2. Unselbständig erschienene Texte
 
2.1. Der Bergmannsfreund
 
1873

 

  1. Plein, Nikolaus: Dem einfahrenden Knappen. Gedicht, S. 73
  2. Religiöse Tendenzen, ähnlich wie bei Matheis.

     

  3. Plein, Nikolaus: Der reisende Bergmann. Erzählung, S. 3 - 4, 7 - 8, 11 - 12
  4.  

    Schildert Arbeitsbedingungen zur Mitte des vorigen Jahrhunderts. "Denn es dauerte heute länger als gewöhnlich, bis sich der Steiger zum Verlesen einstellte. Und mit ihm kam der Bauunternehmer. Der erklärte mit lauter Stimme, daß in Folge der politischen Ereignisse der Tunnelbau nicht fortgesetzt werden könne, und schickte sich an, den Arbeitern ihr Geld auszuzahlen. Nur einige wenige sollten bleiben, um den Bau zu unterhalten und zu verzimmern."(S. 3) Spielt hauptsächlich in der Eifel, weniger an der Saar. Aufschlußreiches Zeitdokument.

     

  5. Plein, Nikolaus: Der reisende Bergmann II. Erzählung, S. 59 - 60, 63 - 64, 68, 71 - 72, 75 - 76
  6.  

    1876

     

  7. Plein, Nikolaus: Schicksale eines Bergmannes. Erzählung, S. 3 - 4, 7 - 8, 11 - 12, 15 - 16, 19 - 20, 23 - 24, 27 - 28
  8.  

    Erzählt das Schicksal des Bergmanns Friedrich Zollbach, der in den Wirren der 48er Revolution in einem kleinen Eifeldorf aufwächst. Mit 14 Jahren nimmt ihn ein Freund der Familie mit nach Lothringen, wo er in der Eisenhütte von Havange Beschäftigung finden soll. Doch die Versprechungen des vermeintlichen Freundes erwiesen sich als unrichtig. Nach mehreren Stationen beim Eisenbahnbau, im Hüttenwerk und an anderen Arbeitsplätzen geht er schließlich in die Saarbrücker Gegend, um dort in der Grube zu arbeiten. Geschildert werden Armut und Not der Unterschicht in der Mitte des vorigen Jahrhunderts.

     

    1877

     

  9. Plein, Nikolaus: Ein Osterfest unter Zigeunern. Erzählung, S. 19 - 20, 23 - 24, 27 - 28, 31 - 32, 35 - 36
  10. Bergmannsfamilie beherbergt Zigeunersippe über Ostern. Bergmannsmilieu nur sekundär.

     
    1878

     

  11. Becker, Christian: Auf Irrwegen. Erzählung, S. 107 - 108, 111 - 112, 115 - 116, 118 - 120, 123 - 124, 127 - 128, 131 - 132.
  12.  

    Folgen des Alkoholismus. Junger Bergmann gerät nach dem Tode seiner Eltern in schlechte Gesellschaft, verfällt dem "Branntweinteufel" und wird abgelegt, d.h. von der Bergwerksdirektion entlassen. Irrtümlicherweise wird er eines Verbrechens bezichtigt. Dank einer treuen Jugendfreundin werden die wahren Verbrecher entlarvt. Spielt in Friedrichsthal/Bildstock und Umgebung. Gute Darstellung der Wohn- und Lebens-verhältnisse in den kleinen Arbeitersiedlungen.

     

  13. Hoppstädter, Wilhelm: Des alten Bergmanns Erinnerung. Gedicht, S. 113
  14. Arbeitsunfall.

     

  15. Hoppstädter, Wilhelm: Eine Grubenfahrt zu Dudweiler. Gedicht, S. 103 - 104
  16. Gereimte Beschreibung der Welt unter Tage.

     

    1880

     

  17. Fischer, Wilhelm: Vor Gericht. Erzählung, S. 130 - 132, 135 - 136, 138 - 140, 143 - 144, 147 - 148, 151 - 152, 154 - 156
  18. Liebesgeschichte im Bergmannsmilieu.

     

    1882
     
  19. Fauth, Adolf: Verloren und wiedergefunden. Nach dem Leben erzählt. Erzählung, S. 152, 155 - 156
  20. Spielt im Bergmannsmilieu.

     

  21. Herrmann, Conrad: Zum Bergfeste. Am 13. August 1882. Gedicht, S. 125
  22. Lob des jährlich wiederkehrenden Ereignisses. Bergfestgedichte erscheinen über mehrere Jahre serienmäßig.

     
    1883
     
  23. Fischer, Wilhelm: Das Dombaulos, oder Gedankenschulden. Erzählung, S. 55 - 56, 59 - 60, 63 - 64, 67 - 68, 71 - 72, 75 - 76
  24. Spielt im Bergmannsmilieu. Lotteriegewinn.

     

  25. Herrmann, Conrad: Glück auf! dem Bergmann. Gedicht, S. (113)
  26. Typisches Glück-auf-Gedicht, vgl. Groß: Glück-auf-Gedichte (Nr. 870)

     

  27. Herrmann, Conrad: Zum Bergfeste 1883. Gedicht, S. (117)
  28.  

  29. Hoppstädter, Wilhelm: Im Hauptdruck. Gedicht, S. (189)
  30. Grube wird dargestellt als etwas Unheimliches und Gefährliches.

     

  31. Hoppstädter, Wilhelm: Nach dem Bergfest. Gedicht, S. (121)
  32. Standesdichtung.

     

  33. Kniebe, Heinrich: Auf dem Bergfeste 1883. Gedicht, S. 126
  34. Humoristisches Gedicht. Schildert Bergmannsfamilie auf dem Bergfest.

     

  35. Kniebe, Heinrich: Die erste Schicht. Gedicht, S. (93)
  36. Erste Anfahrt eines jungen Bergmannes. Starke religiöse Tendenzen. Romantisch, idyllisierend.

     

    1884

     

  37. h. (vmtl. Wilhelm Hoppstädter): Schlagende Wetter. Gedicht, S. (137)
  38.  

  39. Herrmann, Conrad: Durch Liebe getrennt - durch Liebe geeint. Eine wahre Erzählung aus dem Bergmannsleben, S. 3 - 4, 7 - 8, 11 - 13, 15 - 16, 19 - 20, 23 - 24, 27 - 28
  40.  

    Sehr unwahrscheinlich anmutende Geschichte. Hat mit Bergmannsmilieu wenig zu tun. Sogar Ewald Reinhard bemängelt, Herrmanns Geschichten fehle es "trotz der ständigen Behauptung, daß es sich um vollkommen wahre Begebenheiten handle, an einer gewissen Plastik" (Reinhard: Literaturgeschichte des Saargebietes, S. 63).

     

  41. Herrmann, Conrad: Zum Bergmannsfest! Den 27. Juli 1884. Gedicht, S. (121)
  42.  

  43. Matheis, Johann P.: Bergmanns Sonne. Gedicht, S. (189). Und: Matheis, Joh./Nießen, Heinr.: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverl. 1901, S. 21
  44.  

    Besingt die Grubenlampe.

     

  45. Matheis, Johann P.: Fröhliche Weihnachten. Gedicht, S. 212. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 36
  46.  

    Weihnachten in einer Bergmannsfamilie.

     

    1885

     

  47. Herrmann, Conrad: Zum Bergmannsfeste. Gedicht, S. (123)
  48.  

  49. Matheis, Johann P.: Des Bergglöckleins Ruf. Gedicht, S. (71). Und: unter dem Titel "Bergmannsgruß" in: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 10
  50.  

    Bergmannsgedicht. Religiöse Tendenzen: Mahnt den Bergmann zum Beten, denn es "erleichtert die Arbeit" und beschützt ihn vor den Gefahren unter Tage.

     

  51. Matheis, Johann: Unser Bergmannsgruß. Gedicht, S. (37). Und: unter dem Titel "Bergmannsgruß" in: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 3 - 4.
  52.  

    Vgl. Groß: Glück-auf-Gedichte.

     

  53. Matheis, Johann: Was mir die Kohlenflötze erzählen. Gedicht, S. (17). Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 19 - 20
  54.  

    Gedanken eines Bergmanns unter Tage.

     

    1886
     
  55. Gabler, Balt: Der Knappenstand. Gedicht, S. 121
  56. Bergmannsberuf, Hierarchie und Grubenbetrieb.

     

    1887

     

  57. Anonym (M. S.): Weihnachtsbitte eines Bergmanns. Gedicht, S. (201)
  58. Kaisertreue und Obrigkeitshörigkeit der Bergleute.

