2.4. Saarkalender
 
1923

 

  1. Korn, Albert: Feiertag. Gedicht, S. 116 (2. Strophe identisch mit dem Gedicht "Nach der Schicht")
  2.  
    1924
     
  3. Dill, Liesbet: Die Hütt’. Aus den "Bilder(n) aus dem Saargebiet". Erzählung, S. 104 - 106
  4.  

    Leben eines subalternen Hüttenbeamten. Beschreibung der Hüttenlandschaft.

     
    1925

     

  5. Anonym: Der entweihte Festhandschuh. Anekdote, S. 162
  6.  

    Im Hintergrund Streikgeschehen von 1899. Informationen über Streikende und Streikbrecher.

     

  7. Anonym: Der Roland. Anekdote. In: SK 1925, S. 164. Und: BF 1907, S. 30
  8.  

    Vgl. als Variante: Jungmann: Der Fastnachtsmuffel (Nr. 890)

     
  9. Anonym: Der Sonntagsbesuch. Anekdote, S. 167
  10.  

    Erziehungsprobleme der Arbeiter, die während der Woche nicht zu Hause sind.

     

  11. Anonym: Ein Drückeberger. Anekdote, S. 167
  12.  

    Arbeit unter Tage: Typ des Arbeiters, der andere dieArbeit machen läßt.

     

  13. Anonym: Eingabe eines Schlafhausmeisters. Anekdote, S. 170
  14.  

    Grund: Betrunkene Bergleute treiben Unfug. Vgl. auch Mallmann: Die Anfänge der Bergarbeiterbewegung, S. 42

     

  15. Anonym: Wieviel Bein’ hat ein Schwein? Anekdote, S. 173
  16.  

    Thema erscheint in abgewandelten Anekdoten. Bezieht sich auf Bestechlichkeit der Beamten. Vgl. Mallmann: Die Anfänge, S. 34

     
  17. Faßbinder, Joseph M.: Das letzte "Glück auf!" Gedicht, S. 45. Aus: "Die Blumen der Frühe"
  18.  

    Ballade. Bergmann opfert bei Grubenunglück sein Leben, um den ihm verhaßten Steiger, der ihm seine Braut nahm, zu retten. Vermutlich latent franzosenfeindlich; der Steiger wird als "fremder Mann mit den funkelnden Blicken" apostrophiert.

     

  19. Vogel, Theodor: "Die schwarz’ Schimmelstut’". Nach einer wahren Begebenheit erzählt. Erzählung, S. 156 - 157. Und: SK 1934, S. 125 - 127. Erschien anonym in: BF 1903, S. 126 - 127
  20.  

    Bergmannsschwank.

     
    1926

     

  21. Anonym: Architecte en chef. Anekdote, S. 172
  22.  

    Spielt in der Völkerbundszeit auf einem saarländischen Hüttenwerk. Deutscher Beamter als Protegé der Franzosen wird von den Arbeitern verachtet. Vgl. Mallmann/Steffens: Lohn der Mühen, S. 167

     

  23. Anonym: Bei der Eröffnung der Lebachbahn. Anekdote, S. 177
  24.  

    Siehe auch Bungert/Lehnert: Hann mir gelacht. Anekdoten, Witze und Episoden im Saarland, S. 20. Vgl. auch Bungert/Mallmann: Bergmannsgeschichten von der Saar, S. 23

     

  25. Anonym: Der alte Dony in Elversberg. Anekdote, S. 178
  26.  

    Original - kurzsichtig - hält Frosch für seine Wurst.

     

  27. Anonym: Der graue Star. Erzählung, S. 179.
  28.  

    Vgl. Christoph, A.: Der graue Star (Nr. 536). Und: Anonym (e.): Der graue Star (Nr. 484). Hinweis auf die häufigen Augenerkrankungen der Bergleute.

