Walter G. Goes, Bergen (Rügen)
1950 geboren in Aschersleben
Studium der Kunsterziehung und Geschichte, Universität Leipzig
1972 Übersiedlung nach Glowe auf Rügen
1972 - 1974 Mitarbeiter im Kreiskulturhaus Bergen
1975 - 1979 Grafik-Studium und Diplom an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee
1979 Übersiedlung nach Bergen auf Rügen, seitdem Grafiker und Maler
1981 - 1990
1997 - 1998 Künstlerischer Leiter der Galerie in der Orangerie Putbus
seit 1984 Beteiligung an Mail-Art-Projekten
ab 1994 wohnt Walter Goes in Neddesitz auf Jasmund.
Er beschäftigt sich vorzugsweise mit Zeichnung, Aquarell, Druckgrafik, Objektkunst und lyrischen Projekten
Michael Groschopp, Magdeburg
1956 geboren in Schönebeck / Elbe
1973 - 1975 Facharbeiterausbildung zum Mechaniker
1978 - 1979 Pädagogikstudium an der PH Magdeburg, Studienverbot aus politischen Gründen
1980 - 1985 u.a. als Beifahrer, Hausmann, Galerieleiter tätig.
Aufbau einer graphischen Druckwerkstatt
1986 ff. freiberuflicher Grafikhanddrucker
1988 Aufnahme in den VBK
1990 - 1991 Mitarbeit bei der Einrichtung des Fachbereichs Design an der FH Magdeburg
1992 Ausbildung zum Computergrafiker und Anstellung in verschiedenen Unternehmen
Seit 1993 Gründer und Leiter des Verlages "Blaue Äpfel"
Seit 1994 Dozent für Schrift/Werbung/Siebdruck in der Meisterausbildung der Handwerkskammer
1997 Lehrauftrag für Typographie an der FH Magdeburg
Joseph W. Huber, Ost-Berlin
1951 in Halle geboren
1958 - 1968 Schule (seit 1959 in Berlin)
1968 - 1972 Berufsausbildung und Arbeit als Offset-Drucker
1971 - 1980 Zeichenzirkel bei Robert Rehfeldt
1972 - 1976 DEWAG Berlin
1975 Zulassung als Zirkelleiter für Malerei und Grafik
1976 Akademie der Künste als Ausstellungstechniker
1977 Seit 1.1.77 freiberuflich
1981 Zulassung für Grafik, Karikatur und Pressezeichnung
1982 Kandidat im Verband Bildender Künstler, Berlin
1985 Zulassung für Gebrauchsgrafik
1986 Mitglied im Verband Bildender Künstler, Berlin
1974 - 1991 mehr als 50 Einzelausstellungen
1991 Gründung der "edition KARTE'll"
Oskar Manigk, Ückeritz
1934 geboren in Berlin
1953 - 1956 Tischlerlehre
1956 - 1957 Gaststudent an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
1957 - 1958 Gaststudent an der Ernst-Moritz-Ernst-Universität, Greifswald, Institut für Kunsterziehung
Seit 1965 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler
Seit 1993 Mitglied des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern
lebt und arbeitet in Ückeritz auf Usedom und in Berlin
Zahlreiche Ausstellungen vor allem in Ostdeutschland.
Vom 10. Mai bis zum 3. Juni 1989 organisierte Aloys Ohlmann eine Ausstellung mit Werken von Jürgen Schieferdecker und Oskar Manigk in der Galerie im Zwinger, St. Wendel.
