2.3. Saarbrücker Bergmannskalender
 
1873
 
  1. Fischer, Wilhelm: Eine Weihnachtsgeschichte. Erzählung. SBK 1873. Und unter dem Titel: Die friedensstiftende Puppe. Eine Weihnachtsgeschichte. In: Ders.: Glück auf! Einfache Geschichten aus dem wirklichen Leben. 2. Aufl. Leipzig und Berlin: Spamer 1880 (= N. 13. Otto Spamer’s Neue Volksbücher für Alt und Jung), S. 97 - 126
  2.  

    Didaktisch - moralisierend. Behandelt gesellschaftliche Rolle der Frau als Hausfrau und Mutter: "Martin hatte mit seiner schönen Elise ein paar köstliche Honigmonate verlebt. Aber allmählich merkte er mit Schrecken, daß er keine Hausfrau an ihr besaß. Sie kannte das Rechte wohl, denn sie hatte eine Zeitlang in einem ordentlichen Hause in der Stadt gedient. Aber bald ward sie lässig und bequem, vergnügungssüchtig war sie schon, und viel rechnen hatte sie nicht gelernt. Dazu kam das zweite Bübchen an, ehe das erste auf den dicken Beinchen laufen konnte. Die durch das Wochenbett entschuldigte Unordnung ward leider zur Gewohnheit. Was der Mann verdiente, ging drauf, und doch war sein Haus nicht gemüthlich." (S. 103) Tugenden der Hausfrau: Sauberkeit, Sparsamkeit und Fleiß (Vgl. Fauth: In der Schule des Lebens, Nr. 22). Wendet sich außerdem gegen sozialrevolutionäre Ideen: "Weiter ging er bei der frommen Mutter in all seiner Bitterkeit nicht, denn wenn er ihr von den sauberen Plänen eines Jost, vom ‘Strike machen’, vom ‘Theilen’ gesprochen hätte, so würde sie ihm wahrscheinlich ein anderes der zehn Gebote gezeigt haben." (S. 116) Die Reichen werden idealisiert, "hatten sie doch auch ihre Arbeit und Mühe, ihre Plage und Sorge!" (S. 123)

     
    1875
     
  3. Fischer, Wilhelm: Dynamit. Erzählung. SBK 1875, S. 37 - 89. Und in: Ders.: Glück auf. Einfache Geschichten aus dem wirklichen Leben. 2. Aufl. Leipzig und Berlin: Spamer 1880 (= N. 13 Otto Spamer’s Neue Volksbücher für Alt und Jung), S. 127 - 158
  4.  

    Dynamitmißbrauch: Bergleute entwenden Sprengstoffpatronen am Arbeitsplatz zum privaten Gebrauch, z.B. Fische fangen. Das ist nicht nur Diebstahl von grubeneigenem Material, sondern stellt auch Gefahr für Leib und Leben dar. Exemplarisch wird dies am Schicksal des Bergmanns Bernhard, der dabei die linke Hand verliert, dargestellt. Zur Strafe wird er von der Grube abgelegt und erhält auch keine Pension. Didaktische Tendenzen.

     
    1883
     
  5. Fischer, Wilhelm: Eifersucht. Erzählung, S. 44 - 76
  6.  

    1884

     

  7. Herrmann, Conrad: Heimkehr. Gedicht, S. 44, 46, 47
  8.  

  9. Herrmann, Conrad: Zum Bergfeste. Gedicht, S. 48 u. 50
  10.  

    1887
     
  11. Fischer, Wilhelm: Ein Bergmannssohn. Erzählung, S. 58 - 99. Und in: Ders.: Ehre Vater und Mutter! Reutlingen (1893), S. 70 - 102. Und: Kalender für Berg- und Hütten-leute zu Witkowitz in Mähren 1889
  12.  

    Bergmannssohn will sich nicht mit dem Lehrerseminar zufriedengeben, sondern weiter-studieren. Der Vater ist dagegen: "Nach meinem Willen wärest du Bergmann geworden, Jakob, dann hätt’ich schon seit Jahren eine Stütze an dir gehabt, weiß Gott, ich könnt’ sie gebrauchen! Aber das war euch nicht genug, dir, und meiner lieben Alten da, und dem Schulmeister, und dem Herrn Pfarrer nicht. Ihr wolltet höher hinaus... Mit vieler Mühe, großen Opfern bist du soweit gekommen, bist jetzt ein gemachter Mann... Und nun wolltest du umsatteln? Von vorn beginnen? Die schöne Stelle, den guten Verdienst mit Füßen treten und ein Hungerleider werden auf unabsehbare Zeit?" (S. 71). Zerwürfnis. Ein reicher Gönner ermöglicht dem Sohn, sein Ziel zu erreichen, vgl. auch Kirschweng: Das wachsende Reich (Nr. 7).

     
    1888
     
  13. Fischer, Wilhelm: Valentin. Erzählung, S.56 - 99. Und in: Ders.: Helft einander. Leipzig: Spamer 1905, S. 65 - 97. (Otto Spamers neue Volksbücher für Alt und Jung, Nr. 53).
  14. Rührselige Liebesgeschichte im Bergmannsmilieu. Moralisierend.

     
    1889
     
  15. Fischer, Wilhelm: Bruderliebe. Erzählung, S. 56 - 97. Und in: Ders.: Ehre Vater und Mutter! Reutlingen: Enßlin & Laiblin o.J. 1893, S. (7) - 39
  16. Spielt im Bergmannsmilieu. Ungeratener Sohn geht in die Fremde, kehrt geläutert zurück. Auswanderer-Problematik.

     

  17. Herrmann, Conrad: Des Knappen Heimkehr. Gedicht, S. 36 - 37
  18.  

  19. Herrmann, Conrad: Zufriedenheit. Gedicht, S. 38 - 39
  20. Im Stil der alten Standesdichtung. Idyllisierend.

     

    1890

     

  21. Fischer, Wilhelm: Liebe und Leid. Erzählung, S. 54 - 92
  22. Sentimentale Liebesgeschichte im Bergmannsmilieu.

     

    1892
     
  23. Fischer, Wilhelm: Der alte gute Herr. Erzählung, S. 43 - 59
  24.  

    Spielt "im ersten Viertel des neunzehnten Jahrhunderts" in einer Papierfabrik in "Adbach" (Es könnte sich um das saarländische Aschbach handeln). Patriarchalisch geführte Fabrik. Einer der Arbeiter läßt sich von lukrativem Angebot weg von Adbach in einen nicht näher benannten Industrieort (vermutlich im Ruhrgebiet) locken. Doch dort geht es der Arbeiterfamilie wesentlich schlechter als vorher. Schildert Mietskasernen-elend: "Frau Groß erschrak, als sie den hohen finsteren Kasten von Haus erblickte, in dem sie fortan mit vier anderen Familien zusammen leben sollten. Zwei dunkle, selten gefegte Treppen ging’s hinauf; mit Schaudern zog sie ihre Hand von dem klebrigen Geländer zurück. Eine Tür öffnete sich, und ohne Gruß, mißtrauisch musterte ein altes, hageres Weib die Ankömmlinge. Aus einer anderen Stube erscholl das Toben eines Betrunkenen und das Heulen seiner Angehörigen an ihr Ohr. Und oben die kahlen, verwahrlosten Räume, der eine zu groß, die übrigen zu schmal; mit der Aussicht auf eine enge Gasse und einen schmutzigen Hof ..." (S. 55) Heile Gegenwelt in Adbach: Die Arbeiter wohnen in werkseigenen Häusern mit Gärten zur landwirtschaftlichen Nutzung ("soziale Maßnahmen"). Der Fabrikherr, vermutlich nach Vorbild des Freiherrn von Stumm gezeichnet, kümmert sich persönlich um das Wohlergehen seiner Untergebenen. Indirekte Aufforderung an Arbeiter, sich in die Gegebenheiten zu fügen und der Obrigkeit zu gehorchen.

     

    1893

     

  25. Matheis, Johann: Ein Blick in die Tiefe. Gedicht, S. 94. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 16
  26.  

    Welt unter Tage.

     

    1894

     

  27. Crone, Max: Die Macht des Glaubens. Gedicht, S. 80 - 83 (Anonym). Und in: Ders.: Gedichte. Heidelberg 1894 u. 1895, S. 53 - 56.
  28. Im Berg verschütteter Knappe wird durch seinen Glauben so lange am Leben erhalten, bis Rettung kommt. Religiöser Hintergrund.

     

    1895
     
  29. Crone, Max: Um zehn Mark. Eine Geschichte aus dem Bergmannsleben. Erzählung, S. 72 - 116
  30.  

    Moralisierend. Der Bergmann Hermann Schellenbusch erhält bei der Löhnung versehentlich zehn Mark zuviel. Trotz Gewissensbisse behält er das Geld. Doch getreu nach dem Sprichwort "Unrecht Gut gedeihet nicht" bringt ihn der kleine Betrug auf die schiefe Bahn. Er gerät in schlechte Gesellschaft, verfällt dem Alkohol. Erst als seine Mutter ihn verläßt, kommt er zur Besinnung. Er gesteht dem Schichtmeister seine Verfehlung ein. Als symbolische Bestrafung wird er für eine Woche abgelegt. Schellenbuch ändert sein Leben und alles wird wieder gut. Beleuchtet Moral-vorstellungen, aber auch Verhältnis der Bergleute zum Fiskus.

     
    1897

     

  31. Crone, Max: Des Knappen Loblied. Gedicht, S. 110
  32. Standesehre des Bergmannsberufes.

     

  33. Crone, Max: Im Banne des Todes. Erzählung aus dem Bergmannsleben, S. 71 - 109
  34.  

    Handelt von der Gefährlichkeit des Bergmannsberufes. Der Vollhauer Nikolaus Gütner verunglückt bei der Arbeit tödlich. Seine Witwe verlangt von ihrem einzigen Sohn Wilhelm, daß er dem Bergmannsberufe abschwöre. Widerwillig ergreift dieser einen Handwerksberuf. Als er bei einem Grubenunglück als Helfer rettend einspringt, erkennt die Mutter, daß ihre Haltung falsch war. Wilhelm wird wieder angelegt. Enthält christlich-religiöses Gedankengut von der Allmacht Gottes, verknüpft mit traditionellem Standesdenken der Bergleute.

