Literaturexporte aus dem Saarländischen Virtuellen Katalog

 

Der neue Saarländische Virtuelle Katalog als "Lokale Sicht" des Verbund-OPACs beherrscht wie alle PICA-Systeme (WebOPACs des Südwestverbundes (SWB) oder des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV), die Online Contents-Fachdatenbanken etc.) den Export strukturierter bibliographischer Daten in Literaturverwaltungsprogramme wie RefWorks, Endnote, Citavi, Zotero... Das Exportverfahren ist für alle Programme dieser Klasse identisch. Um die recherchierten Daten aber in eine für den Export brauchbare Form zu bringen, sind einige Vorarbeiten nötig, die sich in allen PICA-Systemen nicht wesentlich unterscheiden. Die Grafikbeispiele entstammen dem Saarländischen Virtuellen Katalog, doch weichen Aussehen und Vorgehen in den übrigen System kaum von den hier gezeigten Illustrationen ab.


  1. Eine klassische Katalogvolltrefferanzeige eignet sich nicht für den Export. Hier werden für das menschliche Auge die Inhalte verschiedener Datenbankfelder zusammenmontiert. Der "Erschienen-Vermerk" umfasst z.B. Erscheinungort, Verlag und Erscheinungsjahr in einer Zeile. Diese Informationen müssen für das Exportformat getrennt werden.

  2. Der "Saarländische Virtuelle Katalog" hält drei brauchbare Formate bereit: das gebräuchliche RIS-Format, das Endnote-Format, das auch von anderen Literaturverwaltungstools verstanden wird, und BibTex, das vor allem im naturwissenschaftlichen Umfeld Verbreitung gefunden hat.

  3. Über den Button "Speichern/Druckanzeige" kommen Sie zum Exportdialog. Hier können Sie das Gesamtergebnis der Recherche exportieren (Download-Maximum: 100 Treffer) oder in der Vollanzeige der einzelnen Datensätze die Zwischenablagefunktion für besonders passende Einzelfunde nutzen. Das Hinzufügen dieser Einzeltreffer zur Zwischenablage befördert diese in eine Liste für den späteren Export. Die Zwischenablage bleibt erhalten, solange Ihre Browsersitzung nicht geschlossen wird und dient somit quasi als Warenkorb.

  4. Nach der Analyse aller Treffer und der Übergabe der passenden Literaturfunde in die Zwischenablage erreichen Sie die Liste der selektierten Titel über den Button "Zwischenablage".

  5. Hier bestimmen Sie, welche der in der Listensicht nochmals präsentierten Titel tatsächlich exportiert werden. Leider ist an dieser Stelle keine Einzel- oder Gruppenauswahl möglich, sondern nur eine Bereichsauswahl von Nummer xxx bis Nummer yyy). Für den Export ist von entscheidender Bedeutung, dass ein für Literaturverwaltungswerkzeuge brauchbares Exportformat (s.o, Abs. 2) gewählt wird. Die Zeichenkodierung UTF-8 (ein Unicode-Format) erlaubt den Export auch über die Diacritica westeuropäischer Zeichensätze hinausgehender "exotischer" Zeichen. Bedenken Sie aber, dass solche Zeichen nur exportiert werden können, wenn sie zum Zeitpunkt der elektronischen Erfassung bereits in dieser Form in die Datenbank eingebracht werden konnten. Sprich: aus einem in den 1990er Jahren beim Katalogisieren auf die Grundbuchstaben reduzierten Juliusz Slowacki wird auch später kein Juliusz Słowacki.... hier bleibt Nacharbeit erforderlich. Die exportierte Datei (z.B. "swb-download.ris") kann von jedem Literaturverwaltungsprogramm importiert werden. Achten Sie beim Import aber auf Format und Kodierung, die den beim Export vorgenommenen Festlegungen entsprechen müssen.

  6.