     

  59. Fischer, Wilhelm: Die Kuh. Erzählung, S. 103 - 104, 107 - 108, 111 - 112, 115 - 116, 119 - 120, 123 - 124. Und: Ders.: Helft einander. Leipzig: Spamer 1905, S. 21 - 43 (Otto Spamers Neue Volksbücher für Alt und Jung, Nr. 53). Und: Ders.: Erst lesen, dann schreiben. Trier 1888: Sonnenburg, S. 10 - 25 (Sonderdruck. Hg.: Verein gegen den Wucher)
  60.  

    Bergmannsfamilie gerät durch Zinswucher ins Elend.

     
    1888
     
  61. Fischer, Wilhelm: Gerettet. Erzählung, S. 55 - 56, 59 - 60, 63 - 64, 67 - 68, 71 - 72, 76, 79 - 80
  62.  

    Moralisierend, gegen Sozialdemokraten. Junger Bergmann verfällt sozialrevolutionären Ideen, erkennt aber rechtzeitig seinen "Irrtum". Bei einem Aufstand der Bergleute stellt er sich auf die Seite des Grubendirektors. Realistische Darstellung der Entwicklung der Streikbewegung (vgl. Dill: Virago, Nr. 2). Orientiert sich vermutlich an authentischem Geschehen. Schwarz-weiß-Zeichnung: Aufständische Arbeiter werden negativ gezeichnet, die Figur des Direktors positiv: "Die schmächtige Gestalt (des Gruben-direktors, d. V.) stand so achtungsgebietend da, daß in Balduin die Ahnung auf-dämmerte, er habe am Ende seinen Vorgesetzten all die Zeit hindurch falsch beurteilt." (S. 72)

    Die Hintergründe für die soziale Unzufriedenheit der Arbeiter sieht Fischer nicht nur in der wirtschaftlichen Rezession, sondern vor allem in der anonymisierten Werkleitung durch fremde (angestellte) Direktoren. Er plädiert, wie auch in seiner Erzählung "Der alte gute Herr" (Nr. 631), für den patriarchalischen, väterlich sorgenden Fabrikbesitzer. Daneben Fremdarbeiterproblematik: "... die Fremden waren doch sozusagen auch Menschen und jetzt übel genug dran, aus der Fremde herangezogen durch Hoffnungen und Versprechungen, und sollten jetzt plötzlich ohne ihre Schuld einen Tritt bekommen?" (S. 59)

     
  63. Herrmann, Conrad: Auf und in der Erde. Erzählung aus dem Forst- und Bergmanns-leben, S. 159 - 160, 163 - 164, 167 - 168, 170 - 171, 175 - 176, 179 - 180, 183 - 184, 187 - 188, 191 - 192, 195 - 196, 199 - 200
  64.  

    Wird häufig als saarländische Bergmannserzählung apostrophiert, spielt jedoch ausschließlich in den Kreisen der höheren Forst- und Bergbeamten. Auch hat das Geschehen mit dem Bergbau wenig zu tun. Romantisch-abenteuerliche Erzählung.

     
  65. Herrmann, Conrad: Gebet und Arbeit. Gedicht, S. (181). Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 7
  66.  

    Standesbewußtsein. Volksreligiosität besonders bei Bergleuten. Ähnliche Topoi bei Arend (Nr. 1574) und Groß (Schacht im Frühlingsmorgen, Nr. 881).

     
  67. Herrmann, Conrad: Morgenlied. Glück auf! Zur Schicht gezogen. Gedicht, S. 189
  68.  

  69. Kniebe, Heinrich: Vom Bergfest. Gedicht, S. 131 - 132
  70.  

    Verdienter Bergmann erhält auf dem Bergfest eine Uhr geschenkt. Mahnt die Berg-knappen zu Fleiß und Loyalität.

     

    1892

     

  71. Anonym: Am Bergfest. Anekdote, S. 628
  72. Bergfeste, Höhepunkte im Bergmannsleben.

     

  73. Anonym: Auf den Saargruben. Anekdote, S. 579 - 580
  74. "Auf den Saargruben sind als Maurer größtenteils Pfälzer von Geburt beschäftigt."

     

  75. Anonym (B.): Das Unglück. Gedicht, S. 596
  76.  

    Spottgedicht über Bergmann, der nicht schrämen kann. Seine Mutter will es ihm am Kleiderschrank vormachen, und wird dabei vom Schrank erschlagen (vgl. Breinig: Der Schrämer in der Küche, Nr. 806). Hintergrund: Ermahnt Bergleute, während der Lehr-zeit gut aufzupassen, damit sie später ihr Handwerk beherrschen.

     

  77. Anonym (B.): Ein köstlicher Spaß. Anekdote, S. 491
  78. Spielt auf Grube König (Neunkirchen). "Uwersteiger" unterweist zwei zukünftige Staatsbeamte.

     

  79. Anonym (B.): Zum Abschied des Rechtsschutzvorstandes. Gedicht, S. 508
  80. Hämisches Spottgedicht zur Auflösung des Rechtsschutzvereins.

     

  81. M. (vmtl. J. Matheis): Stellt euch entgegen der roten Schar. Gedicht, S. 484
  82. Gegen die Sozialdemokraten. Ruft Bergleute auf, "die Familie, den Thron und den Glauben" vor den Umstürzlern zu schützen.

     

  83. M. (vmtl. J. Matheis): Zur ersten Schicht. Gedicht, S. 548
  84. Loblied auf den Bergmannsstand.

     

  85. Matheis: Bete und arbeite. Gedicht, S. 468. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 9 - 10
  86.  

    Religiöse Tendenzen.

     

  87. Matheis, Johann: Der alte Bergmann an seinen Sohn. Gedicht, S. 164. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 24
  88.  

    Verhaltensmaßregeln für den Bergmann unter Tage. Fordert auf zu Gottesfurcht und Gehorsamkeit.

     

  89. Matheis, Johann: Die ungemütliche Tabakspfeife. Gedicht, S. 84. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 40
  90.  

    Scherzhaftes Gedicht über Rauchverbot unter Tage. Wilhelm-Busch-Ton. Moralisierend.

     

  91. Matheis, Johann: Schlägel und Eisen. Gedicht, S. 364. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 17
  92.  

    Standes- und Preisgedicht.

     

  93. Matheis, Johann: Was mir ein alter Bergmann erzählte. Gedicht, S. 452. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 39. Und: NdS 4. Jg. 1908, S. 172
  94.  

    Scherzhaftes Gedicht. Bergmann, der zu früh, d.h.vor Schichtende, ausfahren will, wird vom Obersteiger erwischt.

     
    1893

     

  95. Ammon, H.: Zum Bergmannsstreik. Gedicht, S. 49
  96.  

    Gegen die Streikbewegung. Versucht in moderatem Ton die "Sozialisten" abzuwerten und lächerlich zu machen. Sollte vermutlich die aufgebrachte Saarbevölkerung beruhigen.

     

  97. Anonym: Aus der Streikzeit. Anekdote, S. 48
  98.  

    Stammt aus der Streikzeit von 1889 - 1893. In einem Streit zwischen Bergmann und Bauer wird Warkens Spruch aus dem Streikaufruf: "Wenn Dein starker Arm nicht will,..." (vgl. Bungert/Mallmann/Schuster: Der Weg zur Einheit, S. 15 u. Mallmann: Die Anfänge der Bergarbeiterbewegung, S. 289) vom pfiffigen Bauern auf den eigenen Stand umgesetzt.

     

  99. Anonym: Ein Sachverständiger. Anekdote, S. 344
  100.  

  101. Anonym: Eine Schlaumeierin. Anekdote, S. 48
  102. Als die Frauen noch ihren Männern "Krumbeeresupp" auf die "Grub" brachten.

     

  103. Anonym: Folgendes heiteres Stückchen. Anekdote, S. 176
  104.  

    Soll sich in der Streikzeit (1889 - 1893) in St. Ingbert zugetragen haben. Rede des "Ecksteinkönigs" und die Folgen, welche sie bei dem biederen L. aus Spiesen auslöst.

     

  105. Anonym: Heiteres aus ernster Zeit. 2 Anekdoten aus der Streikzeit, S. 69 - 70
  106.  

  107. Anonym: Sulzbach. Anekdote, S. 304
  108.  

  109. Anonym (A.): Das achtzehnjährige Jaköbchen. Anekdote, S. 255
  110. Gibt Einblick in die Wesensart eines jungen Hüttenarbeiters.

     

  111. Anonym ("e Mauschbacher"): Zum Streik. Gedicht, S. 25
  112.  

    "Mauschbacher" war damals ein Schimpfwort für Streikbrecher. Vgl. Bungert/Mallmann: Bergmannsgeschichten von der Saar. Saarbrücken 1979, S. 11. Pfälzer Mundart. Versucht Streikbewegung lächerlich zu machen.