     
    1898
     
  35. Crone, Max: Bergmannskalenders Neujahrsgruß. Gedicht, S. 20
  36. Wendet sich an den Bergmann.

     

  37. Crone, Max: Bergmanns Tageslauf (1. Glück auf zur Schicht, S. 33; 2. Am Zechenhaus, S. 34; 3. Zur Tiefe, S. 35; 4. Vor Ort, S. 36; 5. Über Tage, S. 37; 6. Nach Hause, S. 38). Gedichte, S. 33 - 38
  38.  

    Crones Vater war königl.-preußischer Markscheider, daher rühren wohl die detaillierten Kenntnisse des evangelischen Pfarrers von den Arbeitsvorgängen unter Tage.

     

  39. Crone, Max: Die steinernen Knappen am Bergwerks-Direktionsgebäude zu Saarbrücken. Gedicht, S. 39
  40. Bergmannsgedicht. Lob auf den Bergmannsberuf.

     

  41. Crone, Max: Glück auf! mein Kaiser! Gedicht, S. 22. Und: SBK 1899, S. 22
  42.  

    Kaiser wird als oberster Bergherr verehrt. In solchen und ähnlichen Gedichten zeigt sich die ganze Devotion der Saarbergleute für den obersten Landesherrn.

     

     
    1899
     
  43. Crone, Max: Der Berggeist. Erzählung, S. 56, 58, 60 - 67
  44.  

    Liebesgeschichte. Standesbewußtsein der Bergleute. Der Bergmann Hannsjörg liebt die reiche Müllerstochter Anna-Ev. Ihr zuliebe gibt er seinen Beruf auf und wird selbst Müller. Doch der Handwerkerstand behagt ihm nicht, er kehrt wieder zur Grube zurück. Nachdem er sich bei einem Grubenunglück, bei dem er und seine Kameraden durch wundersame Weise gerettet werden, bewährt, wird er zum Steiger ernannt.

     

  45. Crone, Max: Glück auf! Gedicht, S. 32
  46.  

    Traditionelles Bergmannsgedicht.

     

  47. Crone, Max: Treue Kameradschaft. Gedicht, S. 33
  48.  

    1900

     

  49. Crone, Max: Bergmännische Monatsregeln. Gedicht, S. 57
  50. Analog zu Bauernregeln.

     

  51. Crone, Max: Der Bergmann von der Saar. Gedicht, S. 32
  52. Loblied auf den Knappenstand.

     

  53. Crone, Max: Glück auf! dem obersten Bergherrn! Gedicht, S. (21)
  54.  

    1901

     

  55. Crone, Max: Die elf Berginspektionen des Saarreviers. Gedicht, S. 43
  56.  

  57. Crone, Max: Glück auf! dem obersten Bergherrn! Gedicht, S. 21
  58.  
    1902

     

  59. Crone, Max: Dem Obersteiger Schierhorn in Neunkirchen. Gedicht, S. 47
  60. Devotes Loblied auf den Obersteiger.

     

  61. Crone, Max: Der alte Bergmann. Gedicht, S. (47)
  62. Tugenden eines Knappen.

     

  63. Crone, Max: Der Amerikaner. Bergmannserzählung, S. 59 - 65
  64. Liebesgeschichte im Bergmannsmilieu.

     

  65. Crone, Max: Der Bergmann in seinem Berufe. Gedicht, S. 27 - 29
  66. Gedicht zu drei Photographien, die Bergleute bei der Arbeit zeigen. Humoristisch-launiges Porträt des Bergmannsberufes.

     

  67. Crone, Max: Noch einmal die elf Berginspektionen. Gedicht, S. 30
  68. Zählt die Berginspektionen des Saarreviers auf.

     

    1903

     

  69. Crone, Max: Dem Großherzogspaare von Oldenburg. Gedicht, S. 22
  70. Widmungsgedicht.

     

  71. Crone, Max: Die Geschichte des aufbewahrten Fäustels. Erzählung, S. 45 - 50
  72. Melodramatische Geschichte im Bergmannsmilieu. Alkoholismus führt zu Familien-tragödie.

    _

  73. Crone, Max: Die sämtlichen Ämter im Saarrevier und deren Leiter in kurze Reime gebracht. Gedicht, S. 28
  74.  

  75. Crone, Max: Glück auf! dem Kaiser. Gedicht, S. 21
  76.  

     
    1904
     
  77. Bulgis, Emil: Hannsjörgs erste Grubenfahrt.Erzählung, S. 45 - 48
  78.  

    Betrachtungen und Erlebnisse eines angehenden Bergmanns. Stationen: Leseband, Ablader, Grubenschlepper. Detaillierte Schilderung der Arbeitsvorgänge unter Tage.

     
  79. Bulgis, Emil: Sein Hochzeitstag. Erzählung aus dem Bergmannsleben, S. 75 - 76. Erschien mit dem gleichen Titel und kleinen Abänderungen unter Autorenname "Jakob Remmy" in: NdS 1909, S. 804 - 805
  80.  

    Junger Bergmann verunglückt tödlich am Tag vor seiner Hochzeit durch "Stickwetter". Bewegende Schilderung des vergeblichen Überlebenskampfes.

     
  81. Crone, Max: Glück auf den Oberen! Gedicht, S. 32
  82.  

    Der Bergwerksdirektion gewidmet.

     
    1905
     
  83. Crone, Max: Das Bergfest. Gedicht, S. 59
  84.  

  85. Crone, Max: Glück auf dem treuen Bergmannsstande! Gedicht, S. 50
  86. Loblied auf den Bergmannsberuf.

     

  87. Crone, Max: Unserm Kaiserpaar. Gedicht, S. 21
  88. Zeigt die Kaisertreue der saarländischen Bergleute.

     

  89. Crone, Max: Unserm Kronprinzen und seiner Braut. Gedicht, S. 3
  90.  

  91. Matheis, Johann: Vom Leseband zum Arbeitsstoß. Gedicht, S. 79
  92. Werdegang des Bergmanns.

     

  93. Schneider: Die Saargruben. Gedicht, S. 42
  94.  

    1906

     

  95. Anonym (M.): Bergmanns Segen. Gedicht, S. 47
  96. Mundartgedicht. Bergmann wird zum wiederholten Male Vater. Kinderreichtum der Arbeiter.

     

  97. Bulgis, Emil: Eine kleine Verwechslung. Erzählung, S. 56 - 58
  98. Handelt von Bergmann, dessen Sohn Rechtsanwalt geworden ist.

     
  99. Crone, Max: Das Häuschen am Walde. Bergmannserzählung, S. 60 - 66
  100.  

    Liebesgeschichte im Bergmannsmilieu: Junger Bergmann gewinnt in der Lotterie und erwirbt von dem Geld eine Gastwirtschaft. Doch seine Braut will nur einen Bergmann heiraten. Es geht hauptsächlich um Standesbewußtsein und -ehre der Bergleute.

     

  101. Crone, Max: Glück auf dem Kaiser! Gedicht, S. 21
  102.  

    1907

     

  103. Bulgis, Emil: Der Gespensterseher. Erzählung, S. 79 - 80
  104. Geschichten um einen schreckhaften Bergmann.

     
  105. Bulgis, Emil: Der Heiratsvermittler. Erzählung aus dem Bergmannsleben., S. 90 - 93
  106.  

    Liebesgeschichte im Bergmannsmilieu. Der alte Bergmann Chrischan toleriert die Verbindung zwischen seiner einzigen Tochter und dem einfachen Hauer Willem nicht. Er hat andere Pläne. Doch der listige Vetter Matz bringt die beiden Liebenden zusammen. Guter Einblick in soziales Milieu und Probleme.

     

  107. Bulgis, Emil: Wer andern eine Grube gräbt ... . Erzählung, S. 74 - 75
  108.  

    Standesdünkel. Wohlhabender Bergmannsbauer will seine Tochter nicht einem einfachen Bergmann zur Frau geben, sondern will höher hinaus. Der abgewiesene Bräutigam jedoch schlägt seinen Schwiegervater in spe mit den eigenen Waffen.

     

    1908

     

  109. Anonym: Aus dem Nachlasse eines alten Knappen. Erzählung, S. 63 - 65. Erschien später : Lebenslaaf vun me Gruweferderwahn. In: SBK 1931, S. 130 - 132 (leicht gekürzt)
  110.  

    Saarbrücker Mundart. Arbeit unter Tage aus der Perspektive eines Grubenförderwagens. Rahmenerzählung. Personifikation.

     

  111. Bulgis, E.: Das Wunderkräutlein. Erzählung, S. 94 - 95
  112. Liebesgeschichte im Bergmannsmilieu. Schüchterner Bergmann bekommt doch noch seine heimlich Angebetete zur Braut.

     

  113. Wolff-Kettner, Thusnelda: Auf dem Felde der Ehre. Erzählung, S. 86 - 90
  114.  
    1909

     

  115. Christoph, Albert: Ein Frühlingstag unter der Erde. Erzählung aus dem bergmännischen Leben. (Aus "Deutsche Bergbeamtenzeitung", Berlin), S. 79 - 80. Erschien unter Autorenangabe "Albert G." in NdS 1907, S. 181 - 182
  116.  

    Handelt von einem Betriebsunfall unter Tage, bei dem ein Bergmann ums Leben kommt. Detaillierte Darstellung von Arbeitsabläufen.

