Bericht und Download-Material zum OA-Workshop 2010

Im Rahmen der International Open Access Week veranstaltete die Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek (SULB) am 19.10.2010 ihren zweiten Open Access Workshop.

Der zweite Open-Access-Workshop der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek

Ein Bericht von Gina Dinges

Im Rahmen der internationalen OpenAccess-Woche fand am 19.10.2010 der zweite OpenAccess-Workshop an der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek (SULB) statt. Die Veranstaltung befasste sich intensiv mit der Förderung des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Dokumenten, dem Aufbau von OpenAccess-Angeboten und urheberrechtlichen Themen. Koordiniert wird die OpenAccess-Woche deutschlandweit von der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, der auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG, die Max-Planck- und die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft angehören.

 

In seiner Eröffnungsrede legte Herr Prof. Dr. Bernd Hagenau, leitender Direktor der SULB, den Grundgedanken von OpenAccess  dar: das kostenlose Verfügbarmachen von wissenschaftlicher Literatur. Verursacht wurde diese Forderung vor allem durch die Zeitschriftenkrise ab den 90er Jahren. Universitätsbibliotheken mussten viele Zeitschriftenabonnements abbestellen, da diese aufgrund von Preiserhöhungen oder Etatkürzungen nicht mehr zu finanzieren waren. Infolge dieser Schieflage verschlechterte sich die Informationsversorgung für Wissenschaftler drastisch. OpenAccess stellt eine Art Gegenentwurf dar, der es Wissenschaftlern ermöglicht, Forschungsergebnisse kostenfrei zu beziehen. Hierbei sind zwei Strategien grundlegend: Der goldene Weg bezeichnet die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Texte in OpenAccess-Medien (v.a. OpenAccess-Zeitschriften). Der grüne Weg bezeichnet die Zugänglichmachung wissenschaftlicher Inhalte, die bereits in einem Verlag erschienen sind, auf einem OpenAccess-Server oder –Repository.

 

Ulrich Herb (ebenfalls SULB) skizzierte im Folgenden OpenAccess und dessen Gegenmodell TollAccess. Für die Leser stellt die Möglichkeit, wissenschaftliche Literatur jederzeit von überall entgeltfrei zu beziehen, den größten Vorteil des OpenAccess dar. Da auch OpenAccess Publikationen genau wie traditionelle Publikationen finanziert werden müssen, erheben viele OpenAccess-Verlage Publikationsgebühren vom Autor, so genannte Author Fees, oder aber Institutional Fees, bei denen die Institution des Autors für die Gebühren aufkommt.
Beim Publizieren in OpenAccess-Verlagen ist es üblich, dass Autoren nur die einfachen Nutzungsrechte an ihren Texten an den Verlag abtreten. Sie haben damit weiterhin das Recht, ihre Arbeit in anderen Zusammenhängen zu verwerten. Die im OpenAccess-Umfeld verbreiteten Creative-Commons-Lizenzen erlauben es den Autoren außerdem, den Umfang der eingeräumten Nutzungsrechte selbst exakt zu definieren.

Im Gegensatz dazu hat der Leser beim TollAccess lediglich gegen eine Gebühr Zugriff auf wissenschaftliche Informationen. Ein erheblicher Nachteil für die Autoren ist, dass sie beim TollAccess in der Regel die ausschließlichen Nutzungsrechte und somit auch ihre Verwertungsrechte an den Verlag übertragen. Anhand einer Übersicht des Wellcome Trusts wurde die Perspektive einer Forschungsförderungsinstitution auf TollAccess dargestellt: Die Öffentlichkeit stellt den Wissenschaftlern Mittel für ihre Forschungstätigkeit zur Verfügung, diese geben ihre Publikation kostenlos an die Verlage weiter. Die fertigen Publikationen werden schließlich an die Bibliotheken - die ebenfalls von der öffentlichen Hand betrieben werden - weiterverkauft, damit diese sie wiederum den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der eigenen Einrichtung zur Verfügung stellen. So zahlt die öffentliche Hand Produktion wissenschaftlicher Texte und kauft sie zusätzlich nochmal von den Verlagen zurück.

Als Vorteile des OpenAccess-Modells hob Herb die sofortige, globale und entgeltfreie Nutzbarkeit der Dokumente hervor. Von diesen Vorteilen profitieren auch die Autoren, denn zahlreiche Studien belegen die im Vergleich zu TollAccess-Dokumenten erhöhten Zitationszahlen der OpenAccess-Dokumente.

Zudem wird die wissenschaftliche Forschungsarbeit durch rasche Diskussion von Forschungsergebnissen effizienter, die wissenschaftliche Kommunikation wird beschleunigt, Doppelforschungen können vermieden werden und es entstehen weitere Synergie-Effekte.