     

  113. Anonym (F.): Aus dem Streike. Anekdote, S. 279
  114. Bezieht sich auf die Streikzeit 1889 - 1893. Hinweis auf die "Rechtsschutzkasse" des RSV.

     

  115. Anonym (Lt. Peter): N., ein braver fleißiger Bergmann... Anekdote, S. 15
  116. Bergmann aus der Pfalz. Arbeit in der Grube verursacht nächtliche Träume.

     

  117. Anonym (M.): Aus Kindermund. Anekdote, S. 112
  118. Streikjahr 1893 im unteren Saarrevier, harte Maßregelung durch den allmächtigen Fiskus.

     

  119. Anonym (-r.): Das kluge Grubenpferd. Anekdote, S. 64
  120. Das Grubenpferd als Arbeitskamerad

     

  121. Anonym (S.): Einen gewichtigen Grund zum Streik. Anekdote, S. 64
  122. Zur großen Streikzeit 1889 - 1893.

     

  123. Anonym (-w.): Bedenkliche Verwechslung. Anekdote, S. 96
  124. Bergmannsmilieu. Fremdwörtergebrauch.

     

  125. Crone, Max: Bergmannslied. Gedicht, S. 184. Und: Ders.: Gedichte. Heidelberg 1894 u. 1895, S. 173
  126. Schicksalhaftigkeit des Bergmannsberufes.

     

  127. Crone, Max: Durch eine Scheidewand getrennt. Erzählung, S. 611 - 612, 618 - 620, 626 - 627, 633 - 635. Und: Ders.: Auf und unter der Erde. Erzählungen. Leipzig 1895, S. 5 - 30
  128.  

    Bruderzwist. Erst ein Grubenunglück, die gemeinsam ausgestandene Todesgefahr, versöhnt die verfeindeten Brüder, die beide Bergleute sind.

     

  129. Crone, Max. Ein Gnadengesuch. Erzählung, S. 222 - 224, 229 - 231, 238 - 239, 253 - 254. Und: Ders.: Auf und unter der Erde. Erzählungen. Leipzig 1895, S. 31 - 54
  130.  

    Zeigt das rigorose Vorgehen der Bergbaubehörde, wenn sich Bergleute etwas zu-schulden kommen ließen (Allmacht des Fiskus). Aus Mutwillen verstößt der Bergmann Peter Knapp gegen eine Vorschrift der Bergbehörde. Er wird abgelegt, d.h. entlassen, und vor Gericht gestellt. Sein geringfügiges Vergehen bringt ihn und seine Familie fast ins Elend. Erst ein Gnadengesuch des Pfarrers an den Kaiser rettet die Familie vor dem sozialen Abstieg.

     

  131. Guichenbach (Vermutl. identisch mit P. B. aus Guichenbach): Wie de Peter em Greth e Gruwebild erklärt. Gedicht, S. 412
  132. Humoristisches Gedicht. Bergmann baut aus Waffeln einen Grubenstollen nach, um seiner Frau zu demonstrieren, wie es unter Tage aussieht.

     

  133. Matheis, Johann: Das Bergglöcklein. Gedicht, S. 444. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 42
  134.  

  135. Matheis, Johann: Der Bergmann Fritz in Verlegenheit. Gedicht, S. 468. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 41.
  136.  

    Steiger erwischt Bergmann unter Tage beim Rauchen. Scherzhaftes Gedicht.

     

  137. Matheis, Johann: Des Bergmanns Schutz und Sonne. Gedicht, S. 700 Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 20 - 21
  138.  

    Betrifft die Grubenlampe.

     

  139. Matheis, Johann: Die Anfahrt. Gedicht, S. 436. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 11
  140.  

    Bergmannsgedicht.

     

  141. Ms. (vmtl. J. Matheis): Die Bildstocker Himmelskörper. Gedicht, S. 160
  142. Gegen den Rechtsschutzverein. Schmährede in Reimform.

     

  143. Matheis, Johann: Die Grubenlampe. Gedicht, S. 452. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverl. 1901, S. 18 - 19
  144.  

    Von Matheis bevorzugte Thematik. Vgl. "Des Bergmanns Schutz und Sonne" (Nr. 157) und "Bergmanns Sonne" (Nr. 110).

     

  145. Matheis, Johann: Ich fahre nie allein durch die Grube. Gedicht, S. 484. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 20
  146.  

  147. Matheis, Johann: Klage eines ruhebedürftigen Grubenmaurers. Gedicht, S. 192. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 51 - 52
  148.  

    Kritik an der romantischen Bergmannsdichtung. Handelt von Ungezieferplage unter Tage.

     

  149. Matheis, Johann: Mein erster Zahltag. Gedicht, S. 476. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 27
  150.  

  151. Matheis, Johann: Nach der Schicht. Gedicht, S. 796. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 15
  152.  

    Familienleben des Bergmanns. Idylle.

     

  153. Vogel, Theodor: Der alte Bergmann an seinen Sohn. Gedicht, S. (136)
  154.  

    Gegen Rechtsschutzverein und Streikbewegung. Sohn wurde wegen seiner Teilnahme am Streik entlassen. Ihm droht Elend und Not.

     

    1894

     

  155. Anonym (e.): Eine kleine Episode aus dem Bergmannsleben. Anekdote, S. 671
  156.  

  157. Anonym (M.): Der gute Kamerad. Gedicht, S. 8
  158.  

  159. Crone, Max: Der Weg zum Glück. Erzählung aus dem Bergmannsleben, S. 669 - 671, 677 - 678, 686 - 687, 693 - 694, 703 - 704, 711 - 712, 718 - 719, 726, 735 - 736, 743, 750 - 751
  160.  

  161. Crone, Max: Ein Gleichnis. Gedicht, S. 448
  162.  

  163. Crone, Max: Im stillen Schoß der Erde. Gedicht, S. 608
  164. Bergmannsgedicht.

     

  165. Gehl, Peter: Das einsame Kind. Gedicht, S. 840
  166.  

  167. Gehl, Peter: Das Loch in des Bergmanns Wamms. Gedicht, S. 792
  168.  

    1895

     

  169. Anonym: (Ohne Titel). Anekdote, S. 312
  170.  

  171. Crone, Max: Haß und Liebe. Erzählung, S. 119, 127 - 128, 133 - 135, 142 - 143, 151 - 152, 165 - 166, 174 - 175, 182 - 183, 191 - 192, 199 - 200, 229 - 230, 238 - 239, 246 - 247, 254 - 255, 262 - 263, 270 - 271, 278 - 279
  172.  

  173. Gehl, Peter: Bergmannslied. Gedicht, S. 232
  174.  

  175. Gehl, Peter: Der Bauer und der Bergmann. Gedicht, S. 96
  176.  

  177. Gehl, Peter: Die reitenden Bergleute. Gedicht, S. 160
  178.  

  179. Gehl, Peter: In stiller Bergmannshütte. Gedicht, S. 40
  180.  

    1896

     

  181. Anonym: Aus dem Lehrhauerexamen. Anekdote, S. 633
  182.  

  183. Anonym (M.): Bergmannslied. Gedicht, S. 472
  184.  

  185. Crone, Max: Beim Wort genommen. Weihnachtserzählung aus dem Bergmannsleben, S. 815 - 816, 823 - 825
  186.  

  187. Crone, Max: Des Knappen Ausfahrt am Heiligabend. Gedicht, S. (819)
  188.  

  189. Crone, Max: Zum Bergfest. Gedicht, S. (513)
  190.  

    1897

     

  191. Anonym: Der vierbeinige Papagei, oder "Die Dummen werden nicht all’". Erzählung, S. 599 - 600
  192.  

  193. Anonym: Die höfliche "Zuvorkommenheit" eines Grubenpferdes. Anekdote, S. 136
  194. Zuneigung zu den Tieren unter Tage fand häufig in solchen Anekdoten ihren Ausdruck.

     

  195. Anonym: Rache ist süß Anekdote, S. 644. Und: 1905, S. 899
  196.  

  197. Crone, Max: Die beiden ersten Weihnachtsabende in Peter Dankmanns Ehe. Erzählungen aus dem Bergmannsleben, S. 804 - 806, 815 - 816, 821 - 822
  198.  

  199. Crone, Max: Die Wetterthüre. Erzählung aus dem Bergmannsleben, S. 678 - 679, 686 - 687, 694 - 695, 702 - 703, 709 - 710, 718 - 720
  200.  