     

    1912

     

  117. Crone, Max: Anfahrt. Gedicht, S. 3
  118. Bergmannsgedicht

     

  119. Crone, Max: Dem obersten Bergherrn. Gedicht, S. 20
  120. Dem Kaiser gewidmet.

     

    1913

     

  121. Crone, Max: Dem obersten Bergherrn. Gedicht, S. 20
  122.  

  123. Crone, Max: Rastlos geht die Arbeit fort. In der Nacht vor Ort. Segen wird zu Tag gebracht. Rastlos hoch am Schacht. Gedicht, S. 30 - 31
  124. Darstellung der Arbeitsvorgänge unter Tage.

     

    1914

     

  125. Crone, Max: Dem obersten Bergherrn. Gedicht, S. 20
  126.  

  127. Schäfer, N.: Nachruf dem auf Grube Maybach tödlich verunglückten Kollegen, Herrn Maschinensteiger Kullmann gewidmet, S. 135
  128. Schildert den Arbeitsunfall.

     

    1915

     

  129. Bolz, Otto: Letzte Fahrt. Gedicht, S. 121
  130.  

  131. Crone Max: Einfahrt. Gedicht, S. 21
  132.  

  133. Crone, Max: Schlägel und Eisen. Gedicht,S. 79
  134.  

    1919

     

  135. Triem, Helene: Anfahrt. Gedicht, S. 3
  136. Deutschnationale Tendenzen. Arbeitseinsatz für das Vaterland

     
    1921

     

  137. Crone, Max: (Ohne Titel). Gedicht, S. 14
  138.  

    1922

     

  139. Anonym: Die Kehrseite der Medaille. Anekdote, S. 95
  140. Einsatz von Maschinen - Verlust von Arbeitsplätzen.

     

  141. Korn, Albert: Im Feierwinkel. Gedicht, S. 54
  142.  

  143. Korn, Albert: Zum Geleit. Gedicht, S. 3
  144. Teilweise identisch mit "Der große Rhythmus" (Nr. 734).

     

    1923
     
  145. Triem, Helene: Glück auf. Gedicht, S. (3)
  146. Tugenden des Bergmannes.

     
    1928
     
  147. Klasen, Peter: Vom Vetter Matz und sein Luwis. Humoreske, S. 117 - 119
  148.  

    Vetter Matz soll seiner Luwis zeigen, wie in der Grube "geschrämt" wird (= Abbau der Kohle). Oft abgewandeltes Thema. Vgl. Breinig: Der Schrämer in der Küche (Nr. 806). Vgl. Schmauch: Kathrin lernt Schrämen. Saarländische Bergmannsschnurren (Nr. 756).

     

    1940

     

  149. Korn, Albert: Vor Ort. Gedicht, S. 56 (leicht abgeändert, 2. Strophe fehlt). Und in: Ders.: Die Heimkehr. Neue Gedichte u. Lieder. Saarbrücken: Grenzmark-Verlag 1931, S. 63.
  150.  

    Bezieht sich auf Arbeit unter Tage.

     

    1936

     

  151. Wettmann, Hans: Der lachende Kumpel, Schnurren von Unter- und Übertage.(Der Honnes vum Hochwald, S. 190. Die Seilfahrt, S. 190 - 191. Das Mißverständnis, S. 191. Der Tausch, S. 191. Nikla hat Recht, S. 191. Der große und der kleine Hering, S. 191. Pitt am Sterbebett seiner Frau, S. 191 - 192. Nichts zu verzollen?, S. 192). Anekdoten, S. 188 - 192
  152.  

    Wesensmerkmale des "Saar-Kumpels", stark tendenziös, franzosenfeindlich.

     

  153. Wettmann, Hans: So morjens vor der Schicht! Gedicht, S. 174
  154.  

  155. Wettmann, Hans: Sunndah. Gedicht, S. 189
  156.  

    1937

     

  157. Hamm, L.: Knappe und Grubenlicht. Gedicht, S. 108
  158.  

    Innige Verbundenheit des Knappen mit seinem "Geleucht". Wichtigkeit und Funktion der Grubenlampe; ohne sie war man unter Tage verloren.

     

  159. Schmauch, Claus: Karwoch - Scharwoch! Ungeschminktes aus dem Leben unserer Bergmannsbauern. Erzählung, S. 163 - 168. Erschien u.d.T.: Saarländische Bergmanns-bauern. In: SBK 1941, S. 222 - 225
  160.  

    Arbeit und Mühsal der Bergmannsbauern, exemplarisch dargestellt an den Familien Ick und Wenz. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Feldarbeit, die hauptsächlich Aufgabe der Frauen war.

     

    1938

     

  161. Anonym: Humoristische Erzählungen aus dem Bergmannsleben (Rääne Kohle, Kind kaputt, Sie können nitt lesen, Wer Wurst über hat .., An den Unrichtigen gekommen, Bon für Augenmaß, Die gestorbene Milchkuh), S. 190 - 192
  162.  

    Anekdoten aus der Zeit, da "die Franzosen noch Besitzer der Saargruben waren". Tendenziös.

     

  163. Anonym (Pitt): Wie d’Häähn Rache ge-ibt hon. Erzählung., S. 171 - 174
  164. Mundart-Erzählung. Alltag in einem Bergmannsdorf. Lebensgewohnheiten.

     

  165. Croon, Maria: Das Lob der Bergmannsfrau. Erzählung, S. 143 - 146. Und SBK 1944, S. 177 - 180. Und: Festschrift zum internationalen Bergmannstreffen verbunden mit dem religiösen Bergmannstag und dem 75-jährigen Stiftungsfest am 10., 11. und 12. Juni 1967. Ittersdorf 1967. Ersch. unter dem Titel: Lob der Bergmannsfrau. Vedder Matz lobt seine Kathrin. In: St. Barbara-Tag 1964, S. 119 - 127
  166.  

  167. Groß, Adolf: Der Saarbergmann. Gedicht, S. 185. Und: SBK 1940, S. 62 (1. Zeile i.d. 1. Strophe geändert). Und: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o. J. (1942), S. 16
  168.  

    Datiert aus dem Jahre 1932. Abdruck der Originalfassung vermutlich im Gedichtband "Knappen, Kameraden". Enthält deutsch-nationale Tendenzen gegen die französische Grubenverwaltung: Er schuftet "in fremder Fron" und "wir halten die deutsche Wacht". Später wurden die 3. und 4. Strophe im Sinne nationalsozialistischer Ideologie abgeändert. In der Fassung von 1940 wurde in der ersten Strophe die 1. und 2. Zeile vertauscht.

     
  169. Kirschweng, Johannes: Grubenstollen unterm Garten. Erzählung, S. 183 - 185. Und in: Ders.: Sterne überm Dorf. Saarlautern: Hausen 1938, S. 113 - 121. Und: GW Bd. 1, S. 226 - 231. Erschien unter dem Titel "Der Stollen unter dem eigenen Haus. Eine saarl. Geschichte" in: Paulinus-Kalender 1954, S. 50 - 51 u. 54. Und: Saarbrücker Landeszeitung. v. 21.8.1961
  170.  

    Milieustudie. Leben einer armen Bergmannsfamilie. Eher zwischenmenschlicher Konflikt als soziale Probleme. Einzige Bergmannserzählung Kirschwengs. "Die Welt des Grubenarbeiters und die Gruben selbst kommen in den Schriften K’s bemerkenswert selten vor, obwohl dieser Beruf zu seiner Zeit zu den typisch saarländischen gehörte." (Anmerkungen, GW Bd. 1, S. 334. Vgl. auch: Haberl: Johannes Kirschweng, S. 55)

     

  171. Luckhardt: Grube Viktoria 3. Kind kaputt. Anekdote, S. 190
  172. Polen auf lothringischen Gruben. Verständigungsprobleme. Vgl. auch gleichen Titel in: Humoristische Erzählungen aus dem Bergmannsleben (Nr. 700).

     

  173. Waninger, Edmund: Jeder Bergmann ist ein Held. Lied, S. 149 - 150
  174.  
    1939
     
  175. Bl. Fr. (Fritz Blatter?): Wie der Karel sich seines Kameraden entledigte. Erzählung, S. 204
  176.  

    Arbeit unter Tage. Durch vorgeblichen "Teufelsspuk" schüttelt findiger Bergmann seinen faulen Arbeitskameraden ab. Hintergrund: "Da Karel neben seinem Bergmannsberuf noch ziemlich Landwirtschaft betrieb, nahm er selbst auch nicht gern den Drehbohrer und den Pickel zur Hand und ließ meistens durch großen Wortschwall von den Kameraden seinen Lohn mitverdienen." (S. 204)

     

  177. Hamm, L.: Karlchen auf dem Bergmannsfest! Aus den Erinnerungen eines Bergmanns-buben. Erzählung, S. 210 - 211
  178. Ich-Perspektive. Schilderung eines Bergmannsfestes.

     

  179. Lorsong, Adam: Des Knappen Braut. Gedicht, S. 203
  180.  

    Thema von der "langen Schicht": Ein junger Bergmann wird unter Tage verschüttet. Ein "halbes Jahrhundert" später wird sein Leichnam unversehrt geborgen. Seine Braut, die die ganze Zeit auf ihn gewartet hat, stirbt in dem Moment, als sie den lange Vermißten wiedersieht. Basiert auf der Erzählung von E.T.A. Hoffmann: "Die Bergwerke von Falun" bzw. Johann Peter Hebels "Unverhofftes Wiedersehen". Vgl. auch Heilfurth: Der Bergbau und seine Kultur, S. 149 f.

     

  181. Molter, L.: Neunkirchen. Gedicht, S. 170
  182. Porträt der Hüttenstadt.

     

  183. Schmauch, Claus: Der Berggeist. Eine alte saarländische Bergmannssage. MuS, S. 190 - 191. Und: Ders.: Hammer und Schlägel. Saarlouis: Hausen o.J. (1928), S. 11 - 13 (gek. Fassung). Erschien u.d.T. "Das Kohlenmännchen". In: Das Kohlenmännchen und andere Saarsagen. Erzählt von Claus Schmauch. Saarbrücken: Saarbrücker Druckerei und Verlag, Saarlautern: Hausen, Saarbrücken: Buchgewerbehaus, Neustadt a.d.W.: NSZ-Rheinfront-Verlagsgesellschaft o.J., S. 2 - 4 (Erlebte Deutsche Welt. Deutsche West-mark Nr. 31).
  184.  