     

  29. Anonym: Der Herr Referendar. Anekdote, S. 167
  30.  

    "Referendare" aus der Mark und dem Harz auf Grube Heinitz. Gleiche Thematik wie in den Anekdoten: Bergmännische "Drucksachen" (Nr. 947). Hier auf die Referendare bezogen, dort auf die französischen Ingenieure.

     

  31. Anonym: Es "Bause Len". Anekdote, S. 67
  32.  

    Bause Len (= Base Helene), eine Frau aus dem Arbeitervolk, schlagfertig, auf dem Weg zur Hütte, um dem Mann das Mittagessen zu bringen.

     

  33. Anonym: Heiteres aus dem Köllertal. Anekdote, S. 174
  34.  

    Hüttenarbeiter durch Aussperrung in Not geraten. Bergleute spielen ihm einen Streich.

     

  35. Anonym: Lost se krääsche, eich well mei Afkehr! Anekdote, S. 178
  36.  

    Abkehr von der Grube, gleiches Thema wie bei Schön: Die Abkehr (Nr. 1549).

     

  37. Anonym: Man muß sich nur zu helfen wissen. Anekdote, S. 178
  38.  
    1927
     
  39. Anonym: Aus dem Leben der Saarknappen (Dito; die "bösen" Fremdwörter; Verfäng-liche Frage; Die gute Zigarre; Der hohle Zahn; Die "erscht Schicht"; Schlagfertig). Anekdoten, S. 179
  40.  

    Die Saarknappen "... erfreuen sich eines harmlosen Humors". Kostproben dieses Humors.

     

  41. Anonym: Die deutsche Sprak ist ein swer Sprak. Anekdote, S. 189
  42.  

    Sprachschwierigkeiten der französischen Ingenieure auf den Saargruben. Franzosen-feindlich, Lächerlichmachen als Ventil des Hasses.

     
  43. Anonym: Die Milchkuh in der Grube. Anekdote, S. 184
  44.  

    Verächtlichmachung der französischen Aufsichtsbeamten. Sprachschwierigkeiten als Vorwand.

     

  45. Anonym: Ein Reinfall. Anekdote, S. 183
  46.  

    Arbeitermilieu. Not und Armut.

     

  47. Anonym: Von französischen Bergbeamten. Anekdote, S. 20
  48.  

    Typische Anekdote aus der Franzosenzeit. Sprachschwierigkeiten.

     

  49. Anonym: Was macht der Teufel? Anekdote, S. 189
  50.  

    Spielt in den 80er und 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Nebenverdienst einer Bergmannsfrau als Hausiererin

     

  51. Kettner, Emma: Gretels Freier. Erzählung, S. 87 - 94
  52.  

    Spielt während der Saarbesetzung durch die Franzosen. Gretel verläßt ihren Bräutigam, einen Bergmann, wegen eines Beamten der französischen Grubeninspektion. Soziale Problematik: Sie will lieber einen Beamten, "der feiner un stolzer is" als ein Bergmann. "Un wo ich nit immer schmutzige Schaffkleider zu waschen hab". Der Beamte entpuppt sich allerdings als zweifelhafte Existenz, was schon die Tatsache beweist, daß er naturalisierter Franzose ist. Franzosenfeindliche Tendenzen. Gute Darstellung des kleinbürgerlichen Milieus in den Bergmannsdörfern.

     
    1928

     

  53. Anonym: Bergmannslatein. Anekdote, S. 162
  54.  

    Anlehnung an "Jägerlatein" nach der Art Münchhausens. Heilfurth deutet dies als "Imponierhaltung" (Heilfurth: Der Bergbau und seine Kultur, S. 261).

     

  55. Anonym (G.): Rache. Humoreske, einer wahren Begebenheit nacherzählt. Erzählung, S. 133 - 135
  56.  

    Bergleute spielen dem Obersteiger einen Streich.

     

  57. Anonym (M.): Guter Appetit. Anekdote, S. 149
  58.  

    Zusammenreihung mehrerer Anekdoten. Gelegenheitsarbeiter als Ziel der Fopperei.