  201. Hoppstädter, Wilhelm: Berggeist und Knappe. Festgedicht zur 50jährigen Erinnerungs-feier an das Anhauen des Heinitz-Stollens am 12. Juli 1847. Extranummer (17. Juli 1897), S. 78
  202.  
    1898

     

  203. Anonym: Bergmännischer Humor. Anekdote, S. 230
  204.  

  205. Anonym: Bergmännischer Humor. Anekdote, S. 258
  206.  

  207. Anonym: Das nette "Jäbchen" Anekdote, S. 162
  208.  

  209. Anonym: Der schlaue Schlepper. Anekdote, S. 230
  210.  

  211. Anonym: Der schlaue Schlepper. Anekdote, S. 362
  212.  

  213. Anonym: Die neue Eisenbahn. Anekdote, S. 358
  214.  

  215. Anonym: Kohlen ohne Berge und Fleisch ohne Knochen. Anekdote, S. 800
  216.  

  217. Anonym: Mißverständnis. Anekdote, S. 258
  218.  

  219. Anonym: Schlagfertig. Anekdote, S. 258
  220.  

  221. Anonym: Uff’s Büchelche. Anekdote, S. 286
  222.  

  223. Anonym (Ch.): Der tüchtige Schlepper. Anekdote, S. 752
  224.  

  225. Anonym (Chr. W., Bergmann in Püttlingen): Gruß eines Bergmanns zu Ehren des Herrn Minister Brefeld. Gedicht, S. 302
  226.  

  227. Anonym(Ein Bergmann): Zur Abschiedsfeier des Herrn Obersteigers Kliver. Gedicht, S. 72
  228.  

  229. Anonym (L.): Des Saarbergmanns Lob. Gedicht, S. 768
  230.  

  231. Anonym (R. in Von der Heydt): Glück auf! Gedicht, S. 968
  232.  

  233. Crone, Max: Ein Liederstrauß zum Bergfest 1898. Lied, S. (555)- 556
  234.  

  235. Kreis, Philipp: Willkommensgruß der Völklinger Hüttenleute zur Ankunft Sr. Exzellenz, des Herrn Ministers Brefeld. Gedicht, S. 310 (Abdruck aus der "Völklinger Zeitung")
  236.  

  237. M. (vmtl. J. Matheis): ‘s ist Schicht. Gedicht, S. 72
  238.  

     
    1899

     

  239. Anonym: (Ohne Titel). Anekdote, S. 431
  240.  

  241. Anonym: Bergmannslatein. Anekdote, S. 28
  242. Gehört nach Heilfurth " zu diesen Anekdoten der selbstbewußten Imponierhaltung". (Heilfurth: Der Bergbau, S. 261)

     

  243. Anonym: Der alte und neue Pensionär. Anekdote, S. 344 - 345
  244.  

  245. Anonym: Der ängstliche Jakob. Anekdote, S. 831 - 832
  246.  

  247. Anonym: Der Solo-Posaunist. Anekdote, S. 404
  248.  

  249. Anonym: Der verkannte Mahnzettel. Anekdote, S. 208
  250.  

  251. Anonym: Der Wert eines Vollhauerzeugnisses für den Saarbergmann. Anekdote, S. 311 - 312
  252.  

  253. Anonym: Die "erschde Schicht". Anekdote, S. 719 - 720
  254.  

  255. Anonym: Eine "hübsche kleine Episode". Anekdote, S.. 831
  256.  

  257. Anonym: Kameradschaft dito. Anekdote, S. 175 - 176
  258.  

  259. Anonym: "Markscheider-Gespenster". Anekdote, S. 859
  260.  

  261. Anonym: Was lernt ein junger Bergmann zuerst. Anekdote, S. 431
  262.  

  263. Crone, Max: Der anonyme Brief. Aus dem Leben eines pensionierten Bergmanns. Erzählung, S. 38 - 40, 59 - 60, 78 - 79
  264.  

  265. Crone, Max: Des Bergmanns Heiligabend. Gedicht, S. (1005)
  266.  

  267. Crone, Max: Unter schlimmem Bann. Erzählung aus dem Bergmannsleben, S. 967 - 968, 974 - 975, 981 - 983, 987 - 988, 993 - 995, 1001 - 1002
  268.  

  269. Weirich, J.: Ein Hoch dem Bergmannsstande. Gedicht, S. 580
  270.  

    1900

     

  271. Anonym: Dem Hannes sei Zahnt. Anekdote, S. 235 - 236
  272. Derber Bergmannshumor.

     

  273. Anonym: "Der gescheuerte Keil". Anekdote, S. 67 - 68
  274.  

  275. Anonym: Der "Herr Verwolter vun de läderne Klääder". Anekdote., S. 988
  276.  

  277. Anonym: Rechen emol no! Anekdote, S. 803
  278.  

  279. Anonym: Wie der Hännes die Seilfahrt erklärt. Anekdote, S. 847
  280.  

    Oft wiederkehrendes Thema. Vgl. J. M.: Pittchen erzählt (Nr. 553); P. K.: Vom Vetter Hannes un sei Gret (Nr. 924); Klasen, Peter: Vom Vetter Matz und sein Luwis (Nr. 693); Schmauch, Claus: Kathrins Seilfahrt (Nr. 765); Breinig, Hans: Seilfahrt in der Scheune (Nr. 791)

     

  281. Anonym: Wie Michel seiner Frau das "Schrämen" erklärte. Anekdote, S. 912
  282.  

    Häufig variiertes Thema, siehe auch: Schmauch: Kathrin lernt schrämen (Nr. 765); Hans Breinig: Das Schrämen in der Küche (Nr. 806). Dasselbe Thema ist im Ruhrgebiet bekannt als "Kursus im Schrämen". Vgl. Heilfurth: Der Bergbau und seine Kultur, S. 260.

     

  283. Anonym: Wie weit zur Hölle. Anekdote, S. 37
  284. Bergmannshumor.

     

  285. Anonym (Bl.): A la Fischers Maathes. Anekdote, S. 907
  286.  

  287. Anonym (M.): Der Schienepetz. Anekdote, S. 992
  288.  

  289. Anonym (M.): Der Stangenfritz. Anekdote, S. 1007 - 1008
  290.  

  291. Anonym (M.): Käth lu mol, so wippt ma. Anekdote, S. 868
  292.  

  293. Anonym (M.): Schlagwetter als Berggeist. Anekdote, S. 952
  294.  

  295. Anonym (Y.): "Loßt se krääschen, Herr Obersteiger". Anekdote, S. 980
  296.  

  297. Barthels, Wilhelm: Bete und arbeite. Gedicht, S. (789)
  298.  

  299. Crone, Max: Die Weihnachtspredigt. Aus dem Bergmannsleben. Erzählung, S. (1029) - 1031
  300.  

  301. Crone, Max: Drei Wünsche. Gedicht, S. 332
  302.  

  303. Crone, Max: Emanzipation. Gedicht, S. 184
  304.  

  305. Crone, Max: Zum Bergfest am 15. Juli 1900. Gedicht, S. (553)
  306.  

  307. Schmidt, W.: Glück auf! Zum Bergfest! Gedicht, S. 564
  308.  

  309. Wagner, Ludwig: Knappe fahre getrost! Gedicht, S. (913)
  310.  

  311. Wagner, Ludwig: Zum Bergfest 1900. Gedicht, S. 564
  312.  
    1901

     

  313. Anonym (-d-): Die frische Hausmacherwurst. Anekdote, S. 252
  314.  

  315. Anonym (h): Der verdorbene Schnaps. Anekdote, S. 1099
  316.  

  317. Anonym (h): Hinterlist eines Grubenpferdes. Anekdote, S. 283
  318. Den Pferden in der Grube wurden menschliche Eigenschaften zugeschrieben.

     

  319. Anonym (H.): Platz für Berge. Anekdote, S. 803
  320.  

  321. Anonym (H.): Zwei Bergleute. Anekdote, S. 971
  322.  

  323. Anonym (km): Es sind Knepp im Damp. Anekdote, S. 1035
  324.  

  325. Anonym (kP): "Wie Nochbersch-Greth zu seinem Hannes kam". Anekdote, S. 443
  326.  

  327. Anonym (O.): Bergmännischer Humor. Anekdote, S. 1091
  328.  

  329. Anonym (r.): Der bösartige Maschinist. Anekdote, S. 651
  330.  

  331. Anonym (S.): Der kranke Nikla. Anekdote, S. 907
  332.  

  333. Anonym (S.): Ein Kirmesstücklein. Anekdote, S. 1011
  334.  

  335. Anonym (S.): Hänneschen als Frachtgut. Anekdote, S. 898 - 899
  336.  

  337. Anonym (W.): Ein alter pensionierter Bergmann. Anekdote, S. 867
  338.  

  339. Crone, Max. Des Knappen Ostern. Gedicht, S. (273). Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 34 - 35
  340.  

    Tod und Wiedergeburt versinnbildlicht an der Kohle.

     

  341. Crone, Max: Dem wackersten Weihnachtsmann. Gedicht, S. 1149
  342.  

  343. Crone, Max: Vaterfreuden. Eine Weihnachtsgeschichte. Erzählung, S. 1158 - 1159
  344.  

  345. Matheis, Johann: Grube Maybach. Gedicht, S. (739). Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 48
  346.  

    Poetische Schilderung der Entstehung der Grube Maybach.