Literatur: Oskar Manigk "Gefahren 2. Klasse". Berlin: Eigenverlag, 1992 Oskar Manigk: In Paris kann ich nicht malen. Berlin: Gerhard Wolf Janus press, 1996
Aloys Ohlmann, St. Wendel
1938 geboren im Saarland
1953 Malerlehre im väterlichen Betrieb
1956 - 1957 Grundlehre bei Prof. Oskar Holweck Besuch der Bildhauerklasse Prof. T. Siegle
1958 - 1960 Studium der Malerei bei Prof. Dr. Boris Kleint an der WKS in Saarbrücken und zeitgleicher Besuch der Meisterschule
1960 Meister an der Staatl. Meisterschule Saarbrücken
1961 - 1963 Akademiestudium, Besuch der Fachhochschule für Maler und des Wehlte Instituts in Stuttgart
1963 - 1965 Studium der Fächer Arbeitslehre und Kunsterziehung
1967 - 1970 Lehrauftrag an der WKS Saarbrücken in der Klasse für Malerei bis zu deren Schließung
1968 Gründung der Gruppe 7
1976 Gründung mit drei Künstlern: Galerie im Zwinger, St. Wendel, und Kunstverein
1965 - 1999 Lehrtätigkeit im Saarland; Kunst- und Werkerzieher an der Hauptschule Oberthal
1982 Ausstellung der Mailart von Aloys Ohlmann in der Trinitatiskirche, Meißen
1988/1989 Ausstellung "Bilder für Afrika" in der Kreuzkirche und in der Thomaskirche, Leipzig
1983 - 1991 Lehrauftrag an der Universität des Saarlandes, Fachbereich Kunst und Kunsterziehung
Vom 10. Mai bis zum 3. Juni 1989 organisierte Aloys Ohlmann eine Ausstellung mit Werken von Jürgen Schieferdecker und Oskar Manigk in der Galerie im Zwinger, St. Wendel.
Literatur: Aloys Ohlmann - Enveloppes "365 Tage". (Buch-Unikate, Mail Art und Gedichte ; 1. Okt. - 20. Nov. 93, Kreuzkirche Dresden; 17. Okt. - 17. Nov. 93, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken). Saarbrücken: Verlag Saarländisches Künstlerhaus, 1993
Robert Rehfeldt, Ost-Berlin
1931 geboren in Stargard / Polen
1945 Transportarbeiter und Steinmetz in Berlin
1945 - 1948 Besuch der Kunstschule des Westens und Studium an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin (Ost)
1953 ff. freischaffender Künstler; Hilfsarbeiter, Grafiker, Pressezeichner
1963 ff. Mitglied VDJ und VBK DDR
Arbeit in allen graphischen Techniken, Objekte, Beteiligung an Strassenkunstaktionen, Mitarbeit in den Vorständen verschiedener Galerien
1970 ff. Begründer der Mail Art in der DDR
Rehfeldts Archiv gilt als eines der umfangreichsten Deutschlands.
1972 - 1987 Leiter des Mal-und Zeichenzirkels im KKH Erich-Weinert "Palette Nord" in Berlin-Pankow
1993 in Berlin gestorben
Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
Jürgen Schieferdecker, Dresden
1937 geboren in Meerane
1955 - 1962 Studium der Architektur an der TH Dresden
1962 - 1975 Als Architekt tätig
1974 - 1977 Kandidat / Mitglied des Verbandes Bildender Künstler
1975 Sekretär des Künstlerischen Beirates der TU Dresden; Lehrtätigkeit an der Sektion Architektur
Ab 1983 in der Zentralen Sektionsleitung Malerei und Grafik des Verbandes Bildender Künstler (VBK)
1990 Mitglied des Künstlerbundes Dresden e.V. im BBK
1991 Vorsitzender der Fachkommission "Bildende Kunst, Fotografie, Video" bei der Stiftung Kulturfonds Berlin
1992 Mitglied der Ankaufskommission beim Kunstfonds des Freistaates Sachsen
1993 Professor für Bildnerische Lehre an der Fakultät Architektur der TU Dresden
1994 Vorsitzender des Künstlerbundes Dresden
1995 Berufung in die Kunstkommission der Landeshauptstadt Dresden
Hauptarbeitstechniken: Malerei, Assemblagen, Objekt- und Installationskunst, Collage, Druckgrafik
Seit 1973 ca. 75 Personalausstellungen; Mehrfacher Preisträger bei Grafikbiennalen
Vom 10. Mai bis zum 3. Juni 1989 organisierte Aloys Ohlmann eine Ausstellung mit Werken von Jürgen Schieferdecker und Oskar Manigk in der Galerie im Zwinger, St. Wendel.