Neben den Bemühungen um OpenAccess ist auch die Forderung des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Daten von Bedeutung. Forschungsdaten und -ergebnisse können so geprüft und nachgenutzt werden. Die Transparenz der Forschung ist auch deshalb wichtig, weil so wissenschaftlichem Betrug und der Manipulation von Daten vorgebeugt werden kann.

Ebenso betonte Herr Herb die Relevanz von Open Data, der Forderung nach frei verfügbaren nicht-wissenschaftlichen Daten, die jedermann zur Verfügung stehen sollen.

 

Auch wenn OpenAccess-Dokumente per se elektronisch sind und online verfügbar sind, ist auch die konventionelle Druckausgabe immer noch von hoher Bedeutung für die Arbeit von Wissenschaftlern. Universaar ist ein Universitätsverlag, der nach dem Open-Access-Prinzip funktioniert, und gleichzeitig Druckexemplare der publizierten Werke erstellt. Der Verlag steht allen Wissenschaftlern der Universität des Saarlandes und - unter Beachtung der Funktion der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek als Sondersammelgebietsbibliothek für Psychologie - auch Psychologen anderer Hochschulen zur Verfügung. Näheres über die Arbeitsabläufe wurde im Folgenden von der Fachreferentin für Romanistik der SULB und Mitarbeiterin bei universaar, Frau Isolde Teufel, dargestellt: Wenn Autoren ein Buch publizieren möchten, wird eine erste Kostenkalkulation erstellt und ein Vertrag aufgesetzt. Die Autoren liefern ihr Manuskript ab, das sie nach den Vorgaben von universaar bzw. des Corporate Design der Universität eingerichtet haben. Ein Setzer prüft den Text und ergänzt Umschlag, Titelei und Impressum des Werks. Schließlich wird eine druckfertige PDF-Datei an den Druckdienstleister in Münster weitergeleitet, der kostengünstig und qualitativ hochwertig das Druckwerk erstellt. Der Autor ist dabei Kostenträger für Herstellung und Vertrieb seiner Publikation. Es fallen Fixkosten von 50 € pro Auftrag an, und wenn das Werk neben der elektronischen Publikation auch als Printausgabe erscheinen soll, kommen 150 Euro für das Klischee hinzu. Außerdem variiert der Preis je nach gewünschtem Material, Format und Umfang. Der Autor ist in diesem Fall dazu verpflichtet, zehn weitere Druckexemplare der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek für Pflichtabgaben, Werbung und angemessene Verbreitung zu überlassen. Ein Werk gilt dann als angemessen verbreitet, wenn es in drei unterschiedlichen Verbünden vorhanden ist, was die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek zu gewährleisten versucht. Die entstandenen Kosten können im besten Fall vollständig gedeckt werden, da der Autor im Falle der angemessenen Verbreitung Anspruch auf Tantiemen hat, die die VG Wort einmalig ausschüttet, sowie auf ein frei bestimmbares Autorenhonorar, das sich im Verkaufspreis niederschlägt.

Bisher war die Resonanz durchweg positiv. So wurden über universaar in diesem Jahr bereits fünf Werke als Printausgabe veröffentlicht, zwei weitere Veröffentlichungen sind noch in diesem Jahr angestrebt, und bereits sieben für 2011, ohne dass offiziell Werbung für universaar stattgefunden hätte.

Die Publikation von Zeitschriften erfolgt über die Software Open Journal Systems, wobei die Beiträge verschiedene Redaktions- und Begutachtungsprozesse durchlaufen, bis die endgültige Fassung vorliegt.

Diese Form des hybriden Publizierens hat für die Autoren große Vorteile, wie beispielsweise die Erreichbarkeit und Sichtbarkeit im Internet und die gleichzeitig nutzerfreundliche Printausgabe, die für die wissenschaftliche Forschungsarbeit bevorzugt wird.

 

Auch Herr Dr. Luitpold Rampeltshammer von der „Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt (KOWA)“  der Universität des Saarlandes profitierte von den Vorteilen von universaar und bestätigte diese. Interessant war für die KOWA vor allem die Doppelpublikation mittels derer Ergebnisse, die vorwiegend von lokaler Bedeutung sind, in der Printausgabe und gleichzeitig überregional elektronisch bereitzustellen sind. Außerdem waren die schnelle und direkte Kommunikation in persönlichen Gesprächen, sowie die günstigen Konditionen mit ausschlaggebend für das positive Fazit zu OpenAccess Publizieren mit universaar: „Wir haben's getan. Und wir tun es wieder!“

 