     
    1902

     

  347. Anonym: An der Rappel. Anekdote, S. 863
  348.  

  349. Anonym: Bergmännischer Humor. Anekdote, S. 1039
  350.  

  351. Anonym: Das Gespenst. Anekdote, S. 127
  352.  

  353. Anonym: Der verhängnisvolle Weck. Anekdote, S. 1119
  354.  

  355. Anonym: Er sägt Holz. Anekdote, S. 863
  356.  

  357. Anonym: Mißverstanden. Anekdote, S. 943
  358.  

  359. Anonym (H.): Das lachende Grubenpferd. Anekdote, S. 1135
  360. Verdeutlicht das Verhältnis der Arbeiter zu den Grubenpferden in der dunklen Welt unter Tage.

     

  361. Anonym (P.): Wie der Chrischan dem Pitt erklärte, warum die aus der Kohlwäsche verladenen, gewaschenen Kohlen "dempen". Anekdote, S. 823
  362.  

  363. Anonym (th.): Die kurierten Durchbrenner. Anekdote, S. 231
  364.  

  365. Anonym (Y.): "Herr Owersteier, eich war kän Bier holle." Anekdote, S. 775
  366.  

  367. Weirich, J.: Arbeiter stehet fest zusammen. Gedicht, S. 1127
  368. Kollektivbewußtsein.

     

  369. Weirich, J.: Die Standeswahl. Gedicht, S. 1151
  370.  

    1903
     
  371. Anonym: Aus früherer Zeit. Anekdote, S. 935
  372.  

  373. Anonym: Das Sedanche. Anekdote, S. 879
  374.  

  375. Anonym: Der Esel aus dem zoologischen Garten. Anekdote, S. 230 - 231
  376.  

  377. Anonym: Der Geisechrischan. Anekdote, S. 503
  378.  

  379. Anonym: Der Jakob und der Marder. Anekdote, S. 566 - 567
  380.  

  381. Anonym: Der Kommunalbeamte S. Anekdote, S. 510 - 511
  382.  

  383. Anonym: Der vierbeinige Berggeist. Anekdote, S. 686 - 687
  384.  

  385. Anonym: Die Gesellschafterin. Anekdote, S. 886 - 887 u. 902 - 903
  386.  

  387. Anonym: Die gestörte Nachtruhe. Anekdote, S. 518 - 519
  388.  

  389. Anonym: Die glühende Zündnadel. Anekdote, S. 55
  390.  

  391. Anonym: Die schlaue Frau. Anekdote, S. 174
  392.  

  393. Anonym: Die schönen Taler. Anekdote, S. 111
  394.  

  395. Anonym: Die schwarz’ Schimmelstut’. Anekdote, S. 126 - 127
  396. Vgl. Vogel: Die schwarz’ Schimmelstut’ (Nr. 903).

     

  397. Anonym: Ein loser Streich. Anekdote, S. 838 - 839
  398.  

  399. Anonym: Ein schlauer Nachtwächter. Anekdote, S. 710 - 711
  400.  

  401. Anonym: Gebratene Hähnchen. Anekdote, S. 526 - 527
  402.  

  403. Anonym: Grubenratten. Anekdote, S. 142 - 143
  404.  

  405. Anonym: Humor der Saarbergleute. Anekdote, S. 718 - 719
  406.  

  407. Anonym: Kuriert. Anekdote, S. 1181
  408.  

  409. Anonym: "Michel, de konnscht kumme, wenn de konnscht!". Anekdote, S. 294 - 295
  410.  

  411. Anonym: Niespulver. Anekdote, S. 926 - 927
  412.  

  413. Anonym: Saßen da kürzlich mehrere Bergleute... Anekdote, S. 14 - 15
  414.  

  415. Anonym (G.): Der schläfrige August. Anekdote, S. 350 - 351
  416.  

  417. Anonym (H.): Rraus! . Anekdote, S. 534
  418.  

  419. Anonym (K.): Das Kaffeblech. Anekdote, S. 239
  420.  

  421. Anonym (M.) Die falsche Sparkasse. Anekdote, S. (910)
  422.  

  423. Anonym (P):. Leistungsfähige Menschen. Anekdote, S. 410 - 411
  424.  

  425. Anonym (P.): Allerhand for Mensche. Anekdote, S. 238 - 239
  426.  

  427. Anonym (P.): Der geschwätzige Jäb. Anekdote, S. 806 - 807
  428.  

  429. Anonym (P.): Der Kindtaufschmaus. Anekdote, S. 222 - 223
  430.  

  431. Anonym (P.): Der schlaue Josef . Anekdote, S. 246 - 247
  432.  

  433. Anonym (P.): Der Wolfspitz. Anekdote, S. 167
  434.  

  435. Anonym (P.): Des Grubenpferdes Rache. Anekdote, S. 190 - 191
  436. Vermenschlichung des Grubenpferdes gab häufig Anlaß zu dieser Art Anekdoten.

     

  437. Anonym (P.): E. Schwerer Beruf. Anekdote, S. 354 - 355
  438.  

  439. Anonym (P.): Ein Häuschen. Anekdote, S. 271
  440. Statussymbol der Bergleute. Vgl. Bungert/Mallmann: Vom Bergmannshaus zum Schachtelbau. In: Dies.: Kaffeekisch un Kohlenklau, S. 9

     

  441. Anonym (P.): Helles Bier. Anekdote, S. 662
  442.  

  443. Anonym (P.): In Gedanken. Anekdote, S. 198 - 199
  444.  

  445. Anonym (P.): Kannscht et ball? Anekdote, S. 743
  446.  

  447. Anonym (P.): Kurierte Faulheit. Anekdote, S. 326 - 327
  448.  

  449. Anonym (P.): Lustige Musikanten. Anekdote, S. 471
  450.  

  451. Anonym (P.): Vetter N. Anekdote, S. 606 - 607
  452.  

  453. Anonym (S.): Ein heiteres Geschichtchen. Anekdote, S. 1158 - 1159
  454.  

  455. Anonym (W.): Der naß Jäb. Anekdote, S. 311
  456.  

  457. Anonym (Y.): Die verkannte Telephonleitung. Anekdote, S. 215
  458.  

  459. Gräber: Knappenleben. Gedicht, S. 303
  460.  

  461. Plein, Nikolaus: Der Doppelnik’l. Eine Erzählung aus dem Bergmannsleben in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, S. 510, 518, 526, 534
  462.  

  463. Wolff-Kettner, Thusnelda: Der große Versöhner. Erzählung, S. 334, 346 - 347
  464.  

     

  465. Wolff-Kettner, Thusnelda: Die alte Uhr. Erzählung, S. 458, 470 - 471, 477 - 478, 485 - 486, 494, 502 - 503
  466. Melodramatische Erzählung um den Lotteriegewinn einer armen Bergmannsfamilie.

     

  467. Wolff-Kettner, Thusnelda: In der Irre. Erzählung aus dem Bergmannsleben, S. 629 - 630, 637 - 638, 645 - 646, 653 - 654, 661 - 662
  468.  

  469. Wolff-Kettner, Thusnelda: Bruderliebe. Roman, S. 965 - 966, 973 - 974, 981 - 982
  470.  

    1904

     

  471. Anonym: Begriff von einer Kohlenwäsche. Anekdote, S. 778 - 779
  472.  

  473. Anonym: Das große Los. Anekdote, S. 427
  474.  

  475. Anonym: Das sonderbare Nachtquartier. Anekdote, S. 578 - 579
  476.  

  477. Anonym: Der Berggeist. Anekdote, S. 339
  478.  

  479. Anonym: Ein Geniestreich. Anekdote, S. 331
  480.  

  481. Anonym: Eine heilsame Verwechslung. Anekdote, S. 183
  482.  

  483. Anonym: Grubenratten. Anekdote, S. 363
  484.  

  485. Anonym: Richtig Anekdote, S. 771
  486.  

  487. Anonym (A.): Der Geißenvater Jung. Anekdote, S. 271
  488.  

  489. Anonym (A.): Ein gutes Tröpfchen. Anekdote, S. 571
  490.  

  491. Anonym (G.): Der Matz im Kasten. Anekdote, S. 770
  492.  

  493. Anonym (G.): Die Fliege als Musiknote. Anekdote, S. 634 - 635
  494.  

  495. Anonym (G.): Die großen Mehlklöße. Anekdote, S. 811
  496.  

  497. Anonym (G.): Bei der Seilfahrt. Anekdote, S. 818 - 819
  498.  

  499. Anonym (G.): Die Schnurrbartbinde als Schmerzstiller. Anekdote, S. 610 - 611
  500.  

  501. Anonym (G.): Lassen se nimmer schreien. Anekdote, S. 515
  502.  

  503. Anonym (J.): Das erste Brikett im Saarland. Gemeinverständliche Darstellung der Brikettfabrikation von Bergmann Jakob Roemer. Anekdote, S. 418 - 419
  504.  