    Vgl. Lohmeyer: Der Berggeist (Nr. 1582)

     

    1940

     

  185. Anonym: Lustige Sachen ( "In Heinitz..." und "Der Bergmann Sch..."). Anekdote, S. 261
  186.  

  187. Anonym (F.): Bergmannskind mit Mutterwitz. Anekdote, S. 261
  188.  

  189. Groß, Hans Adolf: Saargrube am Morgen. Gedicht, S. 72. Und: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 13. Und: SBK 1953, S. 88. Und: Hundert Jahre Bergarbeiterdichtung. Hg.: W. Köpping. Oberhausen: Asso-Verlag 1984, S. 40
  190.  

    Stimmungsbild der morgendlichen Anfahrt.

     

  191. Groß, Hans Adolf: Weihnacht überm Zechenplatz. Gedicht, S. 162. Und: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 43
  192.  

    Stimmungsbild einer Grubenanlage an Heilig Abend.

     

  193. Korn, Albert: Der Häuer. Gedicht, S. 122. Und: Ders.: Schaffendes Volk. Saar-ländische Werk- und Bauern- Gedichte. Dillingen: A. Krüger o.J., S. 11. Unter dem Titel "Der Hauer". In: NdS 1962, S. 162
  194.  

  195. Korn, Albert: Nachtschicht. Gedicht, S. 136
  196.  

  197. Korn, Albert: Saarland - Saarvolk! Gedicht, S. 102 - 103. (Auszug). Und in: Ders.: Ge-zeiten des Lebens. 8. Gedichtfolge. Dillingen/Saar: Selbstverlag 1954, S. 15
  198.  

  199. Lorsong, Adam: Der lästernde Knappe. Gedicht, S. 171
  200.  

  201. Schmauch, Claus: Der alte Mann. MuS, S. 166. Und in: Ders.: Der Trommler. Zwölf Saarpfälzer Sagen. Saarlautern: Hausen 1941. Erbgut deutschen Schrifttums 229/39, S. 14-16
  202.  

    Der "alte Mann" warnt Bergleute vor "schlechten Wettern", d.h. Gasen in der Grube.

     

  203. Schmauch, Claus: Warum kein Bergmann mehr in die Hölle kommt. MuS, S. 167. Und in: Glück auf. Heimatkundlicher Lesestoff aus der Welt des Bergmanns. Düsseldorf o.J. (1936), S. 37-38
  204.  

    Bergmann foppt den Teufel.

     

  205. Schmauch, Claus: Zwei saarländische Bergmannssagen (Der alte Mann; Warum kein Bergmann mehr in die Hölle kommt). MuS, S. 166 - 167
  206.  

  207. Zeiner, J.: Mei Heimat. Gedicht, S. 107. Und: NdS 1955, S. 103
  208. Saarland als Industrieland

     

    1941

     

  209. Anonym: Aus einer Augenklinik des Saargebietes. Anekdote, S. 272
  210. Bergmann mit schlagfertigem Witz

     

  211. Anonym: Eine Kappensitzung in der Grube. Anekdote, S. 255
  212. Zeigt Verhältnis von Fahrsteiger und Arbeitern.

     

  213. Lorsong, Adam: Der fluchende Knappe. Gedicht, S. 248
  214. Bergmann wird vom Berggeist für sein Fluchen bestraft. Scherzhaftes Gedicht.

     

  215. Lorsong, Adam: Der Grubenschornstein. Gedicht, S. 227. Und: Glück auf! Ihr Männer mit dem Licht. Hg.: Kirnbauer. Hartenstein u. Leipzig: E. Matthes o.J. (1944), S. 70
  216.  

  217. Lorsong, Adam: Kathrin bereut. Schnurre. Erzählung, S. 213
  218. Spielt im Bergmannsmilieu

     

  219. Schmauch, Claus: Wenn die Förderseile ruhen...BEF, S. 146 - 147
  220. Beschreibung einer Grubenanlage.

     

  221. Schroeder, Matthias Ludwig: Der gestohlene Tag. Eine umständliche Geschichte. Erzählung, S. 240 - 241
  222. Bauarbeiter. Aufstellen einer Baubude nimmt einen ganzen Tag in Anspruch.

     

  223. Schröder, Matthias Ludwig: Die Wursthaut in der Kantine Eine Lächerlichkeit mit moralischem Hintergrund. Erzählung, S. 238
  224. Erdarbeiter.

     

    1942

     

  225. Groß, Adolf: Der Bergmann. Gedicht, S. 50. Und: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig und Hartenstein: E. Matthes 0.J. (1942), S. 15
  226.  

    Kontinuität des Bergmannsberufes. Schicksalsergebenheit.

     

  227. Groß, Adolf: Der Bergmannsbauer. Gedicht, S. 107. Und: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 36. Und: Hundert Jahre Bergarbeiterdichtung. Hg.: W. Köpping. Oberhausen: Asso Verlag 1984, S. 16
  228.  

    Doppelte Last durch Gruben- und Feldarbeit.

     

  229. Korn, Albert: Der große Rhythmus. Gedicht, S. 88. Und: SBK 1944, S. 104. Und: Glück auf! Ihr Männer mit dem Licht. Hg.: Kirnbauer. Hartenstein u. Leipzig: E. Matthes o.J. (1944), S. 70. Und: Ders.: Schaffendes Volk. Saarländische Werk- und Bauern-Gedichte. Dillingen: A. Krüger o.J., S. 14
  230.  

  231. Groß, Adolf: In der Richtstrecke. Gedicht, S. 88. Und in: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 21. Und: Glück auf! Ihr Männer mit dem Licht. Hg. Kirnbauer. Hartenstein und Leipzig: E. Matthes o.J. (1944), S. 18. Und: Hundert Jahre Bergarbeiterdichtung. Hg.: W. Köpping. Oberhausen 1984, S. 125
  232.  

  233. Groß, Hans Adolf: Wir schlagen eines neuen Jahres Stollen an! Gedicht, S. 171. Und: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 44. Und: SBK 1965, S. 11
  234.  

  235. Conrath, Karl: Der Knickerich. Aus dem Leben eines seltsamen Zeitgenossen. Erzählung, S. 177 - 178
  236. Geschichten um einen Schnorrer. Bergmannsmilieu

     

  237. Lang, Matthias: Ein Junggeselle prüft. Erzählung, S. 150 - 152
  238. Bergmannsbauer sucht sich eine Frau aus. Handelt von "hausfraulichen Tugenden". Moralisierend.

     

  239. Schmitz, Otto: Der Berggeist. MuS. In: Füllhorn der Westmark. Märchen, Sagen und Geschichten. Hg.: Franz Fahnemann. Saarlautern: Hausen; Saarbrücken: Buchgewerbe-haus, Ludwigshafen: Westmark Verlag o.J., S. 116 - 118. Erschien unter dem Titel: Berggeist in Lothringen. In: SBK 1942, S. 88
  240.  

    Zwei Bergleute begegnen dem Berggeist.

     

  241. Schröder, Matthias Ludwig: Nickel Bender und das Hindernis. Erzählung, S. 166 - 167
  242. Erdarbeiter.

     

    1943

     

  243. Anonym: Die Maldixpfeife. MuS, S. 157.
  244. Vgl. Lohmeyer: Maltitz und der furchtlose Bergmann (Nr. 1613)

     

  245. Schmauch, Claus: Der alte Grubenpfad. BEF, S. 151 - 152
  246. Erinnerung an die Zeit, als die Bergleute noch zu Fuß zur Grube gingen.

     

  247. Schmauch, Claus: Heute kommt der Vater heim! Aus der Frühjugend eines Bergmanns-buben. Erzählung, S. 155 - 156
  248.  

    Folkloristisch - idyllisierend. Heile Welt einer Bergmannsfamilie um die Jahrhundert-wende.

     

  249. Schmauch, Claus: Westmärkische Bergmannsfrauen. Erzählung, S. 152 - 154
  250. Schildert Leben der Bergmannsbauernfrauen. Bedeutung und Aufgabe der Hausfrau (vgl. Croon: Als der Groschen vor dem Ausgeben ..., Nr. 599).

     

    1944

     

  251. Anonym: Der Hohberger. MuS, S. 171.
  252. Vgl. Breinig: Der Hohberger (Nr. 833)

     

  253. Anonym: Die Silberader. MuS, S. 171
  254. Kröte zeigt Knappen eine Silberader. Spielt in der Gegend am Donnersberg.

     

  255. Anonym: Die winkende Frau. MuS, S. 172
  256. Vermeintliches Gespenst entpuppt sich als morscher Weidenstumpf. Vgl. Breinig: Die weiße Frau im Haustadter Tal (Nr. 865).

     

  257. Kirch, Elisabeth: Vom treuen Knappen. MuS, S. 168 - 170. In: Dies.: Geschichten und Märchen für die Jugend der Westmark. Saarbrücken: Buchgewerbehaus 1943, S. 20 - 26. Und: SBK 1960, S. 49 - 51
  258.  

    Schlüsselerzählung. Franzosenfeindliche Tendenzen und Polemiken wurden als Märchen verschlüsselt. Inhalt: Spielt zur Zeit, "als die reichen Gruben an den Grenzen des Reiches den Fremden gehörten" (S. 20), d.h. als das Saargebiet unter französischer Verwaltung stand. Ein Bergmann trifft einen Fremden "mit einem gelben Gesicht, stechenden Augen und einem Hinkfuß". Anspielung auf den Teufel, meint gleichzeitig aber auch die französischen Aufsichtsbeamten (Gleichsetzung: Teufel - Erbfeind, d.h. Franzosen) (S. 20). Dieser Fremde fordert von dem Knappen, er solle ihm seine Seele verkaufen (Beitritt zum Saarbund). Doch der Bergmann widersteht dem Angebot. Der Fremde versucht ihn mehrmals vergeblich, bietet ihm ein besseres Haus und beruflichen Aufstieg zum Steiger. Da der Bergmann nicht darauf eingeht, folgen schlechte Zeiten: Schichten werden gestrichen, schließlich wird er entlassen. Doch der Bergeist, das "Gruben-männchen", steht ihm bei. Kernsatz der Erzählung: "Bleibe der Heimat treu".