Rolf Staeck, Bitterfeld
1943 geboren in Bitterfeld
1963 Ingenieurstudium
1974 Diplom "Chemie, Betriebswirtschaft"
1975 Bekanntschaft mit Robert Rehfeldt und MailArt
Erste Fotomontagen und Collagen
1976 - 1984 Bearbeitung durch die Stasi im Operativvorgang "Reni"
1983 Vorwurf der kulturellen Untergrundtätigkeit in Stasi-Verhören -
Ablehnung des Angebotes zur inoffiziellen Mitarbeit der Stasi - Ausreiseantrag
1984 Übersiedlung von Bitterfeld nach Heidelberg und Mitarbeit in der Edition Staeck
Mehrere Ausstellungen in der DDR und Beteiligung an über 100 Ausstellungen in 20 Ländern
Gerhard Tänzer, Berus
1937 geboren in Nordhausen am Harz
Studium der Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Göttingen,
Schuldienst in Niedersachsen und im Saarland
1971 ff. Beteiligung an Ausstellungen konkreter Poesie
1979 -1982 Redaktion des Poesietelefons Saar in Saarbrücken.
1983 Mitgewinner des Theaterstück-Wettbewerbs Spielzeit - Zeitspiel in Bayreuth.
1999 Kulturpreis für Kunst und Wissenschaft des Landkreises Saarlouis
Zahlreiche Veröffentlichungen.
Mitherausgabe mehrerer saarländischer Anthologien Arbeiten für den Hörfunk des Saarländischen Rundfunks (Der unbekannte Gast, Buchbesprechungen, literarische Beiträge).
Veröffentlichungen: Hier und anderswo, Alltagsgedichte, Queißer Dillingen/ Saar 1979; Am Ende des Parks, Hörspiel, Saarländischer Rundfunk 1981; Die Nachtwache, Einakter, Uraufführung Studiobühne Bayreuth 1 984; Der Schrei, Einakter, Uraufführung Studiobühne Bayreuth 1986; Eine alte Geschichte, Hörspiel, Saarländischer Rundfunk 1987; CRICRI konkrete Poesie, Queißer, Lebach/Saar 1987; Die Nachtwache, Stücke und Hörspiele, Queißer, Lebach/Saar, 1987; Schönes Blumenfeld, kleine erotische Versschule, Pfälzische Verlagsanstalt, Landau/Pfalz 1985, erweiterte Ausgabe im Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1988; Sommerreise, Gedichte, mit Bildern des saarländischen Künstlers Aloys Ohlmann, deutsch-französische Ausgabe und deutsch-französisch-georgische Ausgabe, Editions Voix, Metz 1993 und 1995; Das Land vor Augen, Gedichte, Gollenstein, Blieskastel 1999; Sdjes i gdje-to (Hier und anderswo). Gedichtauswahl, dt. -russ. Ausgabe, St. Petersburg 1999.
Lutz Wohlrab, Ostberlin
1959 geboren in Greifswald
Medizinstudium bis zur Exmatrikulation aus politischen Gründen im Zusammenhang mit Kunstaktionen im Freundeskreis
Seit 1985 in Berlin, Mail-Arbeit und psychiatrische Krankenpflege
1986 Teilnahme am 1. Dezentralen Mail Art Congress, Berlin
1992 Mitorganisator des 2. Dezentralen Mail Art Congresses (Post-DDR- Mail-Art Congress), Berlin
1996 Mitarbeit an der Ausstellung "Mail Art Osteuropa - im internationalen Netzwerk" im Staatlichen Museum Schwerin
Heute Nervenarzt und Psychotherapeut in eigener Praxis in Berlin
Ausstellungen in Ostdeutschland
Herausgeber von: Oskar Manigk "Gefahren 2. Klasse". Berlin: Eigenverlag, 1992
Mail Art Szene DDR 1975 bis 1990. Berlin: Haude & Spener, 1994
Oskar Manigk: In Paris kann ich nicht malen. Berlin: Gerhard Wolf Janus press, 1996
Zerfall & Abriß - Greifswald in den 80er Jahren. Hg.: Wohlrab, Conrad, Bernhardt. Berlin: Eigenverlag, 1996




