Eine weitere Sicht auf OpenAccess bot Dr. Marc Herbstritt von Schloss Dagstuhl - Leibniz-Zentrum für Informatik GmbH . Für die Informatik ist die Debatte um OpenAccess eine Art Déjà-vu der vor Jahrzehnten geführten OpenSource-Debatte. Typisch für die Informatik ist eine eher konferenzlastige Veröffentlichungsstruktur, da der persönliche Kontakt wichtig für den Austausch und die Diskussion um aktuelle Forschungsresultate ist. Während auf den großen Konferenzen so die neuste Forschung vorangetrieben wird, werden in Zeitschriften hauptsächlich etablierte, kumulierte Resultate veröffentlicht. Ein Problem stellt der Impact Factor dar, der das Renommee einer Zeitschrift gemessen an der Zitationshäufigkeit beschreibt. Bei der Berechnung des Impact Factors werden Konferenzpublikationen weitestgehend ausgrenzt. Zudem wird der Impact Factor trotz Mängel und Kritik weltweit verwendet, z.B. zur Entscheidung bei Einstellungen von Wissenschaftlern und bei der Entscheidung über Fördermittel. Daher ist eine Veröffentlichung der Zitationsdaten als OpenData zur Kontrollberechnung des Impact Factors dringend gefordert. Da ein Wechsel vom TollAccess zu OpenAccess oft intensiv diskutiert wird, sind Negativschlagzeilen - beispielsweise über die Einreichung von gefälschten Papers - eher nachteilig. Die Vermittlung guter wissenschaftlicher Praxis an Diplomanden und Doktoranden in Bezug auf die neuen Möglichkeiten des OpenAccess-Publizierens ist hier besonders wichtig. Für die Zukunft sollte bestehende Skepsis aufgrund technischer Probleme mit der Realisierung von Langzeitarchivierung geklärt werden. Die Verwirklichung von mehr Transparenz durch die Bereitstellung von experimentellen Daten wäre als weiteres Ziel zu nennen.

Weitere Wünsche, Möglichkeiten und Grenzen zeigte Frau Elke Bubel vom Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) auf. Sie beschrieb in ihrem Vortrag, wie man in Institutsbibliotheken OpenAccess unterstützen kann. Aufgabe der Institutsbibliothek des INM ist neben dem Bereitstellen von Literatur zu den verschiedenen Forschungsfeldern auch die Dokumentation eigener Publikationen. Neben den schon genannten Aspekten der Verknappung des Zugangs zu wissenschaftlichen Texten sprach Frau Bubel auch die gesetzlichen Regelungen zum Urheberrecht an, vor allem den Kopienversand.

Seit der Urheberrechtsnovelle zum 1.1.2008 erschwert § 53a Urheberrechtsgesetz UrhG den "Kopienversand", die individuelle Beschaffung von Literatur erheblich. Der Paragraph verbietet das Kopieren von Material, das auch von einem Verlag "zu angemessenen Bedingungen" verfügbar gemacht wird. Ein Beispiel zeigt jedoch, dass „angemessene Bedingungen“ sehr unterschiedlich interpretiert werden können: Verlage halten elektronische Fassungen von Veröffentlichungen meist auch dann für angemessen, wenn die Preise hoch und/oder die Dateien mit Digital-Rights-Management-Systemen (DRM) versehen sind. Gerade die Verwendung von DRM-Techniken widerspricht den Vorstellungen der Wissenschaftler über die freie Nutzung von Informationen. Auch aufgrund solcher Erfahrungen nutzt das INM SciDok, den OpenAccess-Server der Universität des Saarlandes intensiv zur Publikation von Artikeln im Sinne des grünen Weg des OpenAccess. Aus der Wissenschaftsgemeinschaft Wilhelm Gottfried Leibniz e.V. (WGL) berichtete Frau Bubel von der Existenz eines Arbeitskreises und einer Arbeitsgruppe für OpenAccess, die OpenAccess WGL-intern vorantreiben und für die technische Umsetzung entsprechender Angebote verantwortlich sind. Im Aufbau ist auch ein WGL-Repository, das OpenAccess-Publikationen von Wissenschaftlern des INM dokumentiert.

 

Im Folgenden wurde das urheberrechtliche Lizenzmodell „Creative Commons“ von Herrn Michael Weller von der Europäischen EDV-Akademie des Rechts (EEAR) vorgestellt. Die Ausgangsposition bei der Nutzung fremder Texte und Inhalte gestaltet sich aktuell wie folgt: Das Gesetz sieht grundsätzlich den Schutz aller individuellen, schöpferischen Inhalte im Internet vor, wobei eine Verwendung über den bloßen Konsum hinaus nur im Ausnahmefall nicht der Erlaubnis der Urheber bedarf. Dies kann allerdings auch als Hemmnis von kultureller, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Fortentwicklung gesehen werden.

Das Creative-Commons-Modell stellt daher ein Alternativangebot bereit, das keine Rechte beschränkt, die der Nutzer ohnehin schon besitzt. Zudem erkennt der Nutzer durch die einfach dargestellten Lizenzelemente sofort, was ihm erlaubt ist und was nicht. Creative Commons kann zusammenfassend als Statement zu freiem Zugang verstanden werden.