     

  259. Schroeder, Matthias Ludwig: Der Kleinigkeitskrämer. Erzählung, S. 165 - 166
  260. Handelt von Installateur beim städtischen Gas- und Wasserwerk.

     
    1947

     

  261. Anonym (Vetter Matz): Vom Schreiber zum Bergmann. AB, S. 58 - 59
  262. Wechsel vom Schreiberberuf zum Bergmannsstand, da dieser höheres Ansehen genoß. Naiv - idyllisierende Darstellung.

     

  263. Kühner, Fritz: Der wackre Kumpel an der Saar. Gedicht, S. 109
  264.  

    Gilt dem saarländischen Bergmannsbauern.

     

  265. Kühner, Fritz: Ihr Kinderlein kommet. Gedicht, S. 147
  266.  

    Weihnachten in einer Bergmannsfamilie. Der Vater muß am Heiligen Abend zur Schicht. Idylle.

     

  267. Kühner, Fritz: Spaß muß sein. Erzählung, S. 142 - 143
  268. Zahltag. Alkoholkonsum der Arbeiter.

     

  269. Petto, Alfred: Wie der Herr es will. Erzählung, S. 152 - 156
  270. Schicksal eines Bergmanns. Vgl. auch An der Saar zuhaus (Nr. 50), S. 26 ff.

     

  271. Schmauch, Claus: Das neue Brot. Aus der Jugend eines Bergmannsbuben. Erzählung, S. 144 - 146
  272. Alltag einer armen Bergmannsfamilie

     

  273. Schmauch, Claus: Die Kinder und der Heumond. Aus der Welt unserer Bergmannsbauern. Erzählung, S. 149 - 151
  274. Nur Feldarbeit. Handelt wieder von der Bergmannsbauernfamilie Ick (Nr. 699)

     

  275. Schmauch, Claus: Meines Vaters Hände. Erzählung. In: Glück auf. Heimatkundliche Lesestoffe aus der Welt des Bergmanns (für das 7. und 8. Schuljahr). Düsseldorf: August Bagel Verlag o.J. (1936), S. 19 - 20. Erschien unter dem Titel.: Bergmannshände. In: SBK 1947, S. 147
  276.  

    Schmauch schildert das Leben seines Vaters, der Bergmannsbauer war.

     

  277. Schmauch, Claus: Sein Schrebergarten. Erzählung, S. 147 - 148
  278. Ein Bergmann und sein Schrebergarten.

     
    1948
     
  279. Breinig, Hans: Drei saarländische Bergmannserzählungen: (Bergmannsblut, S. 183 - 184; St. Barbaras Ruf, S. 184 - 186; Die alte Schrämpicke, S. 186 - 187), S. 183 - 187
  280. Erzählungen aus dem Leben der Bergleute.

     

  281. Burger, Josef: Die verschiedenfarbigen Brillen. Erzählung, S. 209
  282. Berufsbedingtes Augenleiden alter Bergleute

     

  283. Kühner, Fritz: Es war einmal. BEF, S. 207 - 209
  284. Berufstätige Frauen in der Kleinindustrie.

     

  285. Langlois, Erol: Der neue Obersteiger. Erzählung, S. 210 - 211
  286.  

  287. Petto, Alfred: Das wiedergewonnene Leben. Erzählung, S. 173 - 179.
  288. Episode aus Pettos Roman "Und die Erde gibt das Brot" (Nr. 10). Hauptfigur Karrenschmidt ist im Roman Heinpeter.

     

  289. Schmauch, Claus: St. Barbara, die Bergmannsheilige. BEF, S. 193
  290. Barbara - Verehrung der Bergleute.

     

  291. Schmauch, Claus: Saarländische Bergmannsschnurren (Kathrins Seilfahrt, S. 194 - 195; Kathrin lernt schrämen, S. 195 - 196; Das "Mondorrad", S. 196 - 197; Der Weibsteufel, S. 197; Wer zuletzt lacht, S. 197 - 198; Zwei Geschichten von der "Lübank"; S. 198 - 199; Das verdorbene Leibgericht, S. 199 - 200). Erzählungen, S. 194 - 200
  292.  

  293. Schmauch, Claus: "Wer kä Berschmann iss, zähld net mett". BEF, S. 191 - 193
  294. Wochenende im Bergmannsdorf um die Jahrhundertwende. Bergmannsfest.

     

  295. Schmidt, Josef: Der Teufel soll ihn holen! Erzählung, S. 201 - 202
  296. Bergmann lauert einem Hühnerhabicht auf, der seine Hühner schlägt.

     
    1949

     

  297. Anonym: (Ohne Titel) Anekdote, S. 125
  298. Schlagfertiger Bergmann gegen Fahrsteiger. Hinweis auf Fernpendler.

     

  299. Anonym: Der lang Schängel hat’s Wort. Anekdote, S. 124
  300. Mehrere Anekdoten, betreffen Arbeit der Bergmannsbauern, Trunksucht vieler Bergleute.

     

  301. Anonym: Der steife Finger (u.a.). Anekdote, S. 128 - 129
  302.  

    Kleiner Unfall unter Tage, Knappschaft soll zahlen. Zu den Anfängen der Knappschafts-kassen vgl. Mallmann/Steffens: Lohn der Mühen, S. 21.

     

  303. Anonym: Die hochmütigen Preußen. Anekdote, S. 128
  304. Pfälzer Bergmann in der Woche im Quartier.

     

  305. Anonym: Die Wegmarkierung. Anekdote, S. 128
  306. Derber Humor um ein Original. Wirkung von Rizinusöl.

     

  307. Anonym: Zwei seltsame Träume. Anekdote, S. 124
  308. Alkoholproblem.

     
  309. Breinig, Hans: Die Strafe. Nach einer Berggeistsage. Erzählung, S. 162 - 165
  310.  

    Erzählt vom verbotenen "Häuser bauen" in der Grube, einem Hohlraum, in dem die Bergleute, verborgen vor den Augen des Steigers, ein Schläfchen halten konnten. Eines Tages rächt sich der Berggeist für das Vergehen. Elemente der Bergmannssage.

     

  311. Dahm, Friedrich: Das seltsame Schichtbrot. Eine heitere Erzählung, S. 147
  312. Bergmann verwechselt Hasenfutter mit dem "Schichtbrot".

     

  313. Hold, W.: Lustige Geschichten um die Grube Luisenthal. Anekdote, S. 48 - 51
  314. Bergmannsstreiche bei der Arbeit unter Tage.

     
  315. Lang, Matthias: Zwei Buben wollen Bergmann werden. Erzählung, S. 153 - 154. Und: Ders.: Der stille Sepp. Leutesdorf a. Rh.: Johannes-Verlag 1964, S. 5 - 8
  316.  

    Zwei Buben wollen Bergmann werden, da Bergmannskinder die Schulbücher von der Knappschaft gestellt bekommen. "Große Freude herrschte unter den Bergmannskindern, wenn der Knappschaftsälteste in die Schule kam und ihnen die eingeführten Schulbücher aushändigte. Es bestand der schöne Brauch, daß die Bergmannskinder sich die notwendigen Schulbücher nicht zu kaufen brauchten, sondern sie von der Knappschaft zugeteilt bekamen. Ein Bergmannskind nach dem anderen wurde vorgerufen, und jedes erhielt kostenlos einen Arm voll nagelneuer Bücher: eine Bibel und einen Katechismus, ein Lesebuch und ein Rechenbuch, ein Gesangbuch mit Noten und ein Liederbuch." (SBK 1949, S. 153). Authentisch: Nach Reglement, Satzung und Statuten des Knappschaftsinstituts und -vereins von 1817 erhielten die Kinder der Bergarbeiter Zuschüsse zum Schulgeld und in der Volksschule die Schulbücher kostenlos. Diese Regelung blieb bis 1945 bestehen (Laut Auskunft der Bundesknappschaft Saarbrücken).

     

  317. Kühner, Fritz: Es doordisch Lottsche. Eine Geschichte aus dem St. Johann vor 50 Jahren. Erzählung, S. 45 - 48
  318. Arbeitermilieu in Saarbrücken um die Jahrhundertwende.

     

  319. Schmauch, Claus: Das Bergmännlein. MuS, S. 182 - 183
  320. Variation des Berggeistmärchens.

     

  321. Schmauch, Claus: Die Unke. MuS, S. 179 - 181
  322.  

    Märchen. Handelt von armer Bergmannswitwe und ihrem Sohn.

     

  323. Schmauch, Claus: Gespenster auf dem Grubenweg. Nach alten Bergmannssagen erzählt (Der Weitmantel, S. 155 - 156; Die schwarze Geiss, S. 156; Das Goldfeuer, S. 157; Der gespenstische Landmesser, S. 158; Das Irrlicht, S. 158; Die leuchtende Frau, S. 159). MuS, S. 153 - 159
  324.  

  325. Schmauch, Claus: Saarländische Bergmannsschnurren.( Der schlafende Petrus, S. 120. Die drei Weisen von Zisch, S. 120. Aus der Hilgerzeit, S. 121. Zweimal Götz von Berlichingen, S. 122). Anekdoten, S. 120 - 122
  326.  

    Alte Anekdoten aus der "Hilgerzeit" (vgl. Mallmann: Die Anfänge der Bergarbeiter-bewegung, S. 271) neu verfaßt.

     

  327. Schmidt, Josef: Liebesbriefe. Erzählung aus der engeren Heimat, S. 131 - 134
  328. Sentimentale Liebesgeschichte im Bergmannsmilieu. Spielt während und nach dem Zweiten Weltkrieg.

     

  329. Schröder, Jan C.: Henner. Erzählung, S. 144 - 146
  330.  

    Sentimentale Liebesgeschichte. Einfacher Bergmann liebt die Pflegetochter des Obersteigers. Der macht ihm klar, daß diese Verbindung durch das soziale Gefälle unmöglich sei: " Dann nahm er es auch dem alten bärbeißigen Obersteiger nicht übel, daß der damals zu ihm gesagt hatte: ‘Wo Unterschiede sind, Henner - da müssen auch Schranken sein - bleib jeder im Seinen!’ und ihm kurzerhand den weiteren Umgang mit Jutta verboten hatte" (S. 144) Als er das Mädchen aus einer Feuersbrunst rettet, erhält er doch noch die Zustimmung des Obersteigers.

     

    1950

     

  331. Raber, H.: Friedliche Arbeit. Gedicht, S. 61
  332. Bergmannsgedicht.

     
    1951
     
  333. Breinig, Hans: Der Saarwellinger Pitt kocht Knödel. Lustige Begebenheit aus der Schlafhauszeit unserer saarländischen Bergleute. Erzählung, S. 173 - 174
  334.  

  335. Kammer, H.: Molschdersch Philipp und der Roschelschorsch. Heitere Erzählung aus meiner Bergmannszeit, S. 196 - 198
  336. Spielt um die Jahrhundertwende. Arbeitsmoral unter Tage.

     

  337. Petto, Alfred: Die erste Schicht. Erzählung, S. 169 - 172
  338.  

    Erste Anfahrt eines jungen Bergmanns. Darstellung der Arbeit unter Tage (vgl. Bulgis: Hannsjörgs erste Grubenfahrt, Nr. 658). Das Leben als "ewiger Schichtwechsel" (vgl. Pettos "Saarbergmannskind", Nr. 34).

     

  339. Schmauch, Claus: Saarländische Bergmannsschnurren. (Das verschwundene Kind, S. 162 - 163; Das Ihpittschen, S. 165 - 166; Der "lang Schengel", S. 166; Der Garantie-schein, S. 167.). Anekdoten, S. 161 - 168
  340.  

    Anekdoten um pfiffige und trinkfreudige Bergleute.

     

  341. Schorr, Anton: Das Bergmannshäuschen. Gedicht, S. 51
  342.  

    1952

     

  343. Breinig, Hans: Die Seilfahrt in der Scheune. Erzählung, S. 147 - 149
  344.  

    Neugierige Bergmannsfrau möchte gerne einmal mit in die Grube einfahren. Ihr Mann demonstriert ihr die Einfahrt (= Seilfahrt) in der Scheune. Vgl. P. K.: Vom Vetter Hannes un sei Gret (Nr. 924). Vgl. Schmauch: Kathrins Seilfahrt (Nr. 756)

     

  345. Denne, Karl: Der Rolltabak und Sauzahn aus den vergangenen Zeiten. Erzählung, S. 81 - 82
  346. Rauchverbot unter Tage.

     

  347. Dunsbach, Otto: Aus dem Bergmannsleben. Anekdote, S. 35
  348.  

  349. Flock, Jakob, gen. Hannes: Erlauschtes und Erlebtes. Anekdote, S. 139 - 141
  350. Spielt in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Anekdoten um ein Elversberger Original. Erwähnt werden polnische Arbeiter auf Grube Heinitz.

     

  351. Margait, Ingeborg: Hahnemann. Eine Spiesener Humoreske. Erzählung, S. 37 - 38
  352. Bergmannsstreich.

     

  353. Petto, Alfred: Legende vom alten Bergmann. Erzählung, S. 137 - 138
  354. Tod eines alten Bergmanns. Auch in "An der Saar zuhaus" (Nr. 50), S. 97 f.

     

  355. Schaffner, Carl Ludwig: Der alte Bergmann. Gedicht, S. 19
  356. Schicksal eines Bergmannes.

     

  357. Schmauch, Claus: Der Hornsepp. Erzählung, S. 150 - 151
  358.  
    1953
     
  359. Boeckler, Henner: Die Waldschicht. Erzählung, S. 147
  360. Spielt in den zwanziger Jahren in Rentrisch und Umgebung. Handelt vom "Blaumachen".

     
  361. Brunk, Albert: Die Weihnachtsgans. Erzählung, S. 149 - 150
  362. Streiche unter Bergleuten

     

  363. Flock, Jakob, gen. Hannes: Erlauschtes und Erlebtes. Anekdote, S. 146
  364.  

    Zwei voneinander unabhängige Anekdoten aus den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts, die erste aus dem Raum Elversberg (nicht typisch bergmännisch), die zweite spielt auf Grube Luisenthal.

     

  365. Hold, W.: Das Lockenwunder. Erzählung, S. 138 - 140
  366. Es geht um einen kahlköpfigen Bergmann.

     

  367. Lubos, Konrad: Das zweite Pferd. Anekdote, S. 152
  368. Bergmannshumor um den vierbeinigen Arbeitskameraden. Pferd als Zeuge benannt.

     

  369. Lubos, Konrad: Eine Seefahrt die ist lustig ...! Erzählung. In: SBK 1953, S. 162
  370. Bergmann wird Seemann, kehrt aber nach wenigen Monaten reumütig in seinen alten Beruf zurück.

     

  371. Omlor, Aug.: Bergmannsschtand. Gedicht, S. 32
  372. Mundart. Bedeutung des Bergmannsstandes für die Wirtschaft.

     
    1954

     

  373. Breinig, Hans: Der Schrämer in der Küche. Eine alte Bergmannsschnurre. Erzählung, S. 154 - 155.
  374.  

    Häufig variiertes Thema. Vgl. Klasen: Vom Vetter Matz un sein Luwis (Nr. 693). Vgl.: Schmauch: Kathrin lernt Schrämen (Nr. 756). Vgl. auch Heilfurth: Der Bergbau und seine Kultur, S. 260.

     

  375. Brunk, Albert: Die Sache mit der Türschlenk. Erzählung, S. 164 - 165
  376. Bergmann foppt den Gerichtsvollzieher. Hintergrund: Alkoholismus und Geldnot.

     

  377. Kirch, Elisabeth: Der Sieger. Erzählung, S. 172 - 174
  378. Sterben eines ehemaligen Bergmanns.

     

  379. Lubos, Konrad: Eine alte Lampe. Erzählung, S. 159 - 162
  380. Bergmannsschicksal: Erlebnisse und Erfahrungen im Beruf.

     

  381. Margait, Ingeborg: Die falschen Singvögel. Eine heitere Geschichte aus einer der Werkstätten der Saargruben, S. 149 - 150
  382.  

    1955

     

  383. Krajewski, Bernhard: Der Pöstchenjäger. Anekdote, S. 166
  384. Notlage eines alten und kranken Bergmanns, der weiter in der Grube arbeiten muß.

     

  385. Krajewski, Bernhard: Der Tuwak. Anekdote, S. 174. Und: Saarheimat 1958. H. 1, S. 26
  386. Vorliebe der Bergleute für Kautabak

     

  387. Krajewski, Bernhard: Die Wasserzulage. Anekdote, S. 161
  388.  

  389. Krajewski, Bernhard: Ohrenkarl zahlt Netto mit Zinsen. Anekdote, S. 163
  390. Derbe Wesensart eines verheirateten Bergmanns.

     

  391. Krajewski, Bernhard: Pitt macht einen Brand. Anekdote, S. 164
  392. Typ des tüchtigen Bergmanns mit Haus und Viehzucht, der dennoch ab und zu dem verbreiteten Laster der Bergleute frönt: Trinkfreudigkeit.

     

  393. Lubos, Konrad: Der Berggeist als Hauer. Erzählung, S. 157 - 158
  394. Spielt vor dem Ersten Weltkrieg in einer alten Erzgrube. Zwei Hauer glauben, den Berggeist gesehen zu haben.

     

  395. Lubos, Konrad: Die klugen Pferde. Anekdote, S. 179
  396. "Bergmannsgarn" um Grubenpferde.

     

  397. Lubos, Konrad: Die pneumatische Förderung. Erzählung, S. 187 - 188
  398. Besucherführung in der Grube.

     

    1955

     

  399. Kirch, Elisabeth: Das Kohlenmännchen. MuS, S. 171 - 172. Und: Dies.: Geschichten und Märchen für die Jugend der Westmark. Saarbrücken: Buchgewerbehaus 1943, S. 27 - 33
  400. Grubengeist hilft armer Bergmannsfamilie. Wissenswertes über Kohle und ihre Verar-beitung.

     

  401. Krajewski, Bernhard: Der alte Pythagoras. Anekdote, S. 152. Und: Saarheimat 1959, H. 9, S. 19 - 20. Und: Bungert (Hg.): Typisch saarländisch. Ein- und Ausdrücke aus dem jüngsten Bundesland. Frankfurt/M. 1982
  402. Um die Jahrhundertwende. Bezieht sich auf die "Stempelsteiger", Bergarbeiter, die ohne Studium zum Steiger ernannt wurden. Unfallverhütung unter Tage.

     
  403. Krajewski, Bernhard: Die Kirchenuhr. Anekdote, S. 156. Und: Saarheimat 1959. H. 9, S. 19 - 20
  404.  
    1956

     

  405. Bläs, Hans: Die letzte Schicht. Erzählung, S. 120 - 122
  406.  

    Spielt im Köllertal, in der "alten Grube Lampennest". Arbeit unter Tage. Unfall während der letzten Schicht des Bergmanns Glauber Michel: Sein ältester Sohn Karl wird verschüttet, kann aber gerettet werden.

     

  407. Kirch, Elisabeth: Der Schatzgräber im brennenden Berg. MuS, S.156 - 158. Und in: Dies.: Geschichten und Märchen für die Jugend der Westmark. Saarbrücken: Buchgewerbehaus 1943, S. 12 - 19
  408.  