     

  59. Kettner, Emma: Wie der Jäb Glück beim Unglück hatte. Erzählung aus dem Bergmannsleben, S. 125 - 126
  60.  

    Liebesgeschichte

     

  61. K., P. (vmtl. Klasen, Peter): Vom Vetter Hannes und sei Gret. Erzählung, S. 121 - 122
  62.  

    Vgl. Breinig: Die Seilfahrt in der Scheune (Nr. 791). Vgl. Schmauch: Kathrins Seilfahrt. (Nr. 756).

     

  63. Pfeiffer, Arthur: Eduard Sens. Ein Neunkirchener Original. Anekdote, S. 123 - 124
  64.  

    Vgl. Krajewski: "De Sense Edward" (Anekd.)

     

    1929

     

  65. Anonym: Die Sympathiekur. Anekdote, S. 178
  66.  

  67. Anonym: "Glück auf". Anekdote, S. 155
  68.  

    Antifranzösische Tendenzen, betrifft den Bergmannsgruß.

     

  69. Anonym: "Proschd, Vetter Matz!". Erzählung, S. 122
  70.  

    Gewitzter Bergmann foppt seinen Obersteiger.

     

  71. Anonym: Von Grube Von der Heydt. Anekdote, S. 150
  72.  

    Franzosenfeindliche Tendenzen, Mißverständnisse durch Sprachschwierigkeiten.

     

  73. Paul, E.: De Schürhoke. Anekdote, S. 118
  74.  

    Resolute Bergmannsfrau, Kinderreichtum der Bergarbeiterfamilien. Vgl. auch Mallmann: Die Anfänge, S. 37

     

  75. Zühlke, Albert: Marianne im saarländischen Bergbau. Gedicht, S. 23
  76.  

    Franzosenfeindlich. Politisch. Bezichtigt Frankreich der rücksichtslosen Ausbeutung der Saargruben.

     

    1930

     

  77. Anonym: Aus dem Bergmannsleben. Anekdote, S. 160
  78.  

    Vorliebe der Bergleute, andere lächerlich zu machen - "Spitznamen".

     

  79. Anonym: Der Mann von die Katz. Anekdote, S. 163
  80.  

    Zur Zeit der franz. Verwaltung kamen Bergleute aus "aller Herren Länder" zu den Saargruben. Sprachschwierigkeiten eines Polen.

     

  81. Anonym: Die schwere deutsche Sprache. Anekdote, S. 164
  82.  

    Franzosenfeindlich: Sprachschwierigkeiten.

     

  83. Anonym: Grünanlagen. Anekdote, S. 163
  84.  

    Fabrikarbeiter. Gesellschaftliches Problem: Alimentenzahlung.

     

  85. Anonym: Gut gegeben. Anekdote, S. 161
  86.  

  87. Anonym: Von der 20-Groschen-Schicht. Anekdote, S. 163
  88.  

    Spielt auf Grube Camphausen, Niedriglohnpolitik des Fiskus.

     

  89. Bartels, Fritz: Saarwaldwunder. Gedicht, S. 27
  90.  

    Tendenziös, franzosenfeindlich.

     

  91. Klein, G.: Bergmannslos! Erinnerungen eines alten Saarknappen. Erzählung, S. 103 - 105
  92.  

    Rahmenerzählung. Gefahren bei der Arbeit unter Tage.

     

  93. Zühlke, Albert: Der Hammer, Saarlands Ehrenzeichen. Gedicht, S. 9
  94.  

    Das Saarland als Industrieland.

     
    1931
     
  95. Anonym: Alter Trester. Anekdote, S. 151
  96.  

    Erzählt von der Gewohnheit eines Bergmanns, sich trotz Verbot "einen hinter die Binde zu gießen", wie es zum Leidwesen der Grubenverwaltung häufig unter Tage vorkam.

     

  97. Anonym: Der überlistete Klarinettenfritz. Anekdote, S. 162
  98.  

    Bezieht sich auf sog. "Bergmusik", d.h. bergmännische Musikkapellen.