 

 

Mit Creative-Commons-Lizenzierungen kann der Urheber selbst bestimmen, welche Lizenz angebracht ist, ihm obliegt im Gegenzug aber auch, die Einhaltung seiner Bedingungen durchzusetzen, was für einzelne Lizenzgeber eine nicht realisierbare Herausforderung darstellen würde. Die Überwachung der Einhaltung von Lizenzbedingungen durch eine Gemeinschaft bietet daher eine höhere Sicherheit, Lizenzverstöße zu verhindern bzw. aufzudecken.

Des Weiteren bestehen die Chancen von Creative-Commons-Lizenzen darin, dass der gegenseitige Austausch gefördert und verbessert wird. Außerdem werden die Möglichkeiten digitaler Technologien genutzt und die Rechtssicherheit wird für beide Parteien, sowohl für Lizenzgeber als auch die Nutzer, erhöht. Für die Klärung von Zweifelsfragen ist bei der geplanten Creative Commons Collecting Society, die zunächst im Musikbereich eine kollektive Rechtewahrnehmung ermöglichen soll, die Einrichtung eines Arbitration Board vorgesehen. Das Board kann für die Beteiligten die im Zuge der Rechtewahrnehmung aufkommenden Rechtsfragen im Wege eines Schiedsentscheides einer Beantwortung zuführen, ohne dass bei den ordentlichen Gerichten um eine Klärung nachgesucht werden müsste.

 

Ein anschauliches Beispiel einer Forderung nach OpenData, stellte abschließend Herr Roland Ramthun in seiner Präsentation über das OpenStreetMap-Projekt vor.

Das Projekt wurde 2004 gegründet und hat heute schon 320.000 angemeldete Nutzer. Die Projektteilnehmer beschaffen und bereiten geographische Rohdaten auf, so dass diese frei verwendet werden können: Die erhobenen Daten sind unter einer freien Lizenz verfügbar.

Datenquellen sind hauptsächlich GPS-Tracks, Satellitenbilder, Datenimporte, Karten, deren Urheberrechte nach einer Schutzdauer von 70 Jahren nach Tod des Urhebers abgelaufen sind oder auch die Vor-Ort-Kenntnis von Nutzern. Die Karten können nämlich von jedem angemeldeten Nutzer verändert oder verbessert werden. In der Praxis sind zahlreiche freiwillige Projektteilnehmer (die auch „Mapper“ genannt werden) weltweit damit beschäftigt mit GPS-Geräten in den unterschiedlichsten Regionen, Gebirgsgegenden, Skiregionen oder auch kommerziell normalerweise uninteressanten Regionen (wie etwa Slums) unterwegs, um Tracks und Waypoints aufzuzeichnen und sich entsprechende Notizen zu machen. Gerade in Gegenden, deren Kartographierung für kommerzielle Geodaten-Anbieter unattraktiv sind, herrscht starke Nachfrage nach Karteninformationen: So etwa bei Krisenregionen, deren Infrastruktur infolge von Naturkatastrophen zerstört ist und für die dringend aktuelle und freie Geodaten benötigt werden: Bewohner Nairobis etwa kartographierten die Infrastruktur ihres Slums und Hilfsorganisationen waren bei der Versorgung der honduranischen Krisengebiete auf aktuelle Geodaten angewiesen, die mittels OpenStreetMap schnell und kostenlos erstellt werden konnten.

Die Tatsache, dass es sich meist um Einheimische handelt, die in den diversen Regionen Daten erheben, verbessert aufgrund der Ortskenntnis die Qualität der Karten. Anschließend werden die Karten aufbereitet und über ein Datenaustauschformat (XML) veröffentlicht.

Die OpenStreetMap-Daten unterliegen einer Creative-Commons-Lizenz, die Namensnennung des Urhebers und das Share-Alike Prinzip vorsieht. Probleme ergeben sich daraus, dass der Schutz der Werke aus dem Urheberrecht abgeleitet ist, wobei es bei geografischen Fakten wegen mangelnder Kreativität oder schöpferischen Tätigkeiten zur Frage kommt, inwieweit diese zur Defintion schutzwürdiger Daten passen, abgesehen davon, dass sie nicht in jedem Rechtssystem dem Urheberschutz unterliegen. Viele Juristen raten aufgrund der vorhandenen Unsicherheit noch von der Verwendung von OpenStreetMap Daten ab. Deshalb wird mittelfristig in Zusammenarbeit mit Open Data Commons die Entwicklung und Einführung einer neuen Share-Alike Lizenz für Datenbanken namens ODbL angestrebt.

 


Text und Download-Materialien sind lizenziert unter Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland License