes Rot kaltes Feuer das ausbrennt unsere Schatten farblose Zeit in der graues Grinsen ein Schimmer ist lässt nicht sehen uns
nicht hören das Knistern der Funken die sprühen wenn das Nicht sich reibt umgenichtete schwarze Löcher fallen in unser Kontinuum unterbrechen die Stille für einen Moment sichtbare Punkte
Blindenschrift einer Lust die wenn wir sie uns gestatten keinen Raum lässt für Schattengespenster Schotterpfade der Neigung die uns häuten wenn wir uns häuten lassen von der Inspiration sterbender Stunden dort oben wo die Nacht noch Himmel ist
Beide Texte aus: Himmelsstürme. Gedichte mit Fotografien. Edition Wort-Verlag Bitburg 2010.