     

  99. Anonym: Der vermißte Eisbeutel. Anekdote, S. 150
  100.  

    Arroganz der oberen Gesellschaftsschichten gegenüber Arbeitern.

     

  101. Anonym: Do gescheppt! Anekdote, S. 150
  102.  

    Verklärung der "preußischen Zeit", franzosenfeindlich: "Saarbundfahrhauer". Vgl. Mallmann/Steffens: Lohn der Mühen, S. 167 f.

     

  103. Anonym: Von den "Asbachern". Anekdote, S. 162
  104.  

    Halberger Hütte in Brebach. Hinweis auf Übersiedler aus "Asbach" in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts.

     

    1932

     

  105. Anonym: Aus der guten alten Bergmannszeit. Anekdote, S. 141 - 142
  106.  

    Zimmerhauer auf Grube König - Weigerung, einen "Bruch" zu beseitigen. Arbeitsver-weigerung wird als Mut gegen Vorgesetzte ausgelegt. Bergarbeitermentalität.

     

  107. Anonym: Bergmännische "Drucksachen". Anekdote, S. 141
  108.  

    Drei Anekdoten, gleiche Thematik, naiver Humor: Französische Ingenieure werden wegen Sprachschwierigkeiten lächerlich gemacht.

     

  109. Anonym: Der Gutschein. Aus dem Bergmannsleben. Erzählung, S. 127
  110.  

    Geschichte um einen gierigen Bergmann.

     

  111. Anonym: Die drei Sozialdemokraten. Anekdote, S. 150
  112.  

    Abwertung der Sozialdemokratie, tendenziös.

     

  113. Anonym: Entsagung. Anekdote, S. 149
  114.  

    Erdarbeiter bei der Arbeit. Vgl. Schröder: Nickel Bender und das Hindernis (Nr. 740).

     

  115. Anonym: Mißverstanden. Anekdote, S. 141
  116.  

    Bergarbeitermilieu, handelt vom Schichtenbrot eines Jungbergmannes.

     

  117. Anonym (M.): Das Maschinengewehr. Anekdote, S. 142
  118.  

    Russische Kriegsgefangene aus dem Ersten Weltkrieg im Arbeitseinsatz auf Saargruben.

     

  119. Jantzer, A.: E’ Philosoph. Gedicht, S. 128
  120.  

    Humoristische Anmerkung zur Arbeitslosigkeit. Es könnte sich beim Verfasser dieses Gedichtes um den St. Ingberter Schneidermeister Jantzer handeln, einen Zeitgenossen und Kritiker des Heimatdichters Karl Uhl.

     

  121. Kern, Karl. (Ps.): Mein Schicksal. Bergmannslos an der Saar. Erzählung, S. 76 - 78
  122.  

    Tendenziös, antifranzösisch. Beruht angeblich auf Tatsachen. Ein Bergmann wird von der französischen Grubenverwaltung schikaniert, da er sich nicht naturalisieren lassen will. Schließlich wird er unter einem Vorwand entlassen. Er zieht mit seiner Familie nach Westfalen.

     

  123. Klein, G.: Maybach. Erlebtes und Erschautes. Erzählung, S. 84 - 88
  124.  

    Erzählung um das Grubenunglück in Maybach 1930. Vgl. Dickmann: Bergmannslos (Nr. 590)

     

  125. Mang, Johann: Unten. Gedicht, S. 29
  126.  

    Bergwerksunglück.

     

  127. Mang, Johann: Die Setzwaage. Aus dem saarländischen Bergmannsleben. Erzählung, S. 126
  128.  

    Verbotener Alkoholkonsum unter Tage.

     

  129. Schmauch, Claus: Der saarländische Bergmannsbauer. Erzählung., S. 41 - 43. Erschien unter dem Titel: Die zweite Schicht. In: SBK 1938, S. 96 - 98
  130.  

    Doppelbelastung durch Gruben- und Feldarbeit.