  505. Anonym (L. W.): Eine wahre Geschichte. Anekdote, S. 499
  506.  

  507. Kniebe, H.: Glück auf, Glück auf! viel tausend Mal. Gedicht, S. 432
  508.  

  509. Kniebe, H.: Zum IX. Allgemeinen Deutschen Bergmannstage. Gedicht, S. 838 - 839. (Willkommen den Gästen, S. 838; Geschichtlicher Rückblick, S. 838 - 839; Preis des Bergmannsstandes, S. 839; Ein neues Liedlein von Gründung des Bergwerkes für junge Bergleute, S. 839)
  510.  

  511. Ludwig, Hans: Bergmannslied. Gedicht, S. (941)
  512.  

  513. Matheis, Johann: Merksprüche für Schießmeister. Gedicht, S. 314 - 315
  514.  

  515. Schneider, Ludwig: Der Saarbergleute Gruß an das Kaiserpaar. Gedicht, S. 432
  516. Ein Beispiel für Kaisertreue und Ergebenheit der saarländischen Bergarbeiter.

     
  517. Wolff-Kettner, Thusnelda: Der Weihnachtsengel, S. 1190 - 1191
  518. Bergmannserzählung.

    1905

     

  519. Anonym: Die verlorene Wette. Erzählung, S. 478 - 479. Und: 1906, S. 1186 - 1187
  520. Naiver Streich.

     

  521. Anonym: Alte Erinnerung. Anekdote, S. 218 - 219 u. 227
  522.  

  523. Anonym: Das sonderbare Halbschichtenbrot. Anekdote, S. 1014 - 1015
  524.  

  525. Anonym: Das Sympathiemittel. Anekdote, S. 462 - 463
  526.  

  527. Anonym: Der Bauchredner. Anekdote, S. 579
  528.  

  529. Anonym: Der Berggeist. Anekdote, S. 731
  530.  

  531. Anonym: Der Festredner. Anekdote, S. 446
  532.  

  533. Anonym: Der gesiebte Branntwein. Anekdote, S. 979
  534.  

  535. Anonym: Der Hinkelkorb. Anekdote, S. 171
  536.  

  537. Anonym: Der kgl. preußische Maschinenführer. Anekdote, S. 363
  538.  

  539. Anonym: Der Kuhhandel. Anekdote, S. 242 - 243
  540.  

  541. Anonym: Der laaft, wie dr Matz vorm Hersch. Anekdote, S. 147
  542.  

  543. Anonym: Der neue Teppich. Anekdote, S. 1062 - 1063
  544.  

  545. Anonym: Der rote Fritz als Heiratskandidat Anekdote, S. 78 - 79
  546.  

  547. Anonym: Die bösen Fremdwörter. Anekdote, S. 306 - 307
  548.  

  549. Anonym: Die Elektrisiermaschine. Anekdote, S. 447
  550.  

  551. Anonym: Die enzig Gewalddad. Anekdote, S. 1150 - 1151 u. 1158 - 1159
  552.  

  553. Anonym: Die gute Zigarre. Anekdote, S. 363
  554.  

  555. Anonym: Die Millersch. Anekdote, S. 243
  556. Frau aus dem Arbeitermilieu.

     

  557. Anonym: Die Rache. Anekdote, S. 891
  558.  

  559. Anonym: Dito. Anekdote, S. 267
  560.  

  561. Anonym: Doppeltjohann’s Abenteuer. Anekdote, S. 651 - 659
  562.  

  563. Anonym: "Dumm derf ma sinn, awer mr muß sich se helfe wisse." Anekdote, S. 1094 - 1095
  564.  

  565. Anonym: Ein Erstschichtschöppchen mit Hindernissen. Anekdote, S. 274 - 275
  566.  

  567. Anonym: Ein ungewöhnliches Mittagessen. Anekdote, S. 290 - 291
  568.  

  569. Anonym: Ernst und Scherz aus der Grube. Anekdote, S. 1166 - 1167
  570.  

  571. Anonym: Erwischt. Anekdote, S. 471
  572.  

  573. Anonym: Ke Ahnung vum Geschäft. Anekdote, S. 555
  574.  

  575. Anonym: Pittchens Streiche. Anekdote, S. 883
  576.  

  577. Anonym: Unerwartete Wirkung. Anekdote, S. 1134
  578.  

  579. Anonym: Wie der Fritz unerwartet zu einer Tracht Prügel kam. Anekdote, S. 194 - 195
  580.  

  581. Anonym: Wie der Hannes rohe Krumbiere geß hat. Anekdote, S. 275
  582.  

  583. Anonym: Wie der Louis sich sein Lieschen erwarb. Anekdote, S. 186 - 187
  584.  

  585. Anonym (H.): "Alles, wie kaen so Vieh meh!" Anekdote, S. 547
  586.  

  587. Anonym (M.): Beim Halbschichtebrod. Anekdote, S. 155
  588.  

  589. Anonym (M.): Der Pantoffelheld. Anekdote, S. 939
  590.  

  591. Anonym (M.): Die gute Sonntagssuppe. Anekdote, S. 107
  592.  

  593. Anonym (M.): Die guten Knöde. Anekdote, S. 399
  594.  

  595. Anonym (M.): Ein Kindesraub. Anekdote, S. 315
  596.  

  597. Anonym (M.): Er kanns. Anekdote, S. 107
  598.  

  599. Anonym (M.): Wie der "Wurschtkläs" sich billige Wurst verschafft hat. Anekdote, S. 1023
  600.  

  601. Anonym (S.): Datt eß dem Partiemann seiner Sach. Anekdote, S. 611 - 619
  602.  

  603. Anonym (S.): Ein schwerer Rausch. Anekdote, S. 939
  604. Trinkfreudigkeit der Bergleute.

     

  605. Anonym (S.): Wie hat sich der "Hännes" von einem Esel zum Menschen aufgeschwungen. Anekdote, S. 139
  606.  

  607. Bulgis, E.: Peters Weihnachtsbescherung. Erzählung aus dem Bergmannsleben, S. 1190 - 1191
  608.  

  609. Wolff-Kettner, Thusnelda: Weihnachtszauber. Erzählung, S. 1187 - 1188
  610. Bergmannserzählung.

     

    1906
     
  611. Anonym: Allerhand Streiche. Anekdote, S. 607
  612.  

    "Bergamt" ( = Gespräch unter Tage) am "Gehanstag". Hinweis, daß vorwiegend katholische Bergleute vor Ort waren.

     

  613. Anonym: B. D. ("Bleib devunn"). Anekdote, S. 31
  614.  

    Handelt von Grenzsteinen des bahn-, forst- und bergfiskalischen Landes. Das Zeichen "B.D." wird vom Drittelführer Meyer aus einer üblen Erfahrung als "Bleib devunn" gedeutet.

     

  615. Anonym: Das empfindliche Telefon. Anekdote, S. 811
  616. Technischer Fortschritt in der Grube: Telefon verbindet Füllort des Schachtes mit der Fördermaschine. Bergmannsfrau scheut sich zu telefonieren.

     

  617. Anonym: De daab Johann. Erzählung, S. 938 - 939
  618.  

  619. Anonym: Der Ausweis. Erzählung, S. 1090
  620. Kurioser Einfall.

     

  621. Anonym: Der Berggeist. Erzählung, S. 427
  622.  

  623. Anonym: Der Hannjockel. Anekdote, S. 1122 - 1123 (3 Anekdoten)
  624. Typ des schlagfertigen Bergmanns, der wie die meisten damals gerne auf dem Heimweg seinen Schoppen trinkt, fürs Bezahlen aber einen Dummen sucht.

     

  625. Anonym: Der Lotteriegewinn. Erzählung, S. 110 - 111
  626.  

  627. Anonym: Der Sonntagsanzug. Erzählung, S. 559
  628.  

  629. Anonym: Der verhängnisvolle Brief. Erzählung, S. 1034
  630.  

  631. Anonym: Der verkannte Bindfaden. Erzählung, S. 771
  632.  

  633. Anonym: Der Vogelzüchter. Erzählung, S. 491
  634.  

  635. Anonym: Die Folgen des Maskenballs. Erzählung, S. 223
  636.  

  637. Anonym: Die Maul- und Klauenseuche. Erzählung, S. 1059
  638.  

  639. Anonym: Die Speckblase beim Eierbacken. Erzählung, S. 574 - 575
  640. Erlebnisse eines Bergmanns im Schlafhaus.

     

  641. Anonym: Frohe Zuversicht. Anekdote, S. 1011
  642. Schon nach der ersten Schicht denkt der Jungbergmann an "de Pasion".