    Variation der Geschichte um die Entdeckung der Kohlen im Brennenden Berg. Moral hier: "Wer heimlich gräbt, gerät in des Teufels Hölle". (S. 19) Bezieht sich vermutlich auf jene Epoche, da das Kohlenraffen von Bergehalden für den Privatverbrauch verboten war.

     

  409. Krajewski, Bernhard: Der abgewiesene "Halwer Fünf". Anekdote, S. 128. Und: Saarheimat 1959. H. 9, S. 19 - 20
  410. Aus der Völkerbundszeit, Franzosenhaß. Vorlage zu dieser Anekdote, vgl. Anonym: Auch der Saarbergmann (Nr. 972 )

     

  411. Krajewski, Bernhard: Karl, der Pflichteifrige. Anekdote, S. 126
  412. Unter Tage, Kostproben eines urwüchsigen Humors.

     

  413. Lubos, Konrad: Das vergiftete Kotelett. Erzählung, S. 161 - 162
  414. Kauenwärter vergreift sich am "Schichtbrot" des Obersteigers. Der kuriert ihn mit einer List.

     

  415. Lubos, Konrad: Die Geflügel-Cholera. Erzählung, S. 135 - 136
  416. Berginvalide als listiges Faktotum des Obersteigers. Organisiert sich mit einem Trick die Hühner der Frau des Obersteigers.

     

  417. Schmauch, Claus: Der Dank des Wichtelmannes. MuS, S. 152
  418. Bergmann hilft einem Wichtelmann, der ihn dafür reich belohnt. Spielt in Wallerfangen.

     

  419. Schmauch, Claus: Die ersten Kohlengräber. MuS, S. 155
  420.  

    Entdeckung der ersten Kohlen bei Sulzbach. Vgl. Kirch: Die schwarzen Diamanten (Nr. 1605). Jungmann: Diamanten am brennenden Berg (Nr. 609). Und: Diamantensucher am brennenden Berg (Nr. 871).

     

    1957

     

  421. Bläs, Hans: Der alte Grubenweg. BEF, S. 47
  422.  

  423. Breinig, Hans: Die Schrecksekunde. Eine Bergmannserzählung aus unserer Saarheimat nach einer wahren Begebenheit. Erzählung, S. 43 - 44
  424. Spielt um die Jahrhundertwende. Handelt von einem Arbeitsunfall beim Sprengen unter Tage.

     

  425. Glutting, Fritz: ‘s Hasebrot. Erzählung, S. 148
  426. "Hasebrot" sind die Reste, die die Bergleute vom Schichtbrot mit nach Hause bringen.

     

    1958

     

  427. Breinig, Hans: Der Hohberger. MuS, S. 73 - 76
  428.  

    Sagen um den Hohberger. Begegnungen von Bergleuten mit dem Geist. Laut Heilfurth enthalten diese Sagen unterschwellige Sozialkritik: "Deutlich steht sie hinter den Berichten über Unterdrückung und Ausbeutung der Arbeiter durch Gewerken und Bergbeamte." (Heilfurth: Sagenüberlieferung. In: Ders.: Der Bergbau und seine Kultur, S. 221)

     

  429. Breinig, Hans: Explosion im Bergmannshaus. Als der Altmeyerhonnes noch die Stroh-halme mit Pulver füllte Erzählung, S. 83 - 84
  430.  

    Spielt in Püttlingen im Jahre 1885. Damals verwendete man zum Zünden der Sprengla-dungen mit Schwarzpulver gefüllte Strohhalme, die von den Bergleuten selbst zuhause nach der Schicht präpariert wurden. Dem Altmeyerhonnes passiert dabei ein Miß-geschick. Die Folgen: schwere Verletzungen und somit Arbeitsunfähigkeit. Da es weder Krankengeld noch Invalidenrente gab, wurde die Familie von der "Bruderlade" finanziell unterstützt.

     

  431. Breinig: Haarschneiden und Juckpulver. Eine Püttlinger Bergmannsschnurre. Erzählung, S. 193
  432.  

    Streiche der Bergleute unter Tage bei der Arbeit.

     

  433. Breinig, Hans: Wie Felix eine Städterin ondulieren wollte. Erzählung, S. 203
  434. Ein weiteres Stückchen um den Rittenhofer Felix. Siehe auch "Wasser ist viel zu teuer" (Nr. 845).

     

  435. Glutting, Fritz: Das Christkind vom Bergmannspfad. Erzählung, S. 89 - 90. Und: NdS 1966, S. 1086 - 1087
  436. Spielt in den zwanziger Jahren. Weihnachten in einer armen Bergmannsfamilie.

     

  437. Glutting, Fritz: Der "Klicker-Pitt". Erzählung, S. 85 - 87. Und: NdS 1961, S. 587 (Schluß abgeändert)
  438. Schicksal eines einfältigen Bergmanns. Spielt vor allem während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg.

     

  439. Kümmel, Friedrich: Einer von vielen. Aus dem Lebensbericht des Grubensteigers Friedrich Kümmel 1856 - 1939. AB, S. 77 - 81
  440. Werdegang eines Bergarbeiters. Aufstieg zum Steiger. Arbeit unter Tage. Streikbewegung.

     

  441. Schaffner, Carl Ludwig: Grubenstadt im Morgengrauen. Gedicht, S. 93
  442.  

    1959

     

  443. Breinig, Hans: Die Bergeablader vom Krugschacht. Eine Bergmannssage. MuS, S. 61 - 63
  444. Spielt vor dem Ersten Weltkrieg. Bergmännchen helfen faulen Bergleuten. Durch Leichtsinn verscherzen sie sich deren Gunst.

     

  445. Helfgen, Maxrudolf: Die Amsel. Erzählung, S. 149 - 151
  446. Bergmann will mit seiner Familie nach Australien auswandern. Gespräch mit einem Kind bringt ihm wieder die Werte der Heimat nahe.

     

  447. Kirch, Elisabeth: Scherben bedeuten Glück. Erzählung, S. 153 - 166
  448. Glasmacherberuf. Vgl. auch Kirschweng: Der harte Morgen (Nr. 31). Und: Die Glas-macherin (Nr. 1609).

     

    1960

     

  449. Breinig, Hans: Der zu kurz geschnittene Stempel. Erzählung, S. 98
  450.  

    Völklinger Bergmannsschnurre. Vater und Sohn in derselben "Kameradschaft" unter Tage. Ähnliches Thema aus dem pennsylvanischen Kohlenbergbau bekannt. Vgl. Heilfurth: Der Bergbau und seine Kultur, S. 259

     

  451. Breinig, Hans: "Wasser ist viel zu teuer"! Eine Bergmannsschnurre um den Rittenhofer Felix. Erzählung, S. 147 - 148
  452. Erzählt von einem Köllerbacher Original, einem Bergmann, der als Nebenerwerb einen Friseurbetrieb unterhielt.

     

  453. Glutting, Fritz: An eine Bergmannsfrau. Erzählung, S. 47 - 48. Und: NdS 1961, S. 626
  454.  

    Erzählung in Briefform. Schildert das harte Leben, besonders der Bergmannsbauern-frauen, in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts.

     

  455. Helfgen, Maxrudolf: Licht in der Nacht. Weihnachtserzählung, S. 135 - 138
  456.  

    Junger Bergmann reißt nach Streit mit seinem Vater von zu Hause aus. Motiv des "verlorenen Sohnes".

     

    1961

     

  457. Denne, Karl: Der "Berggeist" vom Spessart. Einer wahren Begebenheit nacherzählt. Erzählung, S. 173 - 174.
  458. Spielt um 1870. Ehemaliger Soldat aus dem Spessart findet Arbeit auf der bayrischen Steinkohlengrube St. Ingbert.

     

  459. Denne, Karl: Fanny das Grubenpferd. Das Pferd als treuer Helfer des Bergmanns. Mehr als 20 Jahre unter Tage, S. 57 - 58
  460.  

    Leben eines Grubenpferdes unter Tage.

     

  461. Glutting, Fritz: "Dann lieber eine Schicht verfahren!" Eine tragikomische Geschichte. Erzählung, S. 155 - 158
  462.  

    Bergmann als "Hausmann". Haushalt ist strapaziöser als Arbeit vorm Stoß.

     

    1962

     

  463. Glutting, Fritz: Pitt erlebt die Antike. Erzählung, S. 145 - 148
  464. Bergmann auf Italienreise. Vergleicht alles, was er sieht und erlebt, mit seiner Arbeit unter Tage.

     

  465. Lang, Matthias: Nach der Heimat möcht ich wieder... . Erzählung, S. 135 - 137
  466. Auswandererschicksal. Heimatverbundenheit.

     

    1963

     

  467. Breinig, Hans: Das Kinderbad in der Sulperbütt. Eine Püttlinger Bergmannsschnurre um den alten Müllerhäns. Erzählung, S. 175 - 176
  468. Handelt von einem Püttlinger Original. Kinderreichtum in früheren Zeiten.

     

  469. Klein, Ewald: Die zwei Grubenmäuse. Erzählung, S. 91
  470. Grubenmäuse fressen Schichtbrote der Bergleute.

     

    1964

     

  471. Breinig, Hans: Roddels Wäs - das Mädchen aus dem Haustadter Tal. Erzählung, S. 157 - 159
  472.  

    Schildert das Leben der "Hartfüßler" vor über hundert Jahren.

     
  473. Kühn, Johannes: Einfahrt. Gedicht, S. 187
  474.  
    1965
     
  475. Breinig, Hans: Um den Jahrmarkts-Groschen. Bergmannsschnurre. Erzählung, S. 167
  476. Kinderreiche Bergmannsfamilie (20 Kinder). "Hohe Kinderzahl war eine Konstante, ..." Vgl. Mallmann: Die Anfänge der Bergarbeiterbewegung, S. 37.