     

  131. Thamerus, Friedrich: Alsdorf und Maybach! Gedicht, S. 11
  132.  

    1933

     

  133. Vogel, Theodor: Die Heimkehr von der Hochzeit. Erzählung aus dem Bergmannsleben an der Saar, S. 121
  134.  

    1934

     

  135. Anonym: Der alte Scheidel. Anekdote, S. 139
  136.  

    Heiligenwalder Original. Im Hintergrund soziale Not, der Sohn muß zum Militär und fällt als Miternährer aus.

     

  137. Anonym: Der selige Münchhausen im Bergmannshumor. Anekdote, S. 129
  138.  

    Bergmannslatein. Vgl. Heilfurth: Der Bergbau und seine Kultur, S. 261 f.

     

  139. Anonym: Die geflickte Grubenbux. Anekdote, S. 124
  140.  

    Eine mühsame und ungeliebte Beschäftigung der Bergmannsfrauen: die Arbeitskleidung zu flicken. Mit hintersinnigem Humor kuriert ein Bergmann seine Ehefrau.

     

  141. Anonym: Eine wunderliche Erkrankung und ein wunderliches Mittel. Anekdote, S. 125
  142.  

    Bergmannsoriginal aus Elversberg. Mißverständnis durch Sprachverdrehung.

     

  143. Anonym: Ersatz. Anekdote, S. 132
  144.  

    Not stumpft die Menschen ab. Mitglied der Halberger Knappschaft kauft für das Sterbegeld des Kindes "uf de(m) Markt ä Wutzje".

     

  145. Anonym: Hochadlig. Anekdote, S. 132
  146.  

    Bergmannsmilieu. Bescheidener Witz um regional bekannte Familiennamen: Prinz, Fürst, König. Vgl. Anekdote bei Lotte Schmidt: Saarländisches Schmunzelbuch (Nr. 48), S. 92.

     

  147. Anonym: Humor in der Belegschaftsliste. Anekdote, S. 128
  148.  

    Harmloser Bergmannsulk.

     

  149. Anonym: Kinder und Narren. Anekdote, S. 139
  150.  

    Kostgänger in der Bergarbeiterfamilie und daraus häufig resultierende Folgen. Vgl. Mallmann: Die Anfänge, S. 40 - 41

     

  151. Anonym: Pälzer Luft Anekdote, S. 124
  152.  

    Hinweis auf Zuwanderer aus der Pfalz im 19. Jh., Heimweh.

     

  153. Anonym: Wie Dr. L. Hals-, Nasen- und Ohren-Simulanten fing. Anekdote, S. 138
  154.  

  155. Vogel, Theodor: Der Herr Regierungsbauführer. Erzählung aus dem Bergmannsleben an der Saar. Erzählung, S. 122 - 123
  156.  

    1935

     

  157. Anonym: Auch der Saarbergmann. Anekdote, S. 174 - 175
  158.  

    Vier Anekdoten: Die eine betont "Besonderheiten und Humor des Saarbergmanns" - Schnapstrinken unter Tage und die Folgen. Die anderen spielen in der Franzosenzeit: Französische Beamte werden wegen Sprachschwierigkeiten lächerlich gemacht.

     

  159. Anonym: Der Jakobstag. Anekdote, S. 173
  160.  

    Alter Brauch katholischer Bergleute: die Feier des Namenstages.

     

  161. Anonym (H.): Das Hexenbuch. Ein wahrhaftiges und ergötzliches Geschichtchen aus der guten alten Zeit. Erzählung, S. 160 - 161
  162.  

    Bergmannsstreich.

     

  163. Anonym (H.): Schmidt Nickels Kampf um die Invalidenrente. Eine Episode aus dem Bergmannsleben, die Verhandlung aufgezeichnet nach dem Stenogramm von H. Erzäh-lung, S. 161 - 162
  164.  

    Bergmann versucht sich Invalidenrente zu ergaunern.