     

  643. Anonym: Henkel. Anekdote, S. 1002
  644.  

  645. Anonym: Herausgeredet. Anekdote, S. 1051
  646. Sozialer Notstand. Alter Bergmann, bergfertig, kann noch nicht in "de Pasion" gehen.

     

  647. Anonym: Kirmesgäste. Erzählung, S. 379
  648.  

  649. Anonym: Mainacht. Erzählung, S. 403
  650.  

  651. Anonym: Pech. Anekdote, S. 31
  652. Im Hintergrund das Verhältnis der Bergleute zueinander. Kameradschaft, aber auch derbe Auseinandersetzung.

     

  653. Anonym: Pitter, eich läfen! Anekdote, S. 583
  654. Von Bergleuten, die die ganze Woche über in Schlafhäusern oder Quartieren liegen.

     

  655. Anonym: Pitters Sparkasse. Anekdote, S. 206 - 207
  656. Handelt vom "Sackgeld" des Bergmanns für den großen Durst.

     

  657. Anonym: Pitters Wecker. Anekdote, S. 590
  658. Maßnahmen eines Steigers zur Disziplinierung eines Bergmannes.

     

  659. Anonym: Wie der alte Vetter Matz deutlich wurde. Anekdote, S. 308
  660. Klischee vom "typisch saarländischen Bergmann".

     

  661. Anonym: Wie er’s ausgeführt hat. Anekdote, S. 127
  662. Gegensatz zwischen Maschinensteiger und einfältigem Schlepper. Rangordnung in der Grube.

     

  663. Anonym: Wie Michel Raller zu drei alten Anzügen kam. Erzählung, S. 1010 - 1011
  664.  

  665. Anonym: Wie Pittchen sich vor den "Bauern" drücken wollte. Erzählung, S. 1099
  666. Schlitzohriger Jungbergmann. "Bauern" waren Pferdeführer unter Tage.

     

  667. Anonym (B.): Wie dr Loi die Radde vergälschdert hat. Anekdote, S. 1027
  668. Rattenplage unter Tage. Klischee vom überschlauen Partiemann und einfältigem Schlepper.

     

  669. Anonym (e.): Der Rollmops. Erzählung, S. 1026 - 1027
  670.  

  671. Anonym (e.): Die erschd Gruwefahrt vom Klose Dicker. Erzählung, S. 883
  672.  

  673. Anonym (e.): Die Rarität. Erzählung, S. 411
  674.  

  675. Anonym (e.): Die unterirdische Jagd. Erzählung, S. 527 - 528
  676.  

  677. Anonym (e.): Die Vergiftung. Erzählung, S. 247
  678.  

  679. Anonym (e.): Et is Paus. Anekdote, S. 707
  680. Gepflogenheiten in der Grube beim Halbschichtenbrot. "Bergamt" als Kommunikations-möglichkeit.

     

  681. Anonym (e.): Schlauer Schlepper. Anekdote, S. 567. Und: Anonym: Schlauer Schlepper, NdS 1908, S. 64
  682. Arbeitsatmosphäre unter Tage.

     

  683. Anonym (e.): Vetter Deichjäb’s Liebesabenteuer. Erzählung, S. 279
  684.  

  685. Anonym (Ein Bergmann aus dem Saarrevier): Bundeslied. Lied, S. 199
  686.  

  687. Anonym (Ein Bergmann aus dem Saarrevier): Die jetzigen Zeiten. Gedicht, S. 55
  688. Gegen den Streik.

     

  689. Anonym (Ein Bergmann aus dem Saarrevier): Klage eines Bergmanns. Gedicht, S. 443
  690. Gegen den Streik. Sozialisten als Hetzer.

     

  691. Anonym (Ein Bergmann der Grube Von der Heydt): Zur Silbernen Hochzeit unseres Kaiserpaares. Gedicht, S. 191
  692. Deutschnational und kaisertreu.

     

  693. Anonym (M.): Datt nötischt daerscht, der Buo muß e lang Piff han. Anekdote, S. 908
  694.  

  695. Anonym (M.): emol uff de Maskeball gang, awer mei Lebdah nemeh. Erzählung, S. 54 - 55
  696.  

  697. Anonym (M.): Sie losse de Damp abziehe. Anekdote, S. 755
  698. Grubenweg als Kommunikationsmöglichkeit der Bergleute. Hinweise auf "Bergfescht" und Trinkfreudigkeit, "Schawernack".

     

  699. Anonym (M.): Warum der Jäb sei Lies nit met uff de Baal geholl hat. Erzählung, S. 126 - 127
  700.  

  701. Anonym (R. S.): Hammpitts erste Schicht. Humoreske nach eigenem Erlebnis. Erzählung, S. 978
  702.  

  703. Bulgis, Emil: Der Reiter. Erzählung, S. 737 u. 745
  704. Findiger Bergmannssohn läßt sich durch einen Trick von seinem Vater die Militärzeit finanzieren.

     

  705. Bulgis, E.: Des Bergmanns Weihnachtsabend. Erzählung, S. 1174 - 1175
  706. Verheirateter Bergmann verunglückt am Heiligabend, kann aber gerettet werden. Die Weihnachtsfreude der Familie ist gesichert.

     

  707. Matheis, Johann: Vor der Anfahrt. Gedicht, S. 355
  708. Religiöse Tendenzen. Vgl. Matheis: Bete und arbeite (Nr. 131); Matheis: Des Bergglöckleins Ruf (Nr. 113) u.a.

     

  709. Schorr, Nikolaus: Saar-Glöcklein. "Hütet euch vor den Sozialdemokraten". Gedicht, S. 79
  710.  

    Beschwört Bergleute, Kaiser und Vaterland treu zu bleiben.

     

  711. Ulrich, Friedrich: Heil Knappenkaiser Dir! Gedicht, S. 82
  712. Bezeichnend für die Kaisertreue der saarländischen Bergleute.

     

  713. Wolff-Kettner, Thusnelda: Ein vierbeiniger Weihnachtsengel. Erzählung, S. 1177 - 1178
  714.  

    Liebesgeschichte. Einfacher Bergmann liebt Steigerstochter. Diese Verbindung wird vom Vater nicht geduldet (Standesunterschied). Als der Bergmann bei einem Grubenunglück seinem Vorgesetzten das Leben rettet, ist der Weg ins gemeinsame Glück gesichert. Beliebtes Thema der damaligen Zeit.

     
    1907
     
  715. Anonym: Das gute "Pitterchen". Anekdote, S. 54 - 55
  716. Hinweis auf die Bestechlichkeit damaliger Grubenbeamter.

     

  717. Anonym: Der große Schlepper. Anekdote, S. 330 - 331
  718. Arbeitsatmosphäre unter Tage. Verhältnis zwischen "Partiemann" und Schlepper.

     

  719. Anonym: Der Herr Regierungsbauführer. Erzählung, S. 915
  720. Spitzname für einen Schachtzimmerhauer.

     

  721. Anonym: Ein Schlauer. Anekdote, S. 490
  722. Gibt Einblick in die Arbeitsverhältnisse auf der Grube über Tage.

     

  723. Anonym: Eine Wette. Anekdote, S. 315
  724. Hinweis auf die Wettfreudigkeit der Bergleute.

     

  725. Anonym: Einer von Vetter Michels Streichen. Erzählung, S. 899
  726. Alter Bergmann mit "körnigem Humor" geht in "die Pasion".

     

  727. Anonym: Man muß sich zu helfen wissen. Anekdote, S. 975
  728.  

  729. Anonym: Peter, genannt "Boddemlascht". Anekdote, S. 202
  730. Hinweis auf Zuwanderung aus der Eifel, Knochenarbeit unter Tage.

     

  731. Anonym: Roland. Erzählung, S. 30 - 31. Und: Anonym: Der Roland. In: SK 1925, S. 164
  732. Vgl. als Variante Jungmann: Der Fastnachtsmuffel (Nr. 890)

     

  733. Anonym: Zu grob. Anekdote, S. 363
  734.  

  735. Anonym (e): Der Arrestant. Erzählung, S. 923
  736. Aus dem Bergmannsmilieu.

     

  737. Anonym (e.): Die Jugenderinnerung des Vetter Hannes. Erzählung, S. 427
  738.  

  739. Anonym (e.): Die Kollewäsch. Anekdote, S. 171
  740. Bergmannshumor.

     

  741. Anonym (e.): Schlagfertig. Anekdote, S. 1159
  742. Oft erzählt in verschiedenen Versionen, eine Art "Wanderanekdote" (Pfannkuche nur "auf einer Seite gebackt").