     
  477. Croon, Maria: Die Aal-Treibjagd. Eine fröhliche Bergmannsgeschichte aus dem Primstal. Erzählung, S. 154 - 157
  478. Bergleute legen ortsfremde "Hergelaufene" herein. Bergmannsbauernmilieu.

     

  479. Groß, Adolf: Die Hauer wollten zur Kirmes gehn. Gedicht, S. 100
  480.  

  481. Groß, Adolf: Fröhliche Lieder. Lied, S. 100 - 101
  482.  

  483. Groß, Adolf: Glück auf, ihr Bergleut’ vor Kohle und Stein. Gedicht, S. 101. Und: SBK 1975, S. 59
  484.  

    Gehört ebenfalls zur Gruppe der "Glück - auf -Gedichte".

     

  485. Groß, Adolf: Glück auf! Und es lebe der Bergmannsstand. Gedicht, S. 101
  486.  

    1966

     

  487. Breinig, Hans: Das Irrlicht. Eine Köllertaler Bergmannssage. MuS, S. 157
  488. Erlebnis von Bergleuten auf dem Nachhauseweg nach der Schicht

     

  489. Groß, Adolf: Ein Barbara-Gedicht. Gedicht, S. 82
  490.  
    1967

     

  491. Breinig, Hans: Die weiße Frau im Haustadter Tal. Eine Bergmannssage. MuS, S. 72 - 73
  492. Spielt gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Erlebnis von Bergleuten auf dem Nachhauseweg vom Schlafhaus in ihre Hochwald-Dörfer.

     

  493. Pulcher, Jakob: Aus einem Bergmannsleben. Erinnerungen. AB, S. 85 - 88. Auszüge aus dem handgeschriebenen Manuskript des pensionierten. Kohlwalder Bergmanns aus Fürth im Ostertal. Vgl. Saarl. Bibliogr. Bd. 3, 1965/66, S. 100
  494.  

    1968

     

  495. Groß, Adolf: Schacht im Osterlicht. Gedicht, S. 174. Und in: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 42
  496.  

    1. Strophe geändert. Nationalsozialistisches Gedankengut wurde entfernt. Verknüpfung des Ostermythos, der teils heidnischen, teils christlichen Ursprungs ist, mit dem Bergmannsberuf. Nationalsozialistischer Sinngehalt, geht in der purgierten Fassung verloren.

     

  497. Pulcher, Jakob: Im Hause eines Bergmannsbauern. Erinnerungen. AB, S. 78 - 81
  498. Lebensalltag des Bergmannsbauern.

     

  499. Tyb’l, Otto: Sonntag im Streb. Gedicht, S. 88
  500.  

    1969
     
  501. Groß, Adolf: Glückauf - Gedichte (Glück auf!; Glück auf, ihr Männer mit dem Licht; Chor der Knappen), S. 87. Glück auf! In: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmanns-gedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 10. Chor der Knappen. ebd. S. 9
  502.  

    Glück-auf-Gedichte handeln vom traditionellen Bergmannsgruß. Zu dem bergmännischen Gruß "Glück - auf", der den "Wunsch nach gutem Gelingen beim Erschließen, Abbauen und Fördern der Bodenschätze" enthält: "Im Bergmannsgruß symbolisieren die Begriffe ‘Glück’ und ‘auf’ den schicksalshaften Erwartungshintergrund des bergmännischen Berufs unter den Impulsen von Hoffnung und Wagnis in besonderer Weise. Der Anruf des Glücks in der ganz speziellen Nuancierung, die durch die Montansituation gegeben ist, und die Bedeutung der "Chance", die durch das ermutigende "auf" beschworen wird, bestimmen den Bezugsrahmen der Losung, durch die das Bergmannstum eine eigene Grußtradition von hohem Sinnwert und zusammenhaltender Ausstrahlung gewonnen hat und damit zugleich auch über ein lebenskräftiges umfassendes Kennwort für seine kulturelle Eigenart verfügt. Die Komponenten des Begriffspaares bringen Wesen und Funktion des Bergbaues einprägsam zum Ausdruck." (Heilfurth: Der Bergbau und seine Kultur, S. 277) Diese Grußformel wurde 1575 erstmals genannt und ist seit Ende des 17. Jh. als bergmännischer Gruß gebräuchlich. Während dieser Gruß ursprünglich eine religiöse Bedeutung hatte (Heilfurth, ebd.), kam ihm später eine eher kommunikative Funktion zu: "Glück auf" ist Ausdruck des Zusammengehörigkeitsgefühls der Bergleute und spielte auch im Arbeitskampf eine wichtige Rolle. (Vgl. Heilfurth: Der Gruß "Glückauf". In: Der Bergbau und seine Kultur, S. 277 f.)

     

  503. Jungmann, Kurt: Diamantensucher am brennenden Berg. MuS, S. 106 - 107
  504.  

    Historisierende Erzählung um die Entdeckung der ersten Kohlen am Brennenden Berg bei Dudweiler. Typische Sage, die vom Fund der Bodenschätze handelt. (Vgl. Heilfurth: Sagenüberlieferung. In: Ders.: Der Bergbau und seine Kultur, S. 217 f.)

     

    1970

     

  505. Groß, Adolf: Licht in Bergesnacht. Gedicht, S. 160
  506.  
    1971
     
  507. Breinig, Hans: Der Spüllappen im Backofen. Eine Köllertaler Bergmannsgeschichte. Erzählung, S. 153 - 155
  508. Ernährungsgewohnheiten der Bergmannsfamilien.

     
  509. Groß, Adolf: In dem Brandberg. Gedicht, S. 621. Und in: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 26
  510.  

    Strophe geändert. Nationalsozialistisches Gedankengut entfernt.

     

  511. Groß, Adolf: Wetterschacht am Walde. Gedicht, S. 8. Und in: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 40
  512.  

    1972

     

  513. Breinig, Hans: Kättchen Schreiner fuhr mit ein. Eine Erzählung aus dem Bergmanns-leben nach dem Ersten Weltkrieg, S. 179 - 181
  514.  

    Liebesgeschichte aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Spielt unter Tage: Arbeits-atmosphäre in der Grube.

     

  515. Groß, Adolf: Einfahrt am Frühlings-Morgen. Gedicht, S. 17
  516. Bergmannsgedicht

     

  517. Groß, Adolf: Lob der Heimat. Gedicht, S. 216
  518.  

    1973

     

  519. Groß, Adolf: Im Alten Stollen. Gedicht, S.79. Und in: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 25 (gekürzt: 4. u. 5. Strophe fehlen)
  520.  

  521. Groß, Adolf: Wir steigen in die Teufe nieder. Gedicht, S. 75. Und in: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 41. Und: Glück auf! Ihr Männer mit dem Licht. Hg.: Kirnbauer. Hartenstein u. Leipzig: E. Matthes o.J. (1944), S. 16
  522.  

    Darstellung der Arbeit unter Tage.

     

    1974

     

  523. Groß, Adolf: Schacht im Frühlingsmorgen. (Aus dem Nachlaß) Gedicht, S. 6
  524. Verbindet moderne Themen (Beschreibung einer Förderanlage) mit Stilmitteln der Romantik. Nähe zu Mörike.

     

  525. Helfgen, Maxrudolf: Das Unrecht. Erzählung, S. 228 - 230
  526. Rührende Geschichte um pensionierten Bergmann.

     

    1979

     

  527. Groß, Adolf: Im Füllort. Gedicht, S.29. Und in: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 19. Und: Hundert Jahre Bergarbeiterdichtung. Hg.: W. Köpping. Oberhausen: Asso-Verlag 1984, S. 103
  528.  

    Arbeit unter Tage.

     

    1980

     

  529. Groß, Adolf: Schacht am Abend. Gedicht, S.32. Und in: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 14
  530.  

  531. Richter, Bernd Arwed: Das Karbon-Krokodil. Erzählung, S. 119 - 120
  532. Falsche Fossilien im Kohlenflöz. Bergmannsulk.

     

    1981

     

  533. Groß, Adolf: Chor der Knappen. Gedicht, S. 116. Und in: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig und Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 9
  534.  

    Arbeit unter Tage.

     

  535. Groß, Adolf: Knappen - Kameraden. Gedicht, S. 28. Und in: Ders.: Knappen, Kameraden! Bergmannsgedichte. Leipzig u. Hartenstein: E. Matthes o.J. (1942), S. 8
  536.  

    Letzte Strophe geändert, von deutsch-nationalenTendenzen gereinigt.

     

  537. Richter, Bernd Arwed: Der wandernde Mutterklotz. Erzählung, S. 94 - 96
  538. Spielt nach dem Zweiten Weltkrieg. "Organisieren" von Arbeitsmaterial auf der Grube.

     

  539. Richter, Bernd Arwed: Konrad als Übergänger. Erzählung, S. 97 - 98
  540. Arbeit unter Tage.

     

    1983

     

  541. Jungmann, Kurt: Aus Gruben und Stuben (Der Fastnachtsmuffel, S. 52 - 53; Die Blei-waage des Fahrhauers, S. 53 - 54; Karl beim Kaiser, S. 54 - 55). Erzählungen, S. 52 - 55
  542.  

    Drei humorige Erzählungen aus dem Bergmannsleben um die Jahrhundertwende. Basieren auf alten Anekdoten.

     

    1986

     

  543. Fox, Georg: Ess Heisje. Gedicht, S. 255
  544. Zur Bedeutung des Bergmannshauses vgl. auch die Erzählungen von Kirschweng: Das Haus (Nr. 30) und Croon: Sparen für ein Häuschen (Nr. 599)

     

    1987

     

  545. Helfgen, Maxrudolf: Bergmannssagen - ein Stück Heimat. MuS, S. 314 - 318
  546. Rahmenerzählung. Behandelt verschiedene saarländische Bergmannssagen.

     

    1989

     

  547. Fox, Georg: E Gruwelamb. Gedicht, S. 168
  Die Grubenlampe war für die Sicherheit des Bergmanns von großer Bedeutung.

 

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