     

  165. Korn, Albert: Nationaler Feiertag der Arbeit. Zum 1. Mai. Gedicht, S. 17
  166.  

  167. Petto, Alfred: Stimmen der Liebe. Aus dem Saar-Weihespiel "Ein Volk will heim". Schauspiel, S. 96 - 97
  168.  

    Patriotisch. Vermutlich im Vorfeld der Saarabstimmung geschrieben. Tendenz: Heim zu Deutschland. Das Stück "Ein Volk will heim" ist bibliographisch nicht nachgewiesen.

     

  169. Thurley, Ch.: Schachthauer Klees. Ein Schauspiel aus dem saarländischen Bergmanns-leben in vier Aufzügen. Aus dem III. Aufzug. Schauspiel, S. 59 - 61
  170.  

    Spielt in den zwanziger Jahren im Saargebiet. Deutschnational, aber differenziert: Auch der Franzose wird nicht diffamiert, sondern menschlich fair dargestellt.

     

    1936

     

  171. Anonym: Bergmännischer Humor. Die Hühnermassage. Erzählung, S. 128
  172.  

    Kleintierhaltung der Bergleute.

     

  173. Anonym: Die "Ramscher" Anekdote, S. 145
  174.  

    Völkerbundszeit, franzosenfeindlich: Ausbeutung durch Frankreich.

     

  175. Anonym: Nach der Abkanzlung im Obersteigerbüro. Anekdote, S. 144
  176.  

    Spielt auf Grube Heinitz um die Jahrhundertwende, Steiger aus dem Ruhrgebiet.

     

  177. Anonym: Das Schweißpulver. Anekdote, S. 144
  178.  

    Franzosenfeindlich, Vorurteile (".die auch sonst offensichtliche Rückständigkeit der westlichen Nachbarn")

     

  179. Anonym: Die Sääf an der Wand (Aus Fritz Kühners "Großstadtbrille") Anekdote, S. 131
  180.  

    Tendenziös, Verachtung der Statusquoler.

     

  181. Anonym: Schichtmeister. Anekdote, S. 148
  182.  

    Franzosenzeit, franz. Beamte als Zielgruppe des Bergmannshumors.

     

  183. Anonym: "Urdeutsch" versteht jeder Franzose. Anekdote, S. 148
  184.  

    Handelt "im Anfang der Besetzung der Saargruben" nach dem Ersten Weltkrieg.

     

  185. Anonym (H.): Der Schneidersepp und die "Pannekuche". Erzählung, S. 143
  186.  

    Spielt im Heinitzer Schlafhaus um die Jahrhundertwende.

     

  187. Anonym (J. in G.): Der gute Ton in allen Lebenslagen oder Knigge auf der Grube Heinitz. Anekdote, S. 135
  188.  

    Steiger als Zielscheibe des Bergmannshumors.

     

  189. Sprick-Thurley: Erfüllte Pflicht. Erzählung aus dem saarländischen Bergmannsleben, S. 114 - 121
  190.  

    Melodramatische Geschichte um einen Bergmann.

     

    1937

     

  191. Lorsong, Adam: Mein Vaterhaus. Gedicht
  192.  

    Bergmannshaus. Berichtet von den Mühen, die notwendig waren, um es zu erbauen. Vgl. die Erzählungen von Kirschweng: Das Haus (Nr. 30) und Croon: Sparen für ein Häuschen (Nr. 599).

     

  193. Mathis, Mathilde: Mutterhände. Erzählung, S. 90 - 92
  194.  

    Schicksalhaftes Erlebnis eines jungen Bergmanns. Spielt während des Spartakusauf-standes.

     

  195. Schmauch, Claus: Der Scholle verhaftet. Erzählung aus den Tagen der französischen Grubenbesatzung, S. 39 - 43
  196.  

    Neue Variation des Themas "Bergmannsbauern". Leicht franzosenfeindliche Tendenz.

     

    1949

     

  197. Anonym: Obersteijersch Liesje. Anekdoten, S. 123
  Einfältiges, aber schlitzohriges Dienstmädchen aus dem Bergmannsmilieu.

 

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