     

  743. Anonym (f): Der Kenner. Anekdote, S. 811
  744.  

  745. Anonym (f.): Gebrochene Freundschaft. Anekdote, S. 483
  746. Durch gegenseitige Streiche soll die Überlegenheit demonstriert werden.

     

  747. Anonym (ff.): Zu viel. Anekdote, S. 387.
  748. Wildernder Hüttenmann wird entdeckt und bestraft.

     

  749. Anonym (Gg.): Kurzer Prozeß. Anekdote, S. 859
  750. Bergmannssohn soll auf Wunsch der Mutter studieren. Pfiffiger Vater entlarvt den Sohn.

     

  751. Anonym (M.): Der Partiemann muß es wissen. Anekdote, S. 6 - 7
  752. Grubengespräch von Bergleuten, derbe Sprache.

     

  753. Anonym (M.): Eine Zahnoperation. Anekdote, S. 851.
  754. Derbe Umgangsart unter Tage. Beleuchtet Mentalität der Bergleute.

     

  755. Anonym (M.): Mißverständnis. Anekdote, S. 355
  756.  

    Fachausdrücke in der Grube, hier "alter Mann" (= Bergeversatz), führen bei jungem Schlepper zu Mißverständnis. Nach Heilfurth eignet sich die "Fachterminologie" wegen "ihrer Bildhaftigkeit zu allerlei Scherzfragen" und wie hier zum Mißverständnis. (Heilfurth: Der Bergbau und seine Kultur, S. 259)

     

  757. Anonym (M.): Vedder Jakobs Brautfahrt. Erzählung, S. 411
  758.  

  759. Anonym (W.): Bestrafter Dieb. Erzählung, S. 443
  760.  

  761. Bulgis, Emil: An der Kaisereiche. Humoreske. Erzählung, S. 217
  762. Bergmannsstreiche.

     

  763. Kirsch, Fritz: Fröhliche Weihnacht! Eine Erzählung aus dem Bergmannsleben, S. 1226 - 1227
  764.  

    Arbeit in der Fabrik. Sozialstrukturen. Ursula Weiger, ein Mädchen von 14 Jahren, muß nach dem Tod des Vaters arbeiten, um die Familie zu ernähren. Durch ihr Können steigt sie von der ungelernten Arbeiterin in eine höhere Stellung auf (Vgl. Kirschweng: Der harte Morgen, Nr. 31; Kirch: Scherben bedeuten Glück, Nr. 843. Parallelen auch zu: Schmauch: Die Hundsgasser, Nr. 3).

     

  765. Kirsch, Fritz. Schleppers Tagewerk. Gedicht, S. 363
  766. Idyllisierend. Arbeit als erhebende Erfahrung.

     

  767. Kirsch, Fritz. Vergebens. Gedicht, S. 975
  768. Sentimental. Tod eines Bergmanns - Leid eines Kindes.

     

  769. Schäfer, N.: Der Wettermann. Gedicht, S. 808
  770. Arbeit des Wettermannes, der vor Schichtbeginn zu prüfen hatte, ob "schlechte Wetter", d.h. Gase, im Schacht waren.

     

  771. Wolff-Kettner, Thusnelda: Die Pfingst-Überraschung. Erzählung, S. 480 - 481
  772. Liebesgeschichte im Bergmannsmilieu.

     

    1908

     

  773. Anonym: Bergmannshumor. Anekdote, S. 454 - 455
  774.  

  775. Anonym: De Schwollkopp. Anekdote, S. 886 - 887 u. 895
  776.  

  777. Anonym: De spaßig Hännes. Anekdote, S. 7
  778.  

  779. Anonym: Die Höllenfahrt. Anekdote, S. 175
  780.  

  781. Anonym: Ein neues Mittel gegen Rheumatismus. Anekdote, S. 303
  782.  

  783. Anonym: Eine Hochzeitsreise. Anekdote, S. 79
  784.  

  785. Anonym: Überlistet. Anekdote, S. 287
  786.  

  787. Anonym (Ch. W.): Der Unterschied. Gedicht, S. 727
  788.  

  789. Anonym (Ch. W.): Zum Bergfest. Gedicht, S. 615
  790.  

  791. Anonym (e.): Der graue Star. Erzählung, S. 415.
  792. Vgl. Christoph, A.: Der graue Star (Nr. 536)

     

  793. Anonym (e): Seine Erklärung. Anekdote, S. 1039
  794.  

  795. Anonym (fh.): Der Kanarienvogel. Anekdote, S. 279
  796.  

  797. Anonym (Gg.) Der Berggeist. Anekdote, S. 39
  798.  

  799. Anonym (Gg.): Dass hann ich aach noch nidd gewißd. Anekdote, S. 119
  800.  

  801. Anonym (R.s.): Reingefallen. Anekdote, S. 223
  802.  

  803. Anonym (W.): Das Schnakenvertilgungsmittel. Anekdote, S. 311
  804.  

  805. Anonym (W.):Die Geisterverbannung. Anekdote, S. 343
  806.  

  807. Bulgis, E.: Die letzte Schicht. Skizze aus dem Bergmannsleben. Erzählung, S. 847
  808.  

  809. Haßdenteufel, Albert: Zum Dudweiler Grubenunglück. Gedicht, S. 743
  810.  

  811. Heinzel, R.: Der 28. Januar 1907. (Erinnerung an das große Grubenunglück in Reden). Gedicht, S. 81
  812.  

  813. Matheis, Johann: Einfahrt. Gedicht, S. 815. Und: Matheis/Nießen: "Nach der Schicht". Bergmännische Gedichte und Lieder. Bildstock u. Rheydt: Selbstverlag 1901, S. 12
  814.  

    Verhaltensregeln unter Tage.

     

  815. Recktenwald, J.: Die Jagdgesellschaft. Anekdote, S. 357 - 365
  816.  

  817. Wolff-Kettner, Thusnelda: Weihnachtslicht. Erzählung, S. (1185) - 1186
  818. Bergmannserzählung.

    1909

     

  819. Anonym: Bergmännisches von der Grubenverzimmerung. Anekdote, S. 679 u. 687
  820.  

  821. Anonym: Der Stallhase. Anekdote, S. 287
  822.  

  823. Anonym: Die fremde Ziege. Anekdote, S. 295
  824.  

  825. Anonym (f.): Der schlaue Blechpitt. Anekdote, S. 1087
  826.  

  827. Anonym (f): Ein Schelmenstreich. Anekdote, S. 127
  828.  

  829. Anonym (f.): Hereingefallen. Anekdote, S. 223
  830. Bergmannshumor. Pensionierter Bergmann führt Gastwirtschaft.

     

  831. Haßdenteufel, Albert: Verzage nicht. Gedicht, S. 671
  832.  

  833. Matheis, Johann: In Gottes Schutz. Gedicht, S. 535
  834.  

  835. Nest, P.: Zur Wiederkehr des Tages von Reden. Gedicht, S. 87
  836. Bezieht sich auf das große Bergwerksunglück in Reden im Jahre 1907.

     

  837. Schäfer, N.: Bergmannsfrauen. Gedicht, S. 199
  838.  

  839. Schäfer, N.: Der alte Knappe an seinen Sohn. Gedicht, S. 247
  840.  

    1910

     

  841. Anonym (W., W.S. in Dirmingen): Gebet. Gedicht, S. 1070
  842.  

  843. Anonym: Awer sicher. Anekdote, S. 391
  844. Typ des mustergültigen Bergmanns, der nur seine Grube kennt.

     

  845. Dibois, K.: Sein Kamerad. Gedicht, S. 175
  846.  

  847. Kipper, Jakob: Zur Erinnerung an das Unglück in Grube Camphausen im Jahre 1885. Gedicht, S. 239
  848.  

    1912

     

  849. Kipper, Jakob: Bergmannsleben. Gedicht, S. 1127
  850.  

  851. Kirsch, Fritz: Des Knappen Neujahrswunsch. Gedicht, S. 7
  852.  

  853. Schäfer, N.: Bergsegen. Gedicht, S. 183
  854.  

    1913

     

  855. Anonym: Das kommt davon. Anekdote, S. 207
  856.  

  857. Kipper, Jakob: Knappenanfahrt. Gedicht, S. 127
  858.  

    1914
     
  859. Anonym: Die Meßarbeit. Anekdote, S. 547
  860.  

  861. Anonym (Sch.): (ohne Titel) Anekdote, S. 266
  862.  

  863. Bolz, Otto: Vor der Schicht. Gedicht, S. 155
  864.  

    1918

     

  865. Bolz: Hammer und Amboß. Gedicht, S. 401
  866.  

  867. Triem, Helene: Dem deutschen Bergmann. Gedicht, S. (157)
  868. Widmungsgedicht.

 

